Hexenschuss, Soforthilfe bei akuten Rückenschmerzen und Vorbeugung

Hexenschuss, Soforthilfe bei akuten Rückenschmerzen und Vorbeugung

Dr. Kim Niklas Kolle
Verfasst von
Dr. Kim Niklas Kolle
Hexenschuss, Soforthilfe bei akuten Rückenschmerzen und Vorbeugung

Ein plötzlich einschießender, stechender Schmerz im unteren Rücken, oft ausgelöst durch eine harmlose Bewegung wie das Bücken oder Heben, ist typisch für einen Hexenschuss. Von einem Moment auf den anderen ist der Rücken wie blockiert, jede Bewegung schmerzt und aufrichten fällt schwer. So heftig der Hexenschuss auch ist, in den allermeisten Fällen ist er harmlos und klingt innerhalb weniger Tage wieder ab.

Dieser Ratgeber erklärt, was bei einem Hexenschuss im Rücken passiert, wie Sie sich im akuten Moment richtig verhalten, welche Soforthilfe wirklich hilft und wie Sie einem erneuten Hexenschuss vorbeugen. Sie erfahren außerdem, wann die Beschwerden fachärztlich abgeklärt werden sollten.

Was ist ein Hexenschuss?

Der Hexenschuss, medizinisch als akute Lumbago bezeichnet, ist ein plötzlich auftretender, heftiger Schmerz im unteren Rücken, meist im Bereich der Lendenwirbelsäule. Anders als der Name vermuten lässt, steckt selten eine ernste Erkrankung dahinter. Verantwortlich sind in der Regel eine muskuläre Verspannung oder eine Blockade der kleinen Wirbelgelenke, die zu einem schmerzhaften, reflexartigen Verkrampfen der Muskulatur führen.

Der Hexenschuss ist also meist ein unspezifischer Rückenschmerz, der akut und sehr intensiv auftritt. Häufig wird er durch eine ungünstige Bewegung ausgelöst, etwa durch Bücken, Heben, eine Drehbewegung oder auch durch eine Unterkühlung der Muskulatur. Der Schmerz ist zwar dramatisch, die zugrunde liegende Ursache jedoch in den allermeisten Fällen gutartig und gut behandelbar. 

Wie ein Hexenschuss entsteht

Auslöser ist häufig eine ungewohnte oder ruckartige Bewegung, oft in Kombination mit einer bereits vorgespannten oder geschwächten Rückenmuskulatur. Typisch ist das Anheben eines Gegenstands aus einer gebückten Haltung mit rundem Rücken oder eine Drehbewegung unter Last. In diesem Moment reagiert der Körper mit einer schützenden Muskelverspannung, die den Schmerz auslöst und verstärkt.

Begünstigend wirken Bewegungsmangel, eine schwache Rumpfmuskulatur, langes Sitzen, Fehlhaltungen und Stress. Auch Kälte und Zugluft können die Muskulatur anfällig machen. In vielen Fällen ist der Hexenschuss ein Warnsignal des Körpers, dass der Rücken zu wenig trainiert oder zu einseitig belastet wird. Genau hier setzt die Vorbeugung an, um erneuten Episoden vorzubeugen.

Soforthilfe im akuten Moment

Im akuten Moment ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und keine ruckartigen Bewegungen zu machen. Eine bewährte Entlastungshaltung ist die Stufenlagerung, bei der Sie auf dem Rücken liegen und die Unterschenkel auf einer erhöhten Fläche wie einem Stuhl oder Würfel ablegen, sodass Hüfte und Knie etwa rechtwinklig gebeugt sind. Diese Haltung entlastet die Lendenwirbelsäule und das Nervensystem und lindert den Schmerz oft spürbar.

Wärme tut den meisten Betroffenen gut, da sie die verspannte Muskulatur lockert und die Durchblutung fördert. Eine Wärmflasche, ein Wärmepflaster oder ein warmes Bad können helfen. Wichtig ist, trotz der Schmerzen nicht komplett in eine Schonhaltung zu verfallen. Sobald es der Schmerz zulässt, sollten Sie sich vorsichtig und im schmerzarmen Bereich wieder bewegen, denn Bewegung fördert die Heilung.

Bewegung statt Bettruhe

Ein wichtiger Grundsatz der modernen Rückenbehandlung lautet, dass längere Bettruhe bei einem Hexenschuss eher schadet als hilft. Wer sich tagelang schont, schwächt die Muskulatur und verlängert die Beschwerden häufig. Sinnvoller ist es, so schnell wie möglich wieder in leichte, schmerzarme Bewegung zu kommen und den Alltag im Rahmen des Möglichen fortzuführen.

Sanfte Bewegungen, kurze Spaziergänge und vorsichtige Mobilisation lösen die Verspannung besser als starre Ruhe. Eine vorübergehende, ärztlich begleitete Schmerzbehandlung kann den Einstieg in die Bewegung erleichtern. Ziel ist es, den schmerzhaften Kreislauf aus Schmerz, Verspannung und Schonhaltung zu durchbrechen. In den meisten Fällen bessern sich die Beschwerden dadurch innerhalb weniger Tage deutlich.

Wann eine ärztliche Abklärung wichtig ist

In den allermeisten Fällen ist ein Hexenschuss harmlos und klingt von selbst ab. Es gibt jedoch Warnsignale, bei denen Sie nicht abwarten sollten. Dazu gehören Schmerzen, die ins Bein ausstrahlen, Taubheitsgefühle, Kribbeln oder Schwäche im Bein sowie Probleme beim Wasserlassen oder Stuhlgang. In solchen Fällen ist eine rasche ärztliche Abklärung notwendig, um eine Beteiligung der Nerven, etwa durch einen Bandscheibenvorfall, auszuschließen.

Auch wenn die Beschwerden nach einigen Tagen nicht besser werden, immer wiederkehren oder von Fieber begleitet sind, sollten Sie die Ursache fachärztlich abklären lassen. Strahlt der Schmerz typisch ins Bein aus, kann eine Reizung des Ischiasnervs vorliegen. So lässt sich sicherstellen, dass keine behandlungsbedürftige Ursache übersehen wird.

Vorbeugung, damit der Hexenschuss nicht wiederkehrt

Der beste Schutz vor einem erneuten Hexenschuss ist ein starker, beweglicher Rücken. Regelmäßige Bewegung, die die Rumpf- und Rückenmuskulatur kräftigt, ist die wirksamste Vorbeugung. Geeignet sind gezielte Kräftigungsübungen, Rückenschule, Schwimmen und moderate Ausdaueraktivitäten. Wie Sie Ihren Rücken gezielt stärken, erfahren Sie in unserem Bereich Sportmedizin und Prävention.

Ebenso wichtig ist rückengerechtes Verhalten im Alltag. Heben Sie schwere Gegenstände aus den Beinen heraus und nah am Körper, vermeiden Sie ruckartige Drehbewegungen unter Last und wechseln Sie häufig die Position, statt lange zu sitzen. Auch ein gesundes Körpergewicht, ein bewusster Umgang mit Stress und das Vermeiden von Unterkühlung tragen dazu bei, erneuten Episoden vorzubeugen.

FAQ

Häufige Fragen (FAQ)

Was tun bei einem Hexenschuss als Soforthilfe?

Bewahren Sie Ruhe, vermeiden Sie ruckartige Bewegungen und nehmen Sie eine entlastende Haltung wie die Stufenlagerung ein. Wärme lockert die verspannte Muskulatur. Sobald es geht, sollten Sie sich vorsichtig wieder bewegen.

Wie lange dauert ein Hexenschuss?

In den meisten Fällen bessern sich die Beschwerden innerhalb weniger Tage deutlich und klingen nach ein bis zwei Wochen ab. Bleiben sie länger bestehen, ist eine fachärztliche Abklärung sinnvoll.

Wärme oder Kälte bei Hexenschuss?

Bei einem Hexenschuss tut den meisten Betroffenen Wärme gut, da sie die verspannte Muskulatur lockert und die Durchblutung fördert. Kälte wird eher bei akuten entzündlichen Reizungen eingesetzt.

Darf man sich bei einem Hexenschuss bewegen?

Ja, moderate, schmerzarme Bewegung ist ausdrücklich empfohlen. Längere Bettruhe verlängert die Beschwerden eher. Wichtig ist, den Rücken nicht völlig ruhigzustellen.

Wann sollte man mit einem Hexenschuss zum Arzt?

Bei ausstrahlenden Schmerzen ins Bein, Taubheit, Kribbeln, Schwäche oder Problemen beim Wasserlassen sollten Sie zeitnah einen Arzt aufsuchen. Auch bei anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden ist eine Abklärung sinnvoll.

Hexenschuss in Hamburg behandeln lassen

Wenn ein Hexenschuss Sie immer wieder trifft oder die Beschwerden nicht abklingen, klären wir in der Praxis für Orthopädie Am Michel in Hamburg-Neustadt die Ursache und stärken Ihren Rücken gezielt. Vereinbaren Sie hier online Ihren Termin über Doctolib.

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Für allgemeine Fragen zur Praxis oder zu meinem Behandlungsansatz. Eine konkrete medizinische Einschätzung gibt es in der Sprechstunde — Termine über Doctolib oder telefonisch.

    Bewertungen

    Was unsere Patienten sagen

    Ich habe muss schon sagen, dass Dr. Kolle für einen Orthopäden nicht nur ungewöhnlich sympathisch ist, sondern auch erfrischend innovativ und fortschrittlich. Kein stumpfes „Sportverbot für 6 Wochen“ und unreflektierte Cortisonspritzen, sondern progressive Verfahren mit regenerativem Ansatz und nachhaltigem Effekt. Der Doc hört zu, erklärt verständlich und behandelt mit Konzept. Bei meinen Kniebeschwerden hat die Kombination Eigenplasma/Magnetfeldtherapie endlich einen Durchbruch erzielt und den Therapieerfolg kann ich jetzt mit regelmäßigem Training aufrecht erhalten. Falls notwendig, komme ich gern wieder.

    vor 3 Monaten
    J ot- Google Rezension

    Ich war nach meiner Kreuzband-OP wegen anhaltender Knieschmerzen und beginnender Kniearthrose bei Dr. Kolle. Die Diagnostik war gründlich, inklusive BIA-Messung (geht schnell, ist schmerzfrei und gibt einen tollen, nachvollziehbaren Überblick über die eigene Körperzusammensetzung und Potenzial) und Nährstoffanalyse. Eine anschließende ACP-Therapie und konkrete Empfehlungen zu Training und Ernährung haben mir super weitergeholfen. Mein Knie ist nun spürbar stabiler und Sport ist endlich wieder schmerzfrei möglich. Sehr kompetenter Arzt, modernes Konzept und ein super freundliches Praxisteam. Klare Empfehlung!

    vor 1 Monat
    E.N.- Google Rezension

    Aufgrund eines wiederholten Bandscheibenvorfalls mit Taubheitsgefuehlen im rechten Bein in 10/2025 (erstmals 2017.. im Lendenbereich mit damaliger Behandlung in NRW) bin ich aufgrund von Empfehlungen aus unserer Trainingslaufrunde hier in Hamburg bei Dr. Kolle vorstellig geworden. Mit der im Vorfeld extern duchgefuehrten Bildgebung (MRT) und Übersendung war ich sehr ueberrascht, das Dr. Kolle bereits vollkommen vorbereitet zu meiner Person im sehr emphatischen Erstgespräch mit nachfolgender physischer Untersuchung meines Bewegungsapparates wir einen Therapieansatz gemeinsam besprachen. Aufgrund meiner zurueckliegenden Erfahrung mit den Standardtherapien (PRT Spritzen und Physio) bekam ich hier teilweise inhaltlich komplett erweiterteTherapieansaetze vorgeschlagen….. Jetzt nach 5 Monaten bin ich beschwerdefrei und wieder zurueck in meinem Lauftraining. Fazit: Dr. Kolle kümmert sich auf eine sehr empathische Art um seine Patienten und geht "patientensspezifisch" in die Therapieform… Meinen herzlichen Dank auch an Ihr Team

    vor 3 Monaten
    Reinhard E.- Google Rezension

    Ich habe Herrn Dr. Kolle seit Jahren als einen stets freundlichen, hoch kompetenten und engagierten Arzt kennen gelernt, der mir stets das Gefühl vermittelte, auf Augenhöhe mit mir zu sprechen. Neben einer erfolgreichen Stammzellen- und Eigenbluttherapie konnte er als "klassischer Orthopäde" meine gesundheitlichen Probleme nachhaltig beseitigen. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass er den Patienten nicht nur durch die Brille des Orthopäden sieht, sondern ihn auch ganzheitlich betrachtet und behandelt. Zusammen fassend möchte ich feststellen, dass ich gerne bereit bin, 200 km Anreise in Kauf zu nehmen um von Herrn Dr. Kolle behandelt zu werden.

    vor 6 Monaten
    Alexander Keitum- Google Rezension

    Herr Dr. Kolle ist ein sehr kompetenter und vertrauensvoller Arzt. Er hat meinen Golferarm durch Eigenblutspritzen, Stosswellen- und Magnetfeldtherapien erfolgreich behandelt. Ich bin vollkommen schmerzfrei und kann meinen geliebten Golfsport wieder ungehindert ausüben. Danke Herr Dr. Kolle.

    vor 9 Monaten
    Helene Page – Google Rezension
    Künstliches Kniegelenk (Knie-TEP), Ablauf, Reha und was Sie erwartet

    Künstliches Kniegelenk (Knie-TEP), Ablauf, Reha und was Sie erwartet

    Dr. Kim Niklas Kolle
    Verfasst von
    Dr. Kim Niklas Kolle
    Künstliches Kniegelenk (Knie-TEP), Ablauf, Reha und was Sie erwartet

    Wenn das Kniegelenk durch eine fortgeschrittene Arthrose so stark verschlissen ist, dass Schmerzen und Bewegungseinschränkungen den Alltag bestimmen, kann ein künstliches Kniegelenk die Lebensqualität deutlich verbessern. Die Knie-Totalendoprothese, kurz Knie-TEP, gehört zu den häufigsten und erfolgreichsten orthopädischen Operationen. Sie ist jedoch immer der letzte Schritt, wenn konservative und gelenkerhaltende Maßnahmen ausgeschöpft sind.

    Dieser Ratgeber erklärt, wann ein künstliches Kniegelenk sinnvoll ist, wie der Eingriff und die anschließende Rehabilitation ablaufen, was Sie danach erwartet und wie Sie den Erfolg langfristig unterstützen. So können Sie eine informierte Entscheidung treffen und gut vorbereitet in die Behandlung gehen.

    Wann ein künstliches Kniegelenk sinnvoll ist

    Ein künstliches Kniegelenk kommt infrage, wenn der Gelenkknorpel großflächig aufgebraucht ist, die Schmerzen die Lebensqualität stark einschränken und konservative Maßnahmen nicht mehr ausreichend helfen. Vor einer solchen Entscheidung sollte das gesamte konservative Spektrum ausgeschöpft sein, von Physiotherapie und Kräftigung über Gewichtsmanagement bis zu gelenkerhaltenden und regenerativen Verfahren.

    Die Entscheidung für ein künstliches Gelenk ist immer individuell und hängt nicht allein vom Röntgenbild ab, sondern vor allem vom Leidensdruck und der Einschränkung im Alltag. Wichtig ist eine ehrliche Beratung, die klärt, ob wirklich alle sinnvollen Alternativen genutzt wurden. Regenerative Ansätze wie die Eigenbluttherapie oder die SVF-Therapie können helfen, den Zeitpunkt einer Operation hinauszuzögern.

    Was bei der Operation geschieht

    Bei einer Knie-TEP werden die verschlissenen Gelenkflächen entfernt und durch künstliche Komponenten ersetzt, die die Funktion des Gelenks übernehmen. In vielen Fällen wird das gesamte Gelenk ersetzt, in ausgewählten Fällen, in denen nur ein Teil des Knies betroffen ist, reicht ein Teilgelenkersatz. Welches Verfahren geeignet ist, hängt vom Ausmaß und der Verteilung des Verschleißes ab.

    Der Eingriff wird von spezialisierten Operateuren durchgeführt. Da der Schwerpunkt einer konservativ und regenerativ ausgerichteten Praxis nicht auf der Operation selbst liegt, geht es hier vor allem um die sorgfältige Vorbereitung, die ehrliche Indikationsstellung und die Begleitung vor und nach dem Eingriff. Ist eine Operation die richtige Entscheidung, erfolgt die Vermittlung an einen passenden Operateur.

    Die Rehabilitation nach der Operation

    Die Rehabilitation ist entscheidend für den langfristigen Erfolg eines künstlichen Kniegelenks. Bereits kurz nach der Operation beginnt die Mobilisation, zunächst mit Gehhilfen und unter physiotherapeutischer Anleitung. Ziel der ersten Wochen ist es, die Beweglichkeit schrittweise wiederherzustellen, die Muskulatur zu aktivieren und das Gehen sicher zu erlernen.

    Im weiteren Verlauf wird die Belastung langsam gesteigert, und die Kräftigung der Oberschenkel- und Beinmuskulatur rückt in den Mittelpunkt. Eine gute muskuläre Führung ist entscheidend, damit das neue Gelenk stabil und funktionell arbeitet. Eine begleitende sportmedizinische Betreuung hilft, den Wiederaufbau zu steuern und die Rückkehr zu Alltag und Bewegung sicher zu gestalten. Geduld ist wichtig, denn die vollständige Erholung nimmt mehrere Monate in Anspruch.

    Leben mit dem künstlichen Kniegelenk

    Die meisten Menschen gewinnen mit einem künstlichen Kniegelenk deutlich an Lebensqualität, da Schmerzen nachlassen und die Beweglichkeit zurückkehrt. Alltägliche Aktivitäten und moderate, gelenkschonende Sportarten sind nach abgeschlossener Rehabilitation in der Regel wieder gut möglich. Geeignet sind etwa Radfahren, Schwimmen, Wandern und Walking, Sportarten mit starken Stoß- und Drehbelastungen sind abhängig vom muskulären Status und individuell zu entscheiden.

    Ein künstliches Kniegelenk hat eine begrenzte Haltbarkeit, hält heute aber bei vielen Menschen viele Jahre. Wie lange es hält, hängt von Faktoren wie Belastung, Körpergewicht und Muskelführung ab. Ein gesundes Körpergewicht, regelmäßige gelenkschonende Bewegung und eine kräftige Muskulatur tragen dazu bei, das Gelenk zu schonen und seine Funktion lange zu erhalten. Grundlagen zu weiteren Kniebeschwerden finden Sie in unserem Ratgeber zu Meniskus und Knieschmerzen.

    FAQ

    Häufige Fragen (FAQ)

    Wie lange dauert die Reha nach einer Knie-TEP?

    Die erste Phase der Rehabilitation dauert einige Wochen, die vollständige Erholung mit vollem Aufbau von Kraft und Beweglichkeit nimmt jedoch mehrere Monate in Anspruch. Der genaue Verlauf ist individuell.

    Wann kann man nach einer Knie-TEP wieder normal gehen?

    Das sichere Gehen mit Gehhilfen beginnt meist schon in den ersten Tagen. Bis das Gehen ohne Hilfsmittel und im Alltag wieder gut möglich ist, vergehen in der Regel einige Wochen.

    Wie lange hält ein künstliches Kniegelenk?

    Moderne Kniegelenke halten bei vielen Menschen viele Jahre. Die Haltbarkeit hängt von Belastung, Körpergewicht, Aktivität und Muskelführung ab.

    Welcher Sport ist nach einer Knie-TEP möglich?

    Geeignet sind etwa Radfahren, Schwimmen, Wandern und Walking, während Sportarten mit starken Stoß- und Drehbelastungen sind abhängig vom muskulären Status und individuell zu entscheiden.

    Wann ist ein künstliches Kniegelenk sinnvoll?

    Wenn der Knorpel großflächig aufgebraucht ist, die Beschwerden die Lebensqualität stark einschränken und konservative sowie gelenkerhaltende Maßnahmen (Physiotherapie, Sporttherapie, Eigenbluttherapie, SVF, EMTT, Nährstofftherapie) ausgeschöpft sind.

    Beratung rund um das künstliche Kniegelenk in Hamburg

    In der Praxis für Orthopädie Am Michel in Hamburg-Neustadt prüfen wir, ob eine Operation wirklich der richtige Schritt ist, und begleiten Sie vor und nach dem Eingriff. Vereinbaren Sie hier online Ihren Termin über Doctolib.

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      Ich war nach meiner Kreuzband-OP wegen anhaltender Knieschmerzen und beginnender Kniearthrose bei Dr. Kolle. Die Diagnostik war gründlich, inklusive BIA-Messung (geht schnell, ist schmerzfrei und gibt einen tollen, nachvollziehbaren Überblick über die eigene Körperzusammensetzung und Potenzial) und Nährstoffanalyse. Eine anschließende ACP-Therapie und konkrete Empfehlungen zu Training und Ernährung haben mir super weitergeholfen. Mein Knie ist nun spürbar stabiler und Sport ist endlich wieder schmerzfrei möglich. Sehr kompetenter Arzt, modernes Konzept und ein super freundliches Praxisteam. Klare Empfehlung!

      vor 1 Monat
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      Aufgrund eines wiederholten Bandscheibenvorfalls mit Taubheitsgefuehlen im rechten Bein in 10/2025 (erstmals 2017.. im Lendenbereich mit damaliger Behandlung in NRW) bin ich aufgrund von Empfehlungen aus unserer Trainingslaufrunde hier in Hamburg bei Dr. Kolle vorstellig geworden. Mit der im Vorfeld extern duchgefuehrten Bildgebung (MRT) und Übersendung war ich sehr ueberrascht, das Dr. Kolle bereits vollkommen vorbereitet zu meiner Person im sehr emphatischen Erstgespräch mit nachfolgender physischer Untersuchung meines Bewegungsapparates wir einen Therapieansatz gemeinsam besprachen. Aufgrund meiner zurueckliegenden Erfahrung mit den Standardtherapien (PRT Spritzen und Physio) bekam ich hier teilweise inhaltlich komplett erweiterteTherapieansaetze vorgeschlagen….. Jetzt nach 5 Monaten bin ich beschwerdefrei und wieder zurueck in meinem Lauftraining. Fazit: Dr. Kolle kümmert sich auf eine sehr empathische Art um seine Patienten und geht "patientensspezifisch" in die Therapieform… Meinen herzlichen Dank auch an Ihr Team

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      Ich habe Herrn Dr. Kolle seit Jahren als einen stets freundlichen, hoch kompetenten und engagierten Arzt kennen gelernt, der mir stets das Gefühl vermittelte, auf Augenhöhe mit mir zu sprechen. Neben einer erfolgreichen Stammzellen- und Eigenbluttherapie konnte er als "klassischer Orthopäde" meine gesundheitlichen Probleme nachhaltig beseitigen. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass er den Patienten nicht nur durch die Brille des Orthopäden sieht, sondern ihn auch ganzheitlich betrachtet und behandelt. Zusammen fassend möchte ich feststellen, dass ich gerne bereit bin, 200 km Anreise in Kauf zu nehmen um von Herrn Dr. Kolle behandelt zu werden.

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      Herr Dr. Kolle ist ein sehr kompetenter und vertrauensvoller Arzt. Er hat meinen Golferarm durch Eigenblutspritzen, Stosswellen- und Magnetfeldtherapien erfolgreich behandelt. Ich bin vollkommen schmerzfrei und kann meinen geliebten Golfsport wieder ungehindert ausüben. Danke Herr Dr. Kolle.

      vor 9 Monaten
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      Knorpelschaden im Knie, Grade, Symptome und Therapie

      Knorpelschaden im Knie, Grade, Symptome und Therapie

      Dr. Kim Niklas Kolle
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      Knorpelschaden im Knie, Grade, Symptome und Therapie

      Der Knorpel im Kniegelenk ist ein bemerkenswertes Gewebe. Er ermöglicht ein reibungsloses Gleiten der Gelenkflächen und federt Belastungen ab. Ist er geschädigt, kann das Knie schmerzen, anschwellen und an Beweglichkeit verlieren. Ein Knorpelschaden ist häufig eine Vorstufe der Arthrose, doch mit der richtigen Behandlung lässt sich das Fortschreiten oft verlangsamen und die Beschwerden lindern.

      Dieser Ratgeber erklärt, wie ein Knorpelschaden im Knie entsteht, welche Schweregrade es gibt, wie die Diagnose gestellt wird und welche Behandlungen von konservativ bis regenerativ zur Verfügung stehen. So wissen Sie, welche Möglichkeiten es gibt, Ihr Kniegelenk möglichst lange funktionsfähig zu halten.

      Was ist ein Knorpelschaden?

      Der Gelenkknorpel überzieht die Gelenkflächen im Knie und sorgt dafür, dass Oberschenkel, Schienbein und Kniescheibe nahezu reibungslos aneinander gleiten. Er enthält keine Blutgefäße und keine Nerven, weshalb er sich nur sehr begrenzt selbst reparieren kann und Schäden lange unbemerkt bleiben können. Bei einem Knorpelschaden wird diese glatte Oberfläche rau, dünner oder es entstehen Risse und Defekte.

      Ein Knorpelschaden kann eng umgrenzt sein, etwa nach einer Verletzung, oder flächig auftreten, wie beim altersbedingten Verschleiß. Bleibt er unbehandelt, kann sich der Defekt vergrößern und in eine Arthrose übergehen, bei der der Knorpel großflächig aufgebraucht ist. Deshalb ist es sinnvoll, einen Knorpelschaden früh zu erkennen und die Belastung des Gelenks zu optimieren.

      Die Schweregrade

      Mediziner teilen Knorpelschäden in verschiedene Schweregrade ein, um Ausmaß und Behandlung besser einordnen zu können. In den leichten Graden ist der Knorpel lediglich aufgeraut oder aufgeweicht, die Oberfläche zeigt erste Veränderungen. In den mittleren Graden entstehen tiefere Risse und Defekte, die einen Teil der Knorpeldicke betreffen.

      In den fortgeschrittenen Graden reicht der Schaden bis auf den darunterliegenden Knochen, der Knorpel ist in diesem Bereich weitgehend aufgebraucht. Diese Einteilung hilft, die passende Behandlung zu wählen, denn ein früher Knorpelschaden lässt sich oft gut konservativ begleiten, während ausgeprägte Schäden weiter reichende Maßnahmen erfordern. Der genaue Grad wird meist mit einer Magnetresonanztomografie oder während einer Gelenkspiegelung bestimmt.

      Ursachen und Symptome

      Ein Knorpelschaden kann durch eine akute Verletzung entstehen, etwa im Rahmen eines Sportunfalls mit Verdrehung des Knies oder in Kombination mit einem Kreuzband- oder Meniskusschaden. Häufiger ist jedoch der allmähliche Verschleiß durch Fehlbelastung, Übergewicht, Achsfehlstellungen der Beine oder jahrelange hohe Belastung. Auch nach Verletzungen kann sich ein Knorpelschaden mit Verzögerung entwickeln.

      Die Symptome sind unterschiedlich. Typisch sind belastungsabhängige Schmerzen, ein Gefühl der Steifigkeit, gelegentliches Anschwellen des Knies und manchmal ein Reiben oder Knirschen im Gelenk. Einige Betroffene bemerken Beschwerden beim Treppensteigen, beim Hinhocken oder nach längerer Belastung. Weitere Ursachen von Knieschmerzen ordnen wir in unserem Ratgeber zu Meniskus und Knieschmerzen ein.

      Diagnose

      Am Anfang stehen das Gespräch über die Beschwerden und mögliche Vorverletzungen sowie die körperliche Untersuchung. Der Facharzt prüft Beweglichkeit, Stabilität, Schwellung und Druckpunkte und beurteilt die Beinachse. Bereits daraus ergeben sich oft wichtige Hinweise auf einen Knorpelschaden.

      Zur genauen Beurteilung des Knorpels ist die Magnetresonanztomografie das wichtigste Verfahren, da sie Knorpel, Menisken und Bänder detailliert darstellt. In manchen Fällen wird der Schaden erst während einer Gelenkspiegelung genau sichtbar. Wichtig ist, den Befund immer im Zusammenhang mit den Beschwerden und der Beinachse zu bewerten, um die passende Behandlung zu wählen.

      Behandlung, von konservativ bis regenerativ

      Bei leichten bis mittleren Knorpelschäden steht die konservative Behandlung im Vordergrund. Ziel ist es, das Gelenk zu entlasten, die Muskulatur zu kräftigen und das Fortschreiten zu verlangsamen. Dazu gehören Physiotherapie, gezielte Kräftigung der Oberschenkelmuskulatur, die Optimierung der Belastung, ein gesundes Körpergewicht und bei Bedarf Einlagen zum Ausgleich von Achsfehlstellungen. Auch gelenkschonende Bewegung ist wichtig, da sie den Knorpel ernährt.

      Bei Verschleiß und chronischer Reizung können regenerative Verfahren die Beschwerden lindern. Die Eigenbluttherapie (ACP/PRP) nutzt körpereigene Wachstumsfaktoren, und die SVF-Therapie setzt auf regenerative Zellen aus dem Fettgewebe. Wie die Eigenbluttherapie speziell am Knie eingesetzt wird, lesen Sie im Beitrag zur ACP-Therapie am Knie. Bei umschriebenen Defekten kommen operative knorpelaufbauende Verfahren infrage, bei weit fortgeschrittenem Verschleiß kann ein künstliches Gelenk sinnvoll werden.

      FAQ

      Häufige Fragen (FAQ)

      Kann sich ein Knorpelschaden im Knie regenerieren?

      Knorpel kann sich nur sehr begrenzt selbst reparieren, da er weder Blutgefäße noch Nerven besitzt. Ein bestehender Defekt bildet sich nicht einfach zurück. Ziel der Behandlung ist es, Beschwerden zu lindern, den Gelenkstoffwechsel zu verbessern und das Fortschreiten zu verlangsamen.

      Welche Grade eines Knorpelschadens gibt es?

      Knorpelschäden werden meist in vier Grade eingeteilt, üblicherweise nach der Einteilung von Outerbridge. Grad 1 bezeichnet einen noch geschlossenen, aber aufgeweichten und leicht aufgerauten Knorpel. Bei Grad 2 zeigen sich oberflächliche Risse und Aufrauungen, die weniger als die halbe Knorpeldicke betreffen. Grad 3 beschreibt tiefe Risse und Defekte, die mehr als die Hälfte der Knorpeldicke bis hinunter zum Knochen reichen, wobei der Knochen selbst noch bedeckt ist. Bei Grad 4 ist der Knorpel an dieser Stelle vollständig aufgebraucht, und der darunterliegende Knochen liegt frei. Der Grad ist eine wichtige Grundlage für die Wahl der Behandlung, entscheidend bleibt aber immer das Gesamtbild aus Befund und tatsächlichen Beschwerden.

      Was hilft bei einem Knorpelschaden ohne Operation?

      In frühen Stadien helfen Physiotherapie, die Kräftigung der Oberschenkelmuskulatur, ein gesundes Körpergewicht und gelenkschonende Bewegung. Auch eine entzündungshemmende Ernährung und eine gezielte Nährstofftherapie können die Regeneration unterstützen, da Mikronährstoffe die Bausteine für den Knorpelstoffwechsel liefern. Bei Bedarf kommen regenerative Verfahren wie die Eigenbluttherapie (ACP/PRP) oder die SVF-Therapie mit regenerativen Zellen aus dem Fettgewebe infrage. Ergänzend kann die extrakorporale Magnetotransduktionstherapie (EMTT), eine Magnetfeldbehandlung, die Regeneration im Gewebe zusätzlich unterstützen. So greifen Bewegung, Ernährung, Nährstoffe und regenerative Verfahren ineinander.

      Kann man Knorpel wieder aufbauen?

      Umschriebene Knorpeldefekte lassen sich unter bestimmten Voraussetzungen mit operativen Verfahren behandeln, die den Aufbau von Ersatzgewebe anregen. Ob das infrage kommt, hängt von Größe, Lage und Alter ab.

      Wann ist ein künstliches Kniegelenk sinnvoll?

      Ein Gelenkersatz kommt erst infrage, wenn der Knorpel großflächig aufgebraucht ist, die Beschwerden die Lebensqualität stark einschränken und konservative Maßnahmen nicht mehr ausreichen.

      Welcher Arzt behandelt einen Knorpelschaden?

      Die richtige Adresse ist die Orthopädie mit Schwerpunkt Knie. Sie stellt die Diagnose, bestimmt den Schweregrad und bespricht die passende Behandlung.

      Knorpelschaden in Hamburg behandeln lassen

      In der Praxis für Orthopädie Am Michel in Hamburg-Neustadt untersuchen wir Ihr Knie gründlich und beraten Sie zu allen Möglichkeiten, von konservativ bis regenerativ. Vereinbaren Sie hier online Ihren Termin über Doctolib.

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        Ich habe muss schon sagen, dass Dr. Kolle für einen Orthopäden nicht nur ungewöhnlich sympathisch ist, sondern auch erfrischend innovativ und fortschrittlich. Kein stumpfes „Sportverbot für 6 Wochen“ und unreflektierte Cortisonspritzen, sondern progressive Verfahren mit regenerativem Ansatz und nachhaltigem Effekt. Der Doc hört zu, erklärt verständlich und behandelt mit Konzept. Bei meinen Kniebeschwerden hat die Kombination Eigenplasma/Magnetfeldtherapie endlich einen Durchbruch erzielt und den Therapieerfolg kann ich jetzt mit regelmäßigem Training aufrecht erhalten. Falls notwendig, komme ich gern wieder.

        vor 3 Monaten
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        vor 1 Monat
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        vor 6 Monaten
        Alexander Keitum- Google Rezension

        Herr Dr. Kolle ist ein sehr kompetenter und vertrauensvoller Arzt. Er hat meinen Golferarm durch Eigenblutspritzen, Stosswellen- und Magnetfeldtherapien erfolgreich behandelt. Ich bin vollkommen schmerzfrei und kann meinen geliebten Golfsport wieder ungehindert ausüben. Danke Herr Dr. Kolle.

        vor 9 Monaten
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        Hüftarthrose (Coxarthrose), Ursachen, Symptome und Behandlung

        Hüftarthrose (Coxarthrose), Ursachen, Symptome und Behandlung

        Dr. Kim Niklas Kolle
        Verfasst von
        Dr. Kim Niklas Kolle
        Hüftarthrose (Coxarthrose), Ursachen, Symptome und Behandlung

        Schmerzen in der Leiste, ein Anlaufschmerz nach dem Aufstehen und eine zunehmend eingeschränkte Beweglichkeit der Hüfte sind typische Zeichen einer Hüftarthrose. Sie gehört zu den häufigsten Gelenkerkrankungen im höheren Lebensalter und entsteht durch den fortschreitenden Verschleiß des Gelenkknorpels. Auch wenn sich Arthrose nicht rückgängig machen lässt, kann eine gute Behandlung die Beschwerden lindern, die Beweglichkeit erhalten und den Verlauf günstig beeinflussen.

        Dieser Ratgeber erklärt, wie eine Hüftarthrose entsteht, an welchen Symptomen Sie sie erkennen, wie die Diagnose gestellt wird und welche Behandlungen von konservativ bis operativ helfen. So wissen Sie, wie Sie Ihre Hüfte möglichst lange beweglich und schmerzarm halten.

        Was ist eine Hüftarthrose?

        Die Hüftarthrose, medizinisch Coxarthrose, ist der fortschreitende Verschleiß des Gelenkknorpels im Hüftgelenk. Das Hüftgelenk ist ein Kugelgelenk, in dem der Hüftkopf in der Gelenkpfanne des Beckens gleitet. Der Knorpel, der beide Flächen überzieht, sorgt für ein reibungsloses Gleiten und federt Belastungen ab. Nutzt sich dieser Knorpel ab, reiben die Knochen zunehmend aneinander, was Schmerzen und eine eingeschränkte Beweglichkeit verursacht.

        Die Hüftarthrose entwickelt sich in der Regel langsam über Jahre. Zu Beginn treten die Beschwerden nur bei Belastung auf, mit fortschreitendem Verschleiß können sie jedoch auch in Ruhe bestehen bleiben. Da das Hüftgelenk an nahezu jeder Bewegung des Beins beteiligt ist, wirkt sich die Arthrose stark auf Gehen, Stehen und den gesamten Alltag aus.

        Wie sie entsteht

        Bei vielen Menschen lässt sich keine einzelne Ursache benennen, vielmehr führt das Zusammenspiel aus Veranlagung, Belastung und Alterung zum allmählichen Verschleiß. Man spricht dann von einer primären Hüftarthrose. Bei der sekundären Form geht der Verschleiß auf eine erkennbare Ursache zurück, etwa auf angeborene Fehlstellungen des Hüftgelenks, frühere Verletzungen, Durchblutungsstörungen oder entzündliche Erkrankungen.

        Begünstigend wirken Übergewicht, eine hohe berufliche oder sportliche Dauerbelastung, Achsfehlstellungen und Bewegungsmangel. Auch eine familiäre Veranlagung spielt eine Rolle. Wer die eigenen Risikofaktoren kennt, kann durch ein gesundes Körpergewicht, regelmäßige gelenkschonende Bewegung und eine kräftige Muskulatur dazu beitragen, das Gelenk zu entlasten und den Verlauf günstig zu beeinflussen.

        Typische Symptome

        Kennzeichnend ist ein Schmerz in der Leiste, der in den Oberschenkel und manchmal bis zum Knie ausstrahlen kann. Typisch ist der Anlaufschmerz, also ein Schmerz bei den ersten Schritten nach dem Aufstehen oder nach längerem Sitzen, der sich nach einigen Schritten bessert. Mit fortschreitender Arthrose nehmen die Beschwerden zu und treten auch bei längerer Belastung und schließlich in Ruhe auf.

        Hinzu kommt eine zunehmende Einschränkung der Beweglichkeit. Betroffene bemerken Schwierigkeiten beim Anziehen von Schuhen und Socken, beim Ein- und Aussteigen aus dem Auto oder beim Treppensteigen. Die Gehstrecke verkürzt sich, und manche entwickeln ein Hinken. Spätestens wenn die Beschwerden den Alltag einschränken, ist eine fachärztliche Abklärung sinnvoll.

        Diagnose

        Am Anfang stehen das Gespräch über den Verlauf der Beschwerden und die körperliche Untersuchung, bei der Beweglichkeit, Gangbild und Schmerzpunkte beurteilt werden. Der typische Leisten- und Anlaufschmerz sowie die eingeschränkte Drehbeweglichkeit der Hüfte geben oft schon deutliche Hinweise.

        Zur Sicherung der Diagnose und zur Beurteilung des Verschleißes wird in der Regel eine Röntgenaufnahme angefertigt, die die Verschmälerung des Gelenkspalts und weitere Arthrosezeichen zeigt. In manchen Fällen liefert eine Magnetresonanztomografie zusätzliche Informationen. Wichtig ist, den Befund immer im Zusammenhang mit den Beschwerden zu bewerten, denn das Ausmaß im Bild und das Beschwerdebild stimmen nicht immer überein.

        Behandlung, von konservativ bis operativ

        Solange die Beschwerden es zulassen, steht die konservative Behandlung im Vordergrund. Ziel ist es, das Gelenk zu entlasten, die Muskulatur zu kräftigen und die Beweglichkeit zu erhalten. Dazu gehören regelmäßige, gelenkschonende Bewegung, Physiotherapie, ein gesundes Körpergewicht und eine ausgewogene Ernährung. Wie eine entzündungshemmende Ernährung unterstützen kann, lesen Sie in unserem Ratgeber zur entzündungshemmenden Ernährung, und welche Rolle Nährstoffe spielen, im Beitrag zu Mikronährstoffen.

        Bei Verschleiß und chronischer Reizung können regenerative Verfahren die Beschwerden lindern. Die Eigenbluttherapie (ACP/PRP) und die SVF-Therapie setzen auf körpereigene Bausteine, und eine begleitende Abklärung in der Stoffwechselmedizin kann sinnvoll sein. Ist der Knorpel großflächig aufgebraucht und schränken die Beschwerden die Lebensqualität stark ein, kann ein künstliches Hüftgelenk die Beweglichkeit und Schmerzfreiheit wiederherstellen.

        FAQ

        Häufige Fragen (FAQ)

        Was hilft gegen Hüftarthrose ohne Operation?

        In vielen Fällen helfen regelmäßige gelenkschonende Bewegung, Physiotherapie, ein gesundes Körpergewicht, eine ausgewogene Ernährung und bei Bedarf regenerative Verfahren. Damit lassen sich Beschwerden oft deutlich lindern.

        Wie schnell schreitet eine Hüftarthrose fort?

        Der Verlauf ist individuell sehr unterschiedlich und meist langsam über Jahre. Mit einer guten Behandlung und einem gelenkschonenden Lebensstil lässt sich das Fortschreiten häufig verlangsamen.

        Welcher Sport ist bei Hüftarthrose gut?

        Geeignet sind gelenkschonende Aktivitäten wie Schwimmen, Radfahren, Walking und gezieltes Krafttraining. Sportarten mit starken Stoßbelastungen und abrupten Richtungswechseln sind zumindest auf eine sehr gut muskuläre Führung angewiesen.

        Welche Ernährung ist bei Hüftarthrose sinnvoll?

        Eine ausgewogene, eher entzündungshemmende Ernährung und ein gesundes Körpergewicht entlasten das Gelenk und können die Beschwerden günstig beeinflussen. Details finden Sie in unserem Ratgeber zur entzündungshemmenden Ernährung.

        Wann ist ein künstliches Hüftgelenk sinnvoll?

        Ein Gelenkersatz kommt infrage, wenn der Knorpel weitgehend aufgebraucht ist, die Beschwerden die Lebensqualität stark einschränken und konservative Maßnahmen nicht mehr ausreichen.

        Welcher Arzt behandelt eine Hüftarthrose?

        Die richtige Adresse ist die Orthopädie. Sie stellt die Diagnose, beurteilt das Ausmaß und bespricht mit Ihnen die passende Behandlung.

        Hüftarthrose in Hamburg behandeln lassen

        In der Praxis für Orthopädie Am Michel in Hamburg-Neustadt klären wir die Ursache Ihrer Hüftbeschwerden und stellen einen Behandlungsplan zusammen, der Ihre Beweglichkeit erhält. Vereinbaren Sie hier online Ihren Termin über Doctolib.

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        Für allgemeine Fragen zur Praxis oder zu meinem Behandlungsansatz. Eine konkrete medizinische Einschätzung gibt es in der Sprechstunde — Termine über Doctolib oder telefonisch.

          Bewertungen

          Was unsere Patienten sagen

          Ich habe muss schon sagen, dass Dr. Kolle für einen Orthopäden nicht nur ungewöhnlich sympathisch ist, sondern auch erfrischend innovativ und fortschrittlich. Kein stumpfes „Sportverbot für 6 Wochen“ und unreflektierte Cortisonspritzen, sondern progressive Verfahren mit regenerativem Ansatz und nachhaltigem Effekt. Der Doc hört zu, erklärt verständlich und behandelt mit Konzept. Bei meinen Kniebeschwerden hat die Kombination Eigenplasma/Magnetfeldtherapie endlich einen Durchbruch erzielt und den Therapieerfolg kann ich jetzt mit regelmäßigem Training aufrecht erhalten. Falls notwendig, komme ich gern wieder.

          vor 3 Monaten
          J ot- Google Rezension

          Ich war nach meiner Kreuzband-OP wegen anhaltender Knieschmerzen und beginnender Kniearthrose bei Dr. Kolle. Die Diagnostik war gründlich, inklusive BIA-Messung (geht schnell, ist schmerzfrei und gibt einen tollen, nachvollziehbaren Überblick über die eigene Körperzusammensetzung und Potenzial) und Nährstoffanalyse. Eine anschließende ACP-Therapie und konkrete Empfehlungen zu Training und Ernährung haben mir super weitergeholfen. Mein Knie ist nun spürbar stabiler und Sport ist endlich wieder schmerzfrei möglich. Sehr kompetenter Arzt, modernes Konzept und ein super freundliches Praxisteam. Klare Empfehlung!

          vor 1 Monat
          E.N.- Google Rezension

          Aufgrund eines wiederholten Bandscheibenvorfalls mit Taubheitsgefuehlen im rechten Bein in 10/2025 (erstmals 2017.. im Lendenbereich mit damaliger Behandlung in NRW) bin ich aufgrund von Empfehlungen aus unserer Trainingslaufrunde hier in Hamburg bei Dr. Kolle vorstellig geworden. Mit der im Vorfeld extern duchgefuehrten Bildgebung (MRT) und Übersendung war ich sehr ueberrascht, das Dr. Kolle bereits vollkommen vorbereitet zu meiner Person im sehr emphatischen Erstgespräch mit nachfolgender physischer Untersuchung meines Bewegungsapparates wir einen Therapieansatz gemeinsam besprachen. Aufgrund meiner zurueckliegenden Erfahrung mit den Standardtherapien (PRT Spritzen und Physio) bekam ich hier teilweise inhaltlich komplett erweiterteTherapieansaetze vorgeschlagen….. Jetzt nach 5 Monaten bin ich beschwerdefrei und wieder zurueck in meinem Lauftraining. Fazit: Dr. Kolle kümmert sich auf eine sehr empathische Art um seine Patienten und geht "patientensspezifisch" in die Therapieform… Meinen herzlichen Dank auch an Ihr Team

          vor 3 Monaten
          Reinhard E.- Google Rezension

          Ich habe Herrn Dr. Kolle seit Jahren als einen stets freundlichen, hoch kompetenten und engagierten Arzt kennen gelernt, der mir stets das Gefühl vermittelte, auf Augenhöhe mit mir zu sprechen. Neben einer erfolgreichen Stammzellen- und Eigenbluttherapie konnte er als "klassischer Orthopäde" meine gesundheitlichen Probleme nachhaltig beseitigen. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass er den Patienten nicht nur durch die Brille des Orthopäden sieht, sondern ihn auch ganzheitlich betrachtet und behandelt. Zusammen fassend möchte ich feststellen, dass ich gerne bereit bin, 200 km Anreise in Kauf zu nehmen um von Herrn Dr. Kolle behandelt zu werden.

          vor 6 Monaten
          Alexander Keitum- Google Rezension

          Herr Dr. Kolle ist ein sehr kompetenter und vertrauensvoller Arzt. Er hat meinen Golferarm durch Eigenblutspritzen, Stosswellen- und Magnetfeldtherapien erfolgreich behandelt. Ich bin vollkommen schmerzfrei und kann meinen geliebten Golfsport wieder ungehindert ausüben. Danke Herr Dr. Kolle.

          vor 9 Monaten
          Helene Page – Google Rezension
          Golferarm, Ursachen und Behandlung der Sehnenreizung an der Ellenbogeninnenseite

          Golferarm, Ursachen und Behandlung der Sehnenreizung an der Ellenbogeninnenseite

          Dr. Kim Niklas Kolle
          Verfasst von
          Dr. Kim Niklas Kolle
          Golferarm, Ursachen und Behandlung der Sehnenreizung an der Ellenbogeninnenseite

          Ein ziehender Schmerz an der Innenseite des Ellenbogens, der beim Zugreifen, Beugen des Handgelenks oder Heben auftritt, ist typisch für einen Golferarm. Ähnlich wie beim bekannteren Tennisarm handelt es sich um eine Überlastungsreaktion der Sehnenansätze, allerdings auf der Innenseite des Ellenbogens. Trotz des Namens betrifft er längst nicht nur Golfer, sondern vor allem Menschen mit belastenden Hand- und Armbewegungen.

          Dieser Ratgeber erklärt, wie ein Golferarm entsteht, an welchen Symptomen Sie ihn erkennen, wie die Diagnose gestellt wird und welche Behandlungen helfen. Sie erfahren außerdem, welche Übungen sinnvoll sind und wie sich der Golferarm vom Tennisarm unterscheidet.

          Was ist ein Golferarm?

          Der Golferarm, medizinisch Epicondylitis humeri ulnaris, ist eine schmerzhafte Reizung der Sehnenansätze an der Innenseite des Ellenbogens. Dort setzen die Muskeln an, die das Handgelenk und die Finger beugen. Werden diese Muskeln über längere Zeit überlastet, entstehen an ihrem Ansatz am Knochen kleine Gewebeschäden und eine Reizung, die den typischen Schmerz verursacht.

          Es handelt sich also um das Gegenstück zum Tennisarm, bei dem die Streckmuskulatur an der Außenseite des Ellenbogens betroffen ist. Beide folgen demselben Prinzip, einer Überlastungs-Tendinopathie, unterscheiden sich aber in der Lage der Beschwerden. Der Golferarm ist insgesamt etwas seltener als der Tennisarm, kann aber ebenso hartnäckig verlaufen und den Alltag deutlich einschränken.

          Wie er entsteht

          Die Hauptursache ist eine wiederkehrende Überlastung der Beugemuskulatur des Unterarms. Typische Auslöser sind Tätigkeiten mit häufigem kräftigem Greifen, Drehen und Beugen des Handgelenks, etwa handwerkliche Arbeiten, Heben und Tragen sowie bestimmte Sportarten wie Golf, Wurfsportarten oder Krafttraining. Auch monotone, sich wiederholende Bewegungen im Beruf können einen Golferarm auslösen.

          Begünstigend wirken eine unzureichend trainierte Unterarmmuskulatur, eine ungünstige Technik oder Haltung und eine plötzlich gesteigerte oder ungewohnte Belastung. Wie beim Tennisarm entsteht der Golferarm meist nicht durch ein einzelnes Ereignis, sondern durch die Summe vieler kleiner Überlastungen. Wer die auslösenden Belastungen kennt, kann gezielt gegensteuern und die Heilung unterstützen.

          Typische Symptome

          Das Leitsymptom ist ein Schmerz an der Innenseite des Ellenbogens, der in den Unterarm ausstrahlen kann. Typisch ist ein Druckschmerz am knöchernen Vorsprung an der Innenseite des Ellenbogens. Der Schmerz tritt vor allem beim Beugen des Handgelenks gegen Widerstand, beim kräftigen Zugreifen und beim Drehen des Unterarms auf.

          Viele Betroffene bemerken eine nachlassende Griffkraft und Schmerzen bei alltäglichen Tätigkeiten wie dem Händedruck oder dem Tragen von Taschen. Im weiteren Verlauf können die Beschwerden auch in Ruhe bestehen bleiben. Manchmal strahlt der Schmerz bis in die Hand aus. Weil ein Golferarm ohne Behandlung häufig hartnäckig wird, ist eine frühzeitige Abklärung sinnvoll.

          Diagnose

          Am Anfang stehen das Gespräch über die Beschwerden und die beruflichen sowie sportlichen Belastungen und die körperliche Untersuchung. Der typische Druckschmerz an der Innenseite des Ellenbogens und die Schmerzauslösung beim Beugen des Handgelenks gegen Widerstand geben oft schon klare Hinweise. Der Facharzt prüft außerdem Kraft und Beweglichkeit und grenzt den Golferarm von anderen Ursachen ab.

          Ergänzend kann eine Ultraschalluntersuchung den Zustand der Sehnenansätze beurteilen und Veränderungen sichtbar machen. Da an der Innenseite des Ellenbogens auch ein wichtiger Nerv verläuft, achtet der Facharzt zusätzlich auf mögliche Nervenreizungen. Auf Grundlage der Untersuchung lässt sich die Behandlung gezielt planen.

          Behandlung

          Die Behandlung des Golferarms ähnelt in vielen Punkten der des Tennisarms und erfordert Geduld. Grundlage sind die Anpassung der auslösenden Belastung und ein gezieltes Aufbautraining der Sehne, insbesondere ein exzentrisches Krafttraining der Unterarmbeugemuskulatur. Ergänzend können eine entlastende Bandage, Dehnübungen und in der akuten Phase Kälteanwendungen helfen. Grundlagen zu regenerativen Verfahren erklären wir im Beitrag zur Eigenblutbehandlung in der Orthopädie.

          Wie Sie Arbeitsplatz und Belastung ergonomisch gestalten und Überlastungen vorbeugen, erfahren Sie in unserem Bereich Sportmedizin und Prävention. Bei hartnäckigen Beschwerden kann die fokussierte Stoßwellentherapie die Heilung anregen, und als regeneratives Verfahren kommt ergänzend die Eigenbluttherapie (ACP/PRP) infrage. Eine Operation ist nur in seltenen Fällen notwendig.

          FAQ

          Häufige Fragen (FAQ)

          Wie lange dauert ein Golferarm?

          Ein Golferarm ist oft hartnäckig, und die Beschwerden können mehrere Wochen bis Monate anhalten. Mit konsequenter Behandlung und angepasster Belastung bessern sie sich bei den meisten Betroffenen deutlich.

          Was hilft schnell gegen einen Golferarm?

          Kurzfristig helfen die Entlastung der auslösenden Bewegungen, eine Bandage und Kälteanwendungen. Für einen dauerhaften Erfolg ist ein gezieltes Aufbautraining der Sehne entscheidend.

          Welche Übungen helfen bei einem Golferarm?

          Besonders wirksam sind exzentrische Kräftigungsübungen für die Unterarmbeugemuskulatur sowie Dehnübungen. Sie sollten unter Anleitung erlernt und regelmäßig durchgeführt werden.

          Was ist der Unterschied zwischen Golferarm und Tennisarm?

          Beim Golferarm sind die Sehnenansätze an der Innenseite des Ellenbogens betroffen, also die Beugemuskulatur. Beim Tennisarm ist es die Streckmuskulatur an der Außenseite. Das Behandlungsprinzip ist ähnlich.

          Wann muss ein Golferarm operiert werden?

          Eine Operation ist nur selten nötig und kommt erst infrage, wenn die Beschwerden trotz konsequenter konservativer Behandlung über einen langen Zeitraum bestehen bleiben.

          Welcher Arzt behandelt einen Golferarm?

          Die richtige Adresse ist die Orthopädie. Sie stellt die Diagnose, klärt die auslösenden Belastungen und bespricht die passende Behandlung.

          Golferarm in Hamburg behandeln lassen

          In der Praxis für Orthopädie Am Michel in Hamburg-Neustadt klären wir die Ursache Ihrer Ellenbogenschmerzen und finden die passende Behandlung, damit Sie wieder schmerzfrei zugreifen können. Vereinbaren Sie hier online Ihren Termin über Doctolib.

          KONTAKT

          Schreiben Sie mir

          Für allgemeine Fragen zur Praxis oder zu meinem Behandlungsansatz. Eine konkrete medizinische Einschätzung gibt es in der Sprechstunde — Termine über Doctolib oder telefonisch.

            Bewertungen

            Was unsere Patienten sagen

            Ich habe muss schon sagen, dass Dr. Kolle für einen Orthopäden nicht nur ungewöhnlich sympathisch ist, sondern auch erfrischend innovativ und fortschrittlich. Kein stumpfes „Sportverbot für 6 Wochen“ und unreflektierte Cortisonspritzen, sondern progressive Verfahren mit regenerativem Ansatz und nachhaltigem Effekt. Der Doc hört zu, erklärt verständlich und behandelt mit Konzept. Bei meinen Kniebeschwerden hat die Kombination Eigenplasma/Magnetfeldtherapie endlich einen Durchbruch erzielt und den Therapieerfolg kann ich jetzt mit regelmäßigem Training aufrecht erhalten. Falls notwendig, komme ich gern wieder.

            vor 3 Monaten
            J ot- Google Rezension

            Ich war nach meiner Kreuzband-OP wegen anhaltender Knieschmerzen und beginnender Kniearthrose bei Dr. Kolle. Die Diagnostik war gründlich, inklusive BIA-Messung (geht schnell, ist schmerzfrei und gibt einen tollen, nachvollziehbaren Überblick über die eigene Körperzusammensetzung und Potenzial) und Nährstoffanalyse. Eine anschließende ACP-Therapie und konkrete Empfehlungen zu Training und Ernährung haben mir super weitergeholfen. Mein Knie ist nun spürbar stabiler und Sport ist endlich wieder schmerzfrei möglich. Sehr kompetenter Arzt, modernes Konzept und ein super freundliches Praxisteam. Klare Empfehlung!

            vor 1 Monat
            E.N.- Google Rezension

            Aufgrund eines wiederholten Bandscheibenvorfalls mit Taubheitsgefuehlen im rechten Bein in 10/2025 (erstmals 2017.. im Lendenbereich mit damaliger Behandlung in NRW) bin ich aufgrund von Empfehlungen aus unserer Trainingslaufrunde hier in Hamburg bei Dr. Kolle vorstellig geworden. Mit der im Vorfeld extern duchgefuehrten Bildgebung (MRT) und Übersendung war ich sehr ueberrascht, das Dr. Kolle bereits vollkommen vorbereitet zu meiner Person im sehr emphatischen Erstgespräch mit nachfolgender physischer Untersuchung meines Bewegungsapparates wir einen Therapieansatz gemeinsam besprachen. Aufgrund meiner zurueckliegenden Erfahrung mit den Standardtherapien (PRT Spritzen und Physio) bekam ich hier teilweise inhaltlich komplett erweiterteTherapieansaetze vorgeschlagen….. Jetzt nach 5 Monaten bin ich beschwerdefrei und wieder zurueck in meinem Lauftraining. Fazit: Dr. Kolle kümmert sich auf eine sehr empathische Art um seine Patienten und geht "patientensspezifisch" in die Therapieform… Meinen herzlichen Dank auch an Ihr Team

            vor 3 Monaten
            Reinhard E.- Google Rezension

            Ich habe Herrn Dr. Kolle seit Jahren als einen stets freundlichen, hoch kompetenten und engagierten Arzt kennen gelernt, der mir stets das Gefühl vermittelte, auf Augenhöhe mit mir zu sprechen. Neben einer erfolgreichen Stammzellen- und Eigenbluttherapie konnte er als "klassischer Orthopäde" meine gesundheitlichen Probleme nachhaltig beseitigen. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass er den Patienten nicht nur durch die Brille des Orthopäden sieht, sondern ihn auch ganzheitlich betrachtet und behandelt. Zusammen fassend möchte ich feststellen, dass ich gerne bereit bin, 200 km Anreise in Kauf zu nehmen um von Herrn Dr. Kolle behandelt zu werden.

            vor 6 Monaten
            Alexander Keitum- Google Rezension

            Herr Dr. Kolle ist ein sehr kompetenter und vertrauensvoller Arzt. Er hat meinen Golferarm durch Eigenblutspritzen, Stosswellen- und Magnetfeldtherapien erfolgreich behandelt. Ich bin vollkommen schmerzfrei und kann meinen geliebten Golfsport wieder ungehindert ausüben. Danke Herr Dr. Kolle.

            vor 9 Monaten
            Helene Page – Google Rezension
            Achillessehnenentzündung, Ursachen und Behandlung der gereizten Achillessehne

            Achillessehnenentzündung, Ursachen und Behandlung der gereizten Achillessehne

            Dr. Kim Niklas Kolle
            Verfasst von
            Dr. Kim Niklas Kolle
            Achillessehnenentzündung, Ursachen und Behandlung der gereizten Achillessehne

            Ein ziehender oder brennender Schmerz an der Rückseite des Unterschenkels oberhalb der Ferse, der zu Beginn der Bewegung besonders spürbar ist, deutet häufig auf eine gereizte Achillessehne hin. Die Achillessehne ist die stärkste Sehne des Körpers, wird beim Gehen, Laufen und Springen enorm beansprucht und reagiert auf Überlastung empfindlich. Für Läufer und aktive Menschen kann eine Achillessehnenentzündung zur echten Geduldsprobe werden, doch mit der richtigen Behandlung lässt sie sich in den meisten Fällen ohne Operation in den Griff bekommen.

            Dieser Ratgeber erklärt, wie eine Achillessehnenentzündung entsteht, an welchen Symptomen Sie sie erkennen, wie die Diagnose gestellt wird und welche Behandlungen wirklich helfen. Sie erfahren außerdem, welche Übungen sinnvoll sind und wie Sie einer erneuten Reizung vorbeugen.

            Was ist eine Achillessehnenentzündung?

            Die Achillessehne verbindet die Wadenmuskulatur mit dem Fersenbein und überträgt die Kraft, die wir zum Abrollen des Fußes und zum Abstoßen benötigen. Bei einer Achillessehnenentzündung, medizinisch Achillodynie oder Achillessehnen-Tendinopathie, kommt es zu einer schmerzhaften Reizung der Sehne oder ihres Ansatzes am Fersenbein. Häufig handelt es sich weniger um eine klassische Entzündung als um eine Überlastungsreaktion mit Gewebeschäden.

            Man unterscheidet Reizungen im mittleren Bereich der Sehne von Beschwerden direkt am Ansatz an der Ferse. Diese Unterscheidung ist für die Behandlung wichtig, da sich die Übungen und Maßnahmen je nach Lokalisation leicht unterscheiden. Gemeinsam ist beiden, dass die Sehne ihre Belastbarkeit verliert und auf die gewohnte Belastung mit Schmerzen reagiert.

            Wie sie entsteht

            Die Hauptursache ist eine Überlastung der Achillessehne, häufig durch einen zu schnellen Anstieg des Trainingsumfangs oder der Intensität. Wer Laufumfang, Tempo oder Bergtraining zu rasch steigert, überfordert das Sehnengewebe, das sich nur langsam an höhere Belastungen anpasst. Auch das Laufen auf hartem Untergrund, ungeeignetes Schuhwerk und unzureichende Erholung zwischen den Belastungen spielen eine Rolle.

            Hinzu kommen auch individuelle Faktoren wie eine verkürzte Wadenmuskulatur, Fehlstellungen des Fußes, eine schwache Fuß- und Wadenmuskulatur und muskuläre Dysbalancen. Mit zunehmendem Alter nimmt die Belastbarkeit der Sehne zudem natürlicherweise ab. Häufig wirken mehrere dieser Faktoren zusammen, weshalb die Behandlung nicht nur den Schmerz, sondern auch die zugrunde liegenden Ursachen berücksichtigen muss.

            Typische Symptome

            Kennzeichnend ist ein Schmerz an der Achillessehne, der zu Beginn oft nur nach Belastung oder als Anlaufschmerz zu Beginn der Bewegung auftritt. Viele Betroffene bemerken den Schmerz besonders bei den ersten Schritten am Morgen oder nach längerem Sitzen. Schreitet die Reizung fort, kann der Schmerz während der gesamten Belastung und schließlich auch im Alltag bestehen bleiben.

            Häufig ist die Sehne druckempfindlich und mitunter verdickt. Manche Betroffene bemerken eine morgendliche Steifigkeit oder ein Reibegefühl. Bleiben die Beschwerden bestehen oder verschlimmern sie sich, sollte die Sehne fachärztlich untersucht werden, denn eine unbehandelte, chronisch überlastete Achillessehne verliert weiter an Belastbarkeit und ist anfälliger für einen Riss.

            Diagnose

            Am Anfang stehen das Gespräch über die Belastung und den Verlauf der Beschwerden sowie die körperliche Untersuchung. Der typische Druckschmerz an der Sehne und der Zusammenhang mit der Belastung geben oft schon deutliche Hinweise. Der Facharzt prüft außerdem die Beweglichkeit des Sprunggelenks, die Spannung der Wadenmuskulatur und die Fußform.

            Zur genauen Beurteilung der Sehne eignet sich die Ultraschalluntersuchung, die Verdickungen, Strukturveränderungen und Reizzeichen sichtbar macht. In manchen Fällen liefert eine Magnetresonanztomografie zusätzliche Informationen. Auf dieser Grundlage lässt sich die Behandlung gezielt planen und einschätzen, wie ausgeprägt die Reizung ist.

            Konservative Behandlung

            Die Behandlung der Achillessehnenentzündung erfordert vor allem Geduld und Konsequenz. Grundlage sind die Anpassung der Belastung und ein gezieltes Aufbautraining der Sehne. Als besonders wirksam gilt das exzentrische Krafttraining der Wadenmuskulatur, bei dem die Muskulatur unter kontrollierter Dehnung arbeitet und die Sehne schrittweise belastbarer wird. Ergänzend helfen Dehnübungen, eine vorübergehende Anpassung des Trainings und in manchen Fällen eine leichte Fersenerhöhung zur Entlastung.

            Wie Sie Training und Belastung richtig dosieren und die Wadenmuskulatur kräftigen, erfahren Sie in unserem Bereich Sportmedizin und Prävention. Wichtig ist ein langsamer, gut geplanter Wiederaufbau der Belastung, denn zu frühe oder zu intensive Belastung führt häufig zu Rückschlägen. Kälteanwendungen können in der akuten Phase die Beschwerden lindern.

            Moderne Verfahren bei hartnäckigen Beschwerden

            Halten die Beschwerden trotz konsequenter konservativer Behandlung an, hat sich die fokussierte Stoßwellentherapie bewährt. Sie regt die Durchblutung und die Selbstheilung im gereizten Sehnengewebe an und kann gerade bei der chronischen Achillessehnenreizung neue Bewegung in die Behandlung bringen.

            Als regeneratives Verfahren kann zudem die Eigenbluttherapie (ACP/PRP) erwogen werden, bei der körpereigene Wachstumsfaktoren die Regeneration der Sehne unterstützen sollen. In Kombination mit dem exzentrischen Training lässt sich so häufig eine deutliche Besserung erreichen. Eine Operation ist bei der Achillessehnenentzündung nur selten notwendig und kommt erst infrage, wenn alle konservativen Möglichkeiten über einen langen Zeitraum ausgeschöpft sind.

            FAQ

            Häufige Fragen (FAQ)

            Wie lange dauert eine Achillessehnenentzündung?

            Die Beschwerden können mehrere Wochen bis Monate anhalten, da sich Sehnengewebe nur langsam erholt. Mit konsequentem Training und angepasster Belastung bessern sie sich bei den meisten Betroffenen deutlich.

            Was hilft schnell gegen die Schmerzen?

            Kurzfristig helfen Belastungsanpassung, Kälteanwendungen und ggf. eine leichte Fersenerhöhung. Für einen dauerhaften Erfolg ist ein gezieltes exzentrisches Krafttraining der Wadenmuskulatur entscheidend.

            Welche Übungen helfen bei einer Achillessehnenentzündung?

            Besonders wirksam ist das exzentrische Wadentraining, oft an einer Stufe durchgeführt. Es sollte unter Anleitung erlernt und regelmäßig über mehrere Wochen (min. 12 Wochen) fortgeführt werden.

            Darf man mit einer Achillessehnenentzündung Sport treiben?

            In der akuten Phase sollte die auslösende Belastung reduziert werden. Eine vollständige Pause ist oft nicht nötig, aber Umfang und Intensität müssen angepasst werden. Welche Belastung sinnvoll ist, stimmen wir individuell ab.

            Hilft die Stoßwellentherapie bei der Achillessehne?

            Ja, die fokussierte Stoßwellentherapie zählt bei hartnäckigen Beschwerden zu den bewährten Verfahren und kann die Heilung des gereizten Sehnengewebes anregen.

            Welcher Arzt behandelt eine Achillessehnenentzündung?

            Die richtige Adresse ist die Orthopädie, idealerweise mit Schwerpunkt Sportmedizin. Sie klärt die Ursache und stellt einen individuellen Behandlungsplan zusammen.

            Achillessehnenentzündung in Hamburg behandeln lassen

            In der Praxis für Orthopädie Am Michel in Hamburg-Neustadt klären wir die Ursache Ihrer Beschwerden und finden die passende Behandlung, damit Sie sicher in Ihren Sport zurückkehren. Vereinbaren Sie hier online Ihren Termin über Doctolib.

            KONTAKT

            Schreiben Sie mir

            Für allgemeine Fragen zur Praxis oder zu meinem Behandlungsansatz. Eine konkrete medizinische Einschätzung gibt es in der Sprechstunde — Termine über Doctolib oder telefonisch.

              Bewertungen

              Was unsere Patienten sagen

              Ich habe muss schon sagen, dass Dr. Kolle für einen Orthopäden nicht nur ungewöhnlich sympathisch ist, sondern auch erfrischend innovativ und fortschrittlich. Kein stumpfes „Sportverbot für 6 Wochen“ und unreflektierte Cortisonspritzen, sondern progressive Verfahren mit regenerativem Ansatz und nachhaltigem Effekt. Der Doc hört zu, erklärt verständlich und behandelt mit Konzept. Bei meinen Kniebeschwerden hat die Kombination Eigenplasma/Magnetfeldtherapie endlich einen Durchbruch erzielt und den Therapieerfolg kann ich jetzt mit regelmäßigem Training aufrecht erhalten. Falls notwendig, komme ich gern wieder.

              vor 3 Monaten
              J ot- Google Rezension

              Ich war nach meiner Kreuzband-OP wegen anhaltender Knieschmerzen und beginnender Kniearthrose bei Dr. Kolle. Die Diagnostik war gründlich, inklusive BIA-Messung (geht schnell, ist schmerzfrei und gibt einen tollen, nachvollziehbaren Überblick über die eigene Körperzusammensetzung und Potenzial) und Nährstoffanalyse. Eine anschließende ACP-Therapie und konkrete Empfehlungen zu Training und Ernährung haben mir super weitergeholfen. Mein Knie ist nun spürbar stabiler und Sport ist endlich wieder schmerzfrei möglich. Sehr kompetenter Arzt, modernes Konzept und ein super freundliches Praxisteam. Klare Empfehlung!

              vor 1 Monat
              E.N.- Google Rezension

              Aufgrund eines wiederholten Bandscheibenvorfalls mit Taubheitsgefuehlen im rechten Bein in 10/2025 (erstmals 2017.. im Lendenbereich mit damaliger Behandlung in NRW) bin ich aufgrund von Empfehlungen aus unserer Trainingslaufrunde hier in Hamburg bei Dr. Kolle vorstellig geworden. Mit der im Vorfeld extern duchgefuehrten Bildgebung (MRT) und Übersendung war ich sehr ueberrascht, das Dr. Kolle bereits vollkommen vorbereitet zu meiner Person im sehr emphatischen Erstgespräch mit nachfolgender physischer Untersuchung meines Bewegungsapparates wir einen Therapieansatz gemeinsam besprachen. Aufgrund meiner zurueckliegenden Erfahrung mit den Standardtherapien (PRT Spritzen und Physio) bekam ich hier teilweise inhaltlich komplett erweiterteTherapieansaetze vorgeschlagen….. Jetzt nach 5 Monaten bin ich beschwerdefrei und wieder zurueck in meinem Lauftraining. Fazit: Dr. Kolle kümmert sich auf eine sehr empathische Art um seine Patienten und geht "patientensspezifisch" in die Therapieform… Meinen herzlichen Dank auch an Ihr Team

              vor 3 Monaten
              Reinhard E.- Google Rezension

              Ich habe Herrn Dr. Kolle seit Jahren als einen stets freundlichen, hoch kompetenten und engagierten Arzt kennen gelernt, der mir stets das Gefühl vermittelte, auf Augenhöhe mit mir zu sprechen. Neben einer erfolgreichen Stammzellen- und Eigenbluttherapie konnte er als "klassischer Orthopäde" meine gesundheitlichen Probleme nachhaltig beseitigen. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass er den Patienten nicht nur durch die Brille des Orthopäden sieht, sondern ihn auch ganzheitlich betrachtet und behandelt. Zusammen fassend möchte ich feststellen, dass ich gerne bereit bin, 200 km Anreise in Kauf zu nehmen um von Herrn Dr. Kolle behandelt zu werden.

              vor 6 Monaten
              Alexander Keitum- Google Rezension

              Herr Dr. Kolle ist ein sehr kompetenter und vertrauensvoller Arzt. Er hat meinen Golferarm durch Eigenblutspritzen, Stosswellen- und Magnetfeldtherapien erfolgreich behandelt. Ich bin vollkommen schmerzfrei und kann meinen geliebten Golfsport wieder ungehindert ausüben. Danke Herr Dr. Kolle.

              vor 9 Monaten
              Helene Page – Google Rezension
              Tennisarm, was bei der schmerzhaften Sehnenreizung am Ellenbogen hilft

              Tennisarm, was bei der schmerzhaften Sehnenreizung am Ellenbogen hilft

              Dr. Kim Niklas Kolle
              Verfasst von
              Dr. Kim Niklas Kolle
              Tennisarm, was bei der schmerzhaften Sehnenreizung am Ellenbogen hilft

              Ein ziehender Schmerz an der Außenseite des Ellenbogens, der beim Zugreifen, Heben oder Drehen des Unterarms auftritt, ist typisch für einen Tennisarm. Trotz des Namens betrifft er längst nicht nur Sportler, sondern vor allem Menschen, die im Beruf oder Alltag wiederholt zupacken und greifen. Die Beschwerden sind oft hartnäckig, lassen sich aber in den allermeisten Fällen ohne Operation behandeln.

              Dieser Ratgeber erklärt, wie ein Tennisarm entsteht, an welchen Symptomen Sie ihn erkennen, wie die Diagnose gestellt wird und welche Behandlungen helfen. Sie erfahren außerdem, welche Übungen sinnvoll sind und was Sie selbst tun können, um wieder schmerzfrei zu werden.

              Was ist ein Tennisarm?

              Der Tennisarm, medizinisch Epicondylitis humeri radialis, ist eine schmerzhafte Reizung der Sehnenansätze an der Außenseite des Ellenbogens. Dort setzen die Muskeln an, die das Handgelenk und die Finger strecken. Werden diese Muskeln über längere Zeit überlastet, entstehen an ihrem Ansatz am Knochen kleine Gewebeschäden und eine Reizung, die den typischen Schmerz verursacht.

              Man spricht auch von einer Tendinopathie der Unterarmstreckmuskulatur. Anders als der Name vermuten lässt, ist Tennis nur selten die Ursache. Häufiger sind es alltägliche und berufliche Belastungen, die immer wieder dieselben Muskeln beanspruchen. Das Gegenstück auf der Innenseite des Ellenbogens ist der Golferarm, der die Beugemuskulatur betrifft und einem ähnlichen Prinzip folgt.

              Wie er entsteht

              Die Hauptursache ist eine wiederkehrende Überlastung der Unterarmstreckmuskulatur. Typische Auslöser sind Tätigkeiten mit häufigem Greifen, Halten und Drehen, etwa Arbeiten am Computer mit Maus und Tastatur, handwerkliche Tätigkeiten, Heben und Tragen sowie bestimmte Sportarten mit Schlägern. Auch eine ungewohnte oder plötzlich gesteigerte Belastung kann einen Tennisarm auslösen.

              Begünstigend wirken eine unzureichend trainierte Unterarmmuskulatur, eine ungünstige Arbeitshaltung und monotone, sich wiederholende Bewegungen ohne ausreichende Erholung. Häufig entsteht der Tennisarm also nicht durch ein einzelnes Ereignis, sondern durch die Summe vieler kleiner Überlastungen über Wochen und Monate. Wer die auslösenden Belastungen kennt, kann gezielt gegensteuern.

              Typische Symptome

              Das Leitsymptom ist ein Schmerz an der Außenseite des Ellenbogens, der in den Unterarm ausstrahlen kann. Typisch ist ein Druckschmerz genau am knöchernen Vorsprung an der Außenseite des Ellenbogens. Der Schmerz tritt vor allem beim Zugreifen, beim Heben von Gegenständen, beim Drehen des Unterarms und beim Strecken des Handgelenks auf.

              Viele Betroffene bemerken, dass ihnen Gegenstände aus der Hand fallen oder dass alltägliche Bewegungen wie das Anheben einer Tasse schmerzen. Im weiteren Verlauf können die Beschwerden auch in Ruhe bestehen bleiben. Weil sich ein Tennisarm ohne Behandlung häufig verschlechtert und chronisch werden kann, ist eine frühzeitige Abklärung sinnvoll.

              Diagnose

              Am Anfang stehen das Gespräch über die Beschwerden und die beruflichen sowie sportlichen Belastungen und die körperliche Untersuchung. Der typische Druckschmerz und die Schmerzauslösung bei bestimmten Bewegungen gegen Widerstand geben oft schon klare Hinweise. Der Facharzt prüft außerdem Kraft und Beweglichkeit.

              Ergänzend kann eine Ultraschalluntersuchung den Zustand der Sehnenansätze beurteilen und Veränderungen sichtbar machen. In manchen Fällen dient eine weitere Bildgebung dem Ausschluss anderer Ursachen. Auf Grundlage der Untersuchung lässt sich die Behandlung gezielt planen und der Schweregrad der Reizung einschätzen.

              Konservative Behandlung

              Die Behandlung des Tennisarms erfordert vor allem Geduld und Konsequenz. Grundlage sind die Anpassung der auslösenden Belastung und ein gezieltes Aufbautraining der Sehne. Besonders wirksam ist das exzentrische Training, bei dem die Muskulatur unter kontrollierter Dehnung arbeitet und die Sehne schrittweise belastbarer wird. Ergänzend können eine spezielle Bandage oder Spange den Sehnenansatz entlasten und Dehnübungen die Muskulatur lockern.

              Wie Sie Arbeitsplatz und Belastung ergonomisch gestalten und Überlastungen vorbeugen, erfahren Sie in unserem Bereich Sportmedizin und Prävention. Von wiederholten Cortison-Spritzen ist heute abzuraten, da sie langfristig das Gewebe schwächen können. Grundlagen zu regenerativen Verfahren erklären wir in unserem Beitrag zur Eigenblutbehandlung in der Orthopädie.

              Moderne Verfahren bei hartnäckigen Beschwerden

              Halten die Beschwerden trotz konsequenter konservativer Behandlung an, stehen weitere Möglichkeiten zur Verfügung. Bewährt hat sich die fokussierte Stoßwellentherapie, die die Durchblutung und die Heilung der gereizten Sehnenansätze anregen soll. Gerade beim hartnäckigen Tennisarm kann sie neue Bewegung in die Behandlung bringen. Ergänzend kommt die extrakorporale Magnetotransduktionstherapie (EMTT) infrage, eine Magnetfeldbehandlung, die die Regeneration im Gewebe unterstützen soll und sich gut mit der Stoßwelle kombinieren lässt.

              Als regeneratives Verfahren kann zudem die Eigenbluttherapie (ACP/PRP) erwogen werden, bei der körpereigene Wachstumsfaktoren die Regeneration der Sehne unterstützen sollen. Das Besondere ist, dass sich diese Verfahren nach aktueller Studienlage gut miteinander kombinieren lassen und sich in ihrer Wirkung ergänzen, statt sich gegenseitig zu ersetzen. So greifen mechanischer Reiz, Magnetfeld und körpereigene Wachstumsfaktoren an unterschiedlichen Stellen der Heilung ineinander.

              Damit die Regeneration gelingt, lohnt sich außerdem ein Blick auf die Voraussetzungen im Körper. Eine Stoffwechselanalyse kann zeigen, ob bestimmte Faktoren die Heilung bremsen, denn manchmal heilt eine Sehne gerade deshalb nicht, weil im Hintergrund etwas fehlt. Mikronährstoffe sind dabei die Bausteine der Regeneration und können gezielt ergänzt werden, damit das Gewebe alles hat, was es zum Aufbau braucht. In Kombination mit gezieltem Training lässt sich so häufig eine deutliche Besserung erreichen. Eine Operation ist nur in seltenen Fällen notwendig, wenn alle konservativen Möglichkeiten über einen langen Zeitraum ausgeschöpft sind.

              FAQ

              Häufige Fragen (FAQ)

              Wie lange dauert ein Tennisarm?

              Ein Tennisarm ist oft hartnäckig, und die Beschwerden können mehrere Wochen bis Monate anhalten. Mit konsequenter Behandlung und angepasster Belastung bessern sie sich bei den meisten Betroffenen deutlich schneller.

              Was hilft schnell gegen einen Tennisarm?

              Kurzfristig helfen die Steuerung der Belastungsintensität, ggf. eine Bandage und Kälteanwendungen. Für einen dauerhaften Erfolg ist ein gezieltes Aufbautraining der Sehne entscheidend.

              Welche Übungen helfen bei einem Tennisarm?

              Besonders wirksam sind exzentrische Kräftigungsübungen für die Unterarmmuskulatur sowie Dehnübungen. Sie sollten unter Anleitung erlernt und regelmäßig über 12 Wochen mindestens 2 mal täglich durchgeführt werden.

              Hilft eine Bandage oder Spange?

              Ja, eine gut angepasste Bandage oder Epicondylitis-Spange kann den Sehnenansatz entlasten und die Beschwerden lindern, besonders bei belastenden Tätigkeiten. Sie ersetzt jedoch nicht das Aufbautraining.

              Wann muss ein Tennisarm operiert werden?

              Eine Operation ist nur selten nötig und kommt erst infrage, wenn die Beschwerden trotz konsequenter konservativer Behandlung über einen langen Zeitraum bestehen bleiben.

              Welcher Arzt behandelt einen Tennisarm?

              Die richtige Adresse ist die Orthopädie. Sie stellt die Diagnose, klärt die auslösenden Belastungen und bespricht die passende Behandlung.

              Tennisarm in Hamburg behandeln lassen

              In der Praxis für Orthopädie Am Michel in Hamburg-Neustadt klären wir die Ursache Ihrer Ellenbogenschmerzen und finden die passende Behandlung, damit Sie wieder schmerzfrei zugreifen können. Vereinbaren Sie hier online Ihren Termin über Doctolib.

              KONTAKT

              Schreiben Sie mir

              Für allgemeine Fragen zur Praxis oder zu meinem Behandlungsansatz. Eine konkrete medizinische Einschätzung gibt es in der Sprechstunde — Termine über Doctolib oder telefonisch.

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                Was unsere Patienten sagen

                Ich habe muss schon sagen, dass Dr. Kolle für einen Orthopäden nicht nur ungewöhnlich sympathisch ist, sondern auch erfrischend innovativ und fortschrittlich. Kein stumpfes „Sportverbot für 6 Wochen“ und unreflektierte Cortisonspritzen, sondern progressive Verfahren mit regenerativem Ansatz und nachhaltigem Effekt. Der Doc hört zu, erklärt verständlich und behandelt mit Konzept. Bei meinen Kniebeschwerden hat die Kombination Eigenplasma/Magnetfeldtherapie endlich einen Durchbruch erzielt und den Therapieerfolg kann ich jetzt mit regelmäßigem Training aufrecht erhalten. Falls notwendig, komme ich gern wieder.

                vor 3 Monaten
                J ot- Google Rezension

                Ich war nach meiner Kreuzband-OP wegen anhaltender Knieschmerzen und beginnender Kniearthrose bei Dr. Kolle. Die Diagnostik war gründlich, inklusive BIA-Messung (geht schnell, ist schmerzfrei und gibt einen tollen, nachvollziehbaren Überblick über die eigene Körperzusammensetzung und Potenzial) und Nährstoffanalyse. Eine anschließende ACP-Therapie und konkrete Empfehlungen zu Training und Ernährung haben mir super weitergeholfen. Mein Knie ist nun spürbar stabiler und Sport ist endlich wieder schmerzfrei möglich. Sehr kompetenter Arzt, modernes Konzept und ein super freundliches Praxisteam. Klare Empfehlung!

                vor 1 Monat
                E.N.- Google Rezension

                Aufgrund eines wiederholten Bandscheibenvorfalls mit Taubheitsgefuehlen im rechten Bein in 10/2025 (erstmals 2017.. im Lendenbereich mit damaliger Behandlung in NRW) bin ich aufgrund von Empfehlungen aus unserer Trainingslaufrunde hier in Hamburg bei Dr. Kolle vorstellig geworden. Mit der im Vorfeld extern duchgefuehrten Bildgebung (MRT) und Übersendung war ich sehr ueberrascht, das Dr. Kolle bereits vollkommen vorbereitet zu meiner Person im sehr emphatischen Erstgespräch mit nachfolgender physischer Untersuchung meines Bewegungsapparates wir einen Therapieansatz gemeinsam besprachen. Aufgrund meiner zurueckliegenden Erfahrung mit den Standardtherapien (PRT Spritzen und Physio) bekam ich hier teilweise inhaltlich komplett erweiterteTherapieansaetze vorgeschlagen….. Jetzt nach 5 Monaten bin ich beschwerdefrei und wieder zurueck in meinem Lauftraining. Fazit: Dr. Kolle kümmert sich auf eine sehr empathische Art um seine Patienten und geht "patientensspezifisch" in die Therapieform… Meinen herzlichen Dank auch an Ihr Team

                vor 3 Monaten
                Reinhard E.- Google Rezension

                Ich habe Herrn Dr. Kolle seit Jahren als einen stets freundlichen, hoch kompetenten und engagierten Arzt kennen gelernt, der mir stets das Gefühl vermittelte, auf Augenhöhe mit mir zu sprechen. Neben einer erfolgreichen Stammzellen- und Eigenbluttherapie konnte er als "klassischer Orthopäde" meine gesundheitlichen Probleme nachhaltig beseitigen. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass er den Patienten nicht nur durch die Brille des Orthopäden sieht, sondern ihn auch ganzheitlich betrachtet und behandelt. Zusammen fassend möchte ich feststellen, dass ich gerne bereit bin, 200 km Anreise in Kauf zu nehmen um von Herrn Dr. Kolle behandelt zu werden.

                vor 6 Monaten
                Alexander Keitum- Google Rezension

                Herr Dr. Kolle ist ein sehr kompetenter und vertrauensvoller Arzt. Er hat meinen Golferarm durch Eigenblutspritzen, Stosswellen- und Magnetfeldtherapien erfolgreich behandelt. Ich bin vollkommen schmerzfrei und kann meinen geliebten Golfsport wieder ungehindert ausüben. Danke Herr Dr. Kolle.

                vor 9 Monaten
                Helene Page – Google Rezension
                Frozen Shoulder, die eingesteifte Schulter verstehen und behandeln

                Frozen Shoulder, die eingesteifte Schulter verstehen und behandeln

                Dr. Kim Niklas Kolle
                Verfasst von
                Dr. Kim Niklas Kolle
                Frozen Shoulder, die eingesteifte Schulter verstehen und behandeln

                Eine Schulter, die über Wochen immer steifer und schmerzhafter wird, bis alltägliche Bewegungen kaum noch möglich sind, ist typisch für eine Frozen Shoulder, die sogenannte eingesteifte Schulter. Die Erkrankung verläuft in charakteristischen Phasen und kann sich über viele Monate hinziehen. Sie ist zwar langwierig, heilt aber in den meisten Fällen aus, vor allem mit der richtigen Begleitung und etwas Geduld.

                Dieser Ratgeber erklärt, was bei einer Frozen Shoulder im Gelenk passiert, wie die typischen Phasen verlaufen, welche Ursachen es gibt und welche Behandlungen in den einzelnen Phasen helfen. So wissen Sie, was Sie erwartet und wie Sie den Verlauf aktiv unterstützen können.

                Was ist eine Frozen Shoulder?

                Bei der Frozen Shoulder, medizinisch adhäsive Kapsulitis, kommt es zu einer entzündlichen Schrumpfung der Gelenkkapsel des Schultergelenks. Die Kapsel, die das Gelenk umgibt, verdickt sich, verklebt und verliert ihre Dehnbarkeit. Dadurch wird die Schulter zunehmend steif und schmerzhaft, und der Bewegungsumfang nimmt in alle Richtungen ab.

                Charakteristisch ist, dass sowohl die aktive als auch die passive Beweglichkeit eingeschränkt ist. Das bedeutet, dass sich die Schulter auch dann nicht weiter bewegen lässt, wenn jemand anderes den Arm führt. Genau das unterscheidet die Frozen Shoulder von vielen anderen Schultererkrankungen, bei denen vor allem bestimmte Bewegungen schmerzen. Andere Ursachen von Schulterschmerzen beschreiben wir in unserem Ratgeber zu Schulterschmerzen.

                Die drei Phasen

                Die Frozen Shoulder verläuft typischerweise in drei Phasen, die fließend ineinander übergehen. In der ersten Phase, der Einfrierphase, stehen zunehmende Schmerzen im Vordergrund, die oft auch nachts auftreten. Die Beweglichkeit nimmt langsam ab. Diese Phase kann mehrere Wochen bis Monate dauern und ist häufig die belastendste.

                In der zweiten Phase, der Steifephase, lassen die Schmerzen allmählich nach, doch die Schulter bleibt deutlich eingesteift. Alltägliche Bewegungen wie das Anziehen einer Jacke oder das Greifen über Kopf sind stark eingeschränkt. 

                In der dritten Phase, der Auftauphase, löst sich die Steife langsam wieder, und die Beweglichkeit kehrt schrittweise zurück. Der gesamte Verlauf kann sich über ein bis mehrere Jahre erstrecken.

                Ursachen und Risikofaktoren

                Man unterscheidet zwei Formen. Bei der primären Frozen Shoulder tritt die Erkrankung ohne erkennbaren Auslöser auf. Bei der sekundären Form geht sie auf eine andere Ursache zurück, etwa eine vorausgegangene Verletzung, eine Operation oder eine längere Ruhigstellung der Schulter. In beiden Fällen kommt es zu der typischen entzündlichen Schrumpfung der Kapsel.

                Bestimmte Faktoren erhöhen das Risiko. Dazu zählen vor allem Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus sowie Schilddrüsenerkrankungen. Auch eine längere Schonung der Schulter nach Verletzungen kann eine Frozen Shoulder begünstigen. Frauen im mittleren Erwachsenenalter sind häufiger betroffen. Warum genau die Kapsel sich entzündet und schrumpft, ist noch nicht vollständig geklärt.

                Diagnose

                Am Anfang stehen das Gespräch über den Verlauf der Beschwerden und die körperliche Untersuchung. Charakteristisch ist die in alle Richtungen eingeschränkte aktive und passive Beweglichkeit. Der Facharzt prüft den Bewegungsumfang genau und grenzt die Frozen Shoulder von anderen Schultererkrankungen ab, die ebenfalls zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen können.

                Ergänzend können bildgebende Verfahren wie Röntgen oder Ultraschall zum Ausschluss anderer Ursachen eingesetzt werden. Sie zeigen bei der Frozen Shoulder oft keine auffälligen strukturellen Schäden, was die Diagnose zusätzlich stützt. Wichtig ist, die Erkrankung frühzeitig zu erkennen, um die Behandlung optimal auf die jeweilige Phase abzustimmen.

                Behandlung je nach Phase

                Die Behandlung richtet sich nach der Phase der Erkrankung. In der schmerzhaften Einfrierphase stehen die Schmerzlinderung und der Erhalt der noch vorhandenen Beweglichkeit im Vordergrund. Zu intensive Dehnung ist in dieser Phase eher ungünstig, da sie die Reizung verstärken kann. In der Steife- und Auftauphase rückt die gezielte Physiotherapie in den Mittelpunkt, um die Beweglichkeit schrittweise zurückzugewinnen.

                Eine begleitende sportmedizinische Betreuung hilft, die Schulter behutsam und im richtigen Maß zu bewegen. Bei ausgeprägten Beschwerden können gezielte Injektionen die Entzündung dämpfen. Wichtig ist vor allem Geduld, denn die Frozen Shoulder heilt in den meisten Fällen aus, auch wenn der Verlauf lange dauert. Eine Operation ist nur in seltenen, hartnäckigen Fällen notwendig.

                FAQ

                Häufige Fragen (FAQ)

                Wie lange dauert eine Frozen Shoulder?

                Der gesamte Verlauf kann sich über ein bis mehrere Jahre erstrecken. In den meisten Fällen heilt die Erkrankung jedoch aus, und die Beweglichkeit kehrt schrittweise zurück.

                Was hilft gegen eine Frozen Shoulder?

                Die Behandlung richtet sich nach der Phase. In der schmerzhaften Einfrierphase stehen die Schmerzlinderung und der Erhalt der Beweglichkeit im Vordergrund. Hier kann eine gezielte Kortison-Infiltration in das Gelenk die Entzündung wirksam dämpfen und die oft heftigen Schmerzen deutlich lindern. In der Steife- und Auftauphase rückt die gezielte Physiotherapie in den Mittelpunkt, um die Beweglichkeit schrittweise zurückzugewinnen. Ergänzend kann als regeneratives Verfahren die Eigenbluttherapie (ACP) erwogen werden. Da die Frozen Shoulder häufig mit Stoffwechselfaktoren wie einem Diabetes zusammenhängt, kann zudem eine Stoffwechselanalyse mit gegebenenfalls gezielter Nährstofftherapie sinnvoll sein. Geduld ist in jedem Fall entscheidend, denn die Erkrankung heilt meist über einen längeren Zeitraum aus.

                Geht eine Frozen Shoulder von selbst weg?

                In vielen Fällen heilt die Frozen Shoulder auch ohne Operation aus. Eine gezielte Behandlung kann den Verlauf erleichtern und die Beweglichkeit unterstützen.

                Welche Übungen helfen bei einer Frozen Shoulder?

                In der schmerzhaften Phase sind sanfte, schmerzarme Bewegungsübungen sinnvoll. In der Steife- und Auftauphase helfen gezielte Mobilisationsübungen unter physiotherapeutischer Anleitung, um die Beweglichkeit zurückzugewinnen.

                Wann muss eine Frozen Shoulder operiert werden?

                Eine Operation ist nur in seltenen, hartnäckigen Fällen notwendig, in denen die Steife trotz konsequenter konservativer Behandlung über sehr lange Zeit bestehen bleibt.

                Welcher Arzt behandelt eine Frozen Shoulder?

                Die richtige Adresse ist die Orthopädie mit Schwerpunkt Schulter. Sie stellt die Diagnose, bestimmt die Phase und bespricht die passende Behandlung.

                Frozen Shoulder in Hamburg behandeln lassen

                In der Praxis für Orthopädie Am Michel in Hamburg-Neustadt untersuchen wir Ihre Schulter gründlich und begleiten Sie durch alle Phasen der Erkrankung. Vereinbaren Sie hier online Ihren Termin über Doctolib.

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                Für allgemeine Fragen zur Praxis oder zu meinem Behandlungsansatz. Eine konkrete medizinische Einschätzung gibt es in der Sprechstunde — Termine über Doctolib oder telefonisch.

                  Bewertungen

                  Was unsere Patienten sagen

                  Ich habe muss schon sagen, dass Dr. Kolle für einen Orthopäden nicht nur ungewöhnlich sympathisch ist, sondern auch erfrischend innovativ und fortschrittlich. Kein stumpfes „Sportverbot für 6 Wochen“ und unreflektierte Cortisonspritzen, sondern progressive Verfahren mit regenerativem Ansatz und nachhaltigem Effekt. Der Doc hört zu, erklärt verständlich und behandelt mit Konzept. Bei meinen Kniebeschwerden hat die Kombination Eigenplasma/Magnetfeldtherapie endlich einen Durchbruch erzielt und den Therapieerfolg kann ich jetzt mit regelmäßigem Training aufrecht erhalten. Falls notwendig, komme ich gern wieder.

                  vor 3 Monaten
                  J ot- Google Rezension

                  Ich war nach meiner Kreuzband-OP wegen anhaltender Knieschmerzen und beginnender Kniearthrose bei Dr. Kolle. Die Diagnostik war gründlich, inklusive BIA-Messung (geht schnell, ist schmerzfrei und gibt einen tollen, nachvollziehbaren Überblick über die eigene Körperzusammensetzung und Potenzial) und Nährstoffanalyse. Eine anschließende ACP-Therapie und konkrete Empfehlungen zu Training und Ernährung haben mir super weitergeholfen. Mein Knie ist nun spürbar stabiler und Sport ist endlich wieder schmerzfrei möglich. Sehr kompetenter Arzt, modernes Konzept und ein super freundliches Praxisteam. Klare Empfehlung!

                  vor 1 Monat
                  E.N.- Google Rezension

                  Aufgrund eines wiederholten Bandscheibenvorfalls mit Taubheitsgefuehlen im rechten Bein in 10/2025 (erstmals 2017.. im Lendenbereich mit damaliger Behandlung in NRW) bin ich aufgrund von Empfehlungen aus unserer Trainingslaufrunde hier in Hamburg bei Dr. Kolle vorstellig geworden. Mit der im Vorfeld extern duchgefuehrten Bildgebung (MRT) und Übersendung war ich sehr ueberrascht, das Dr. Kolle bereits vollkommen vorbereitet zu meiner Person im sehr emphatischen Erstgespräch mit nachfolgender physischer Untersuchung meines Bewegungsapparates wir einen Therapieansatz gemeinsam besprachen. Aufgrund meiner zurueckliegenden Erfahrung mit den Standardtherapien (PRT Spritzen und Physio) bekam ich hier teilweise inhaltlich komplett erweiterteTherapieansaetze vorgeschlagen….. Jetzt nach 5 Monaten bin ich beschwerdefrei und wieder zurueck in meinem Lauftraining. Fazit: Dr. Kolle kümmert sich auf eine sehr empathische Art um seine Patienten und geht "patientensspezifisch" in die Therapieform… Meinen herzlichen Dank auch an Ihr Team

                  vor 3 Monaten
                  Reinhard E.- Google Rezension

                  Ich habe Herrn Dr. Kolle seit Jahren als einen stets freundlichen, hoch kompetenten und engagierten Arzt kennen gelernt, der mir stets das Gefühl vermittelte, auf Augenhöhe mit mir zu sprechen. Neben einer erfolgreichen Stammzellen- und Eigenbluttherapie konnte er als "klassischer Orthopäde" meine gesundheitlichen Probleme nachhaltig beseitigen. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass er den Patienten nicht nur durch die Brille des Orthopäden sieht, sondern ihn auch ganzheitlich betrachtet und behandelt. Zusammen fassend möchte ich feststellen, dass ich gerne bereit bin, 200 km Anreise in Kauf zu nehmen um von Herrn Dr. Kolle behandelt zu werden.

                  vor 6 Monaten
                  Alexander Keitum- Google Rezension

                  Herr Dr. Kolle ist ein sehr kompetenter und vertrauensvoller Arzt. Er hat meinen Golferarm durch Eigenblutspritzen, Stosswellen- und Magnetfeldtherapien erfolgreich behandelt. Ich bin vollkommen schmerzfrei und kann meinen geliebten Golfsport wieder ungehindert ausüben. Danke Herr Dr. Kolle.

                  vor 9 Monaten
                  Helene Page – Google Rezension
                  Läuferknie, Ursachen und Behandlung des Iliotibialen Bandsyndroms

                  Läuferknie, Ursachen und Behandlung des Iliotibialen Bandsyndroms

                  Dr. Kim Niklas Kolle
                  Verfasst von
                  Dr. Kim Niklas Kolle
                  Läuferknie, Ursachen und Behandlung des Iliotibialen Bandsyndroms

                  Ein stechender Schmerz an der Außenseite des Knies, der nach einer bestimmten Laufstrecke einsetzt und zum Abbrechen des Trainings zwingt, ist typisch für das Läuferknie. Es gehört zu den häufigsten Überlastungsbeschwerden bei Läufern und Radfahrern und kann sehr hartnäckig sein. Wer die Ursachen kennt und gezielt gegensteuert, wird die Beschwerden jedoch in den meisten Fällen ohne Operation wieder los.

                  Dieser Ratgeber erklärt, wie ein Läuferknie entsteht, an welchen Symptomen Sie es erkennen, wie die Diagnose gestellt wird und welche Behandlungen helfen. Sie erfahren außerdem, wie Sie sicher in Ihren Sport zurückkehren und einem erneuten Auftreten vorbeugen.

                  Was ist das Läuferknie?

                  Das Läuferknie, medizinisch als Iliotibiales Bandsyndrom bezeichnet, ist eine Überlastungsreaktion am äußeren Knie. Verantwortlich ist der Tractus iliotibialis, ein kräftiger Sehnenstreifen, der an der Außenseite des Oberschenkels von der Hüfte bis zum Schienbein verläuft. Bei jeder Beugung und Streckung des Knies gleitet dieser Sehnenstreifen über einen knöchernen Vorsprung am äußeren Oberschenkel.

                  Wird das Knie sehr häufig gebeugt und gestreckt, etwa beim Laufen oder Radfahren, kann es an dieser Stelle zu Reibung und Reizung kommen. Genau daraus entstehen die typischen Schmerzen an der Außenseite des Knies. Anders als bei einer akuten Verletzung entwickelt sich das Läuferknie meist schleichend über mehrere Trainingseinheiten und macht sich zunächst nur bei längerer Belastung bemerkbar.

                  Wie es entsteht

                  Die Hauptursache ist eine wiederkehrende Überlastung, häufig durch einen zu schnellen Anstieg des Trainingsumfangs. Wer Umfang oder Intensität zu rasch steigert, überfordert das Gewebe. Auch das Laufen auf hartem oder abschüssigem Untergrund, ausgeprägtes Bergablaufen und ungeeignetes Schuhwerk begünstigen die Reizung. Beim Radfahren kann eine ungünstige Sitzposition eine Rolle spielen.

                  Hinzu kommen individuelle Faktoren wie eine schwache Hüft- und Gesäßmuskulatur, muskuläre Dysbalancen, eine ungünstige Beinachse und eine verkürzte äußere Oberschenkelmuskulatur. Diese Faktoren verstärken die Reibung des Sehnenstreifens. Deshalb reicht es meist nicht, nur den Schmerz zu behandeln, sondern es müssen auch die zugrunde liegenden Ursachen wie Trainingssteuerung und muskuläre Schwächen angegangen werden.

                  Typische Symptome

                  Kennzeichnend ist ein stechender oder brennender Schmerz an der Außenseite des Knies. Typisch ist, dass er nach einer bestimmten, oft gut reproduzierbaren Belastungsdauer einsetzt und sich bei fortgesetzter Belastung verstärkt. Viele Läufer berichten, dass sie nach genau derselben Strecke abbrechen müssen. In Ruhe lassen die Beschwerden meist nach.

                  Der Schmerz kann so stark werden, dass ein Weiterlaufen unmöglich ist. Manche Betroffene bemerken zusätzlich ein Reibe- oder Knackgefühl an der Außenseite des Knies. Bergablaufen und Treppensteigen verschlimmern die Beschwerden häufig. Bleiben die Symptome bestehen oder kehren sie bei jedem Training wieder, ist eine fachärztliche Abklärung sinnvoll, um einen chronischen Verlauf zu vermeiden.

                  Diagnose

                  Am Anfang stehen das Gespräch über das Training und den Verlauf der Beschwerden sowie die körperliche Untersuchung. Der typische Druckschmerz an der Außenseite des Knies und der klare Zusammenhang mit der Laufbelastung geben oft schon deutliche Hinweise. Der Facharzt prüft außerdem die Beinachse, die Kraft der Hüft- und Gesäßmuskulatur und die Spannung der äußeren Oberschenkelmuskulatur.

                  Zum Ausschluss anderer Ursachen, etwa einer Meniskus- oder Bandbeteiligung, kann eine Ultraschall- oder Magnetresonanztomografie sinnvoll sein. Weitere mögliche Ursachen von Knieschmerzen ordnen wir in unserem Ratgeber zu Meniskus und Knieschmerzen ein. Auf Grundlage der Untersuchung lässt sich die Behandlung gezielt planen.

                  Behandlung

                  Die Behandlung des Läuferknies setzt an mehreren Punkten an. In der akuten Phase stehen die Anpassung der Belastung und die Beruhigung des gereizten Gewebes im Vordergrund, unterstützt durch Kälteanwendungen und eine vorübergehende Reduktion der auslösenden Belastung. Anschließend ist ein gezieltes Aufbautraining entscheidend, das vor allem die Hüft- und Gesäßmuskulatur kräftigt und muskuläre Dysbalancen ausgleicht. Ergänzend helfen Dehnübungen für die äußere Oberschenkelmuskulatur.

                  Eine sportmedizinische Begleitung hilft, Training und Belastung richtig zu dosieren und die Technik zu optimieren. Bei hartnäckigen Beschwerden kann die fokussierte Stoßwellentherapie die Heilung unterstützen, und bei anhaltender Reizung kommt ergänzend die Eigenbluttherapie (ACP/PRP) infrage. Eine Operation ist beim Läuferknie nur in sehr seltenen Ausnahmefällen notwendig.

                  FAQ

                  Häufige Fragen (FAQ)

                  Was ist ein Läuferknie?

                  Das Läuferknie ist eine Überlastungsreaktion an der Außenseite des Knies, bei der ein kräftiger Sehnenstreifen über einen knöchernen Vorsprung reibt und dadurch schmerzt. Es tritt vor allem bei Läufern und Radfahrern auf.

                  Wie lange dauert die Heilung?

                  Das hängt vom Ausmaß der Reizung und der konsequenten Umsetzung der Behandlung ab. Häufig bessern sich die Beschwerden über einige Wochen, hartnäckige Verläufe können jedoch länger dauern.

                  Darf man mit einem Läuferknie weiterlaufen?

                  In der akuten Phase sollte die auslösende Belastung reduziert werden. Eine vollständige Pause ist oft nicht nötig, aber Umfang und Intensität müssen angepasst werden. Welche Belastung sinnvoll ist, stimmen wir individuell ab.

                  Welche Übungen helfen beim Läuferknie?

                  Besonders wichtig sind Kräftigungsübungen für die Hüft- und Gesäßmuskulatur sowie Dehnübungen für die äußere Oberschenkelmuskulatur. Sie sollten unter Anleitung erlernt und regelmäßig durchgeführt werden.

                  Wie beugt man einem Läuferknie vor?

                  Ein langsamer Trainingsaufbau, ausreichende Erholung, eine kräftige Hüftmuskulatur, geeignetes Schuhwerk und die Vermeidung von zu viel Bergablaufen senken das Risiko deutlich.

                  Läuferknie in Hamburg behandeln lassen

                  In der Praxis für Orthopädie Am Michel in Hamburg-Neustadt untersuchen wir Ihr Knie gründlich und finden gemeinsam den Weg zurück in ein schmerzfreies Training. Vereinbaren Sie hier online Ihren Termin über Doctolib.

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                    Bewertungen

                    Was unsere Patienten sagen

                    Ich habe muss schon sagen, dass Dr. Kolle für einen Orthopäden nicht nur ungewöhnlich sympathisch ist, sondern auch erfrischend innovativ und fortschrittlich. Kein stumpfes „Sportverbot für 6 Wochen“ und unreflektierte Cortisonspritzen, sondern progressive Verfahren mit regenerativem Ansatz und nachhaltigem Effekt. Der Doc hört zu, erklärt verständlich und behandelt mit Konzept. Bei meinen Kniebeschwerden hat die Kombination Eigenplasma/Magnetfeldtherapie endlich einen Durchbruch erzielt und den Therapieerfolg kann ich jetzt mit regelmäßigem Training aufrecht erhalten. Falls notwendig, komme ich gern wieder.

                    vor 3 Monaten
                    J ot- Google Rezension

                    Ich war nach meiner Kreuzband-OP wegen anhaltender Knieschmerzen und beginnender Kniearthrose bei Dr. Kolle. Die Diagnostik war gründlich, inklusive BIA-Messung (geht schnell, ist schmerzfrei und gibt einen tollen, nachvollziehbaren Überblick über die eigene Körperzusammensetzung und Potenzial) und Nährstoffanalyse. Eine anschließende ACP-Therapie und konkrete Empfehlungen zu Training und Ernährung haben mir super weitergeholfen. Mein Knie ist nun spürbar stabiler und Sport ist endlich wieder schmerzfrei möglich. Sehr kompetenter Arzt, modernes Konzept und ein super freundliches Praxisteam. Klare Empfehlung!

                    vor 1 Monat
                    E.N.- Google Rezension

                    Aufgrund eines wiederholten Bandscheibenvorfalls mit Taubheitsgefuehlen im rechten Bein in 10/2025 (erstmals 2017.. im Lendenbereich mit damaliger Behandlung in NRW) bin ich aufgrund von Empfehlungen aus unserer Trainingslaufrunde hier in Hamburg bei Dr. Kolle vorstellig geworden. Mit der im Vorfeld extern duchgefuehrten Bildgebung (MRT) und Übersendung war ich sehr ueberrascht, das Dr. Kolle bereits vollkommen vorbereitet zu meiner Person im sehr emphatischen Erstgespräch mit nachfolgender physischer Untersuchung meines Bewegungsapparates wir einen Therapieansatz gemeinsam besprachen. Aufgrund meiner zurueckliegenden Erfahrung mit den Standardtherapien (PRT Spritzen und Physio) bekam ich hier teilweise inhaltlich komplett erweiterteTherapieansaetze vorgeschlagen….. Jetzt nach 5 Monaten bin ich beschwerdefrei und wieder zurueck in meinem Lauftraining. Fazit: Dr. Kolle kümmert sich auf eine sehr empathische Art um seine Patienten und geht "patientensspezifisch" in die Therapieform… Meinen herzlichen Dank auch an Ihr Team

                    vor 3 Monaten
                    Reinhard E.- Google Rezension

                    Ich habe Herrn Dr. Kolle seit Jahren als einen stets freundlichen, hoch kompetenten und engagierten Arzt kennen gelernt, der mir stets das Gefühl vermittelte, auf Augenhöhe mit mir zu sprechen. Neben einer erfolgreichen Stammzellen- und Eigenbluttherapie konnte er als "klassischer Orthopäde" meine gesundheitlichen Probleme nachhaltig beseitigen. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass er den Patienten nicht nur durch die Brille des Orthopäden sieht, sondern ihn auch ganzheitlich betrachtet und behandelt. Zusammen fassend möchte ich feststellen, dass ich gerne bereit bin, 200 km Anreise in Kauf zu nehmen um von Herrn Dr. Kolle behandelt zu werden.

                    vor 6 Monaten
                    Alexander Keitum- Google Rezension

                    Herr Dr. Kolle ist ein sehr kompetenter und vertrauensvoller Arzt. Er hat meinen Golferarm durch Eigenblutspritzen, Stosswellen- und Magnetfeldtherapien erfolgreich behandelt. Ich bin vollkommen schmerzfrei und kann meinen geliebten Golfsport wieder ungehindert ausüben. Danke Herr Dr. Kolle.

                    vor 9 Monaten
                    Helene Page – Google Rezension
                    Plantarfasziitis, Schmerzen an der Fußsohle richtig behandeln

                    Plantarfasziitis, Schmerzen an der Fußsohle richtig behandeln

                    Dr. Kim Niklas Kolle
                    Verfasst von
                    Dr. Kim Niklas Kolle
                    Plantarfasziitis, Schmerzen an der Fußsohle richtig behandeln

                    Ein stechender Schmerz an der Fußsohle, der bei den ersten Schritten am Morgen besonders heftig ist, gehört zu den häufigsten Fußbeschwerden überhaupt. Dahinter steckt meist eine Plantarfasziitis, eine Reizung der straffen Sehnenplatte an der Unterseite des Fußes. Für viele Betroffene wird jeder Schritt zur Belastung, doch die gute Nachricht ist, dass sich die Beschwerden mit konsequenter Behandlung in den allermeisten Fällen ohne Operation deutlich bessern lassen.

                    Dieser Ratgeber erklärt ausführlich, was die Plantarfaszie ist, wie es zu einer Reizung kommt, an welchen Symptomen Sie eine Plantarfasziitis erkennen und welche Behandlungen wirklich helfen. Sie erfahren außerdem, welche Übungen und Hilfsmittel sinnvoll sind und wann eine fachärztliche Abklärung ratsam ist.

                    Was ist die Plantarfaszie?

                    Die Plantarfaszie ist eine kräftige, bindegewebige Sehnenplatte, die an der Unterseite des Fußes vom Fersenbein bis zu den Zehen verläuft. Sie spannt das Längsgewölbe des Fußes auf, wirkt wie eine Feder und trägt entscheidend dazu bei, dass der Fuß Stöße abfedern und die Belastung beim Gehen und Laufen verteilen kann. Bei jedem Schritt wird sie gedehnt und wieder entspannt.

                    Wird die Plantarfaszie dauerhaft überlastet, entstehen an ihrem Ansatz am Fersenbein feine Reizungen und kleine Gewebeschäden. Fachleute sprechen dann von einer Plantarfasziitis. Die Endung deutet auf eine Entzündung hin, tatsächlich handelt es sich jedoch eher um eine chronische Überlastungsreaktion des Gewebes mit begleitenden Reizerscheinungen. Genau dort, wo die Sehnenplatte am Knochen ansetzt, sitzt der typische Schmerz.

                    Der Zusammenhang mit dem Fersensporn

                    Die Plantarfasziitis wird häufig gemeinsam mit dem Fersensporn genannt, und tatsächlich hängen beide eng zusammen. Der Fersensporn ist ein knöcherner Auswuchs am Fersenbein, der sich als Reaktion auf die dauerhafte Zugbelastung der Plantarfaszie bilden kann. Er ist also oft die Folge und nicht die eigentliche Ursache der Beschwerden.

                    Wichtig zu wissen ist, dass viele Menschen einen Fersensporn haben, ohne jemals Schmerzen zu verspüren. Umgekehrt kann eine Plantarfasziitis auch ohne knöchernen Sporn bestehen. Für die Behandlung bedeutet das, dass nicht der Sporn im Mittelpunkt steht, sondern die Beruhigung und Entlastung der gereizten Sehnenplatte. Das erklärt, warum die konservative Behandlung bei beiden Beschwerdebildern sehr ähnlich verläuft.

                    Ursachen und Risikofaktoren

                    Die Hauptursache ist eine chronische Überlastung der Plantarfaszie. Diese entsteht durch ein Zuviel an Belastung oder durch ungünstige Voraussetzungen im Fuß. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen Übergewicht, langes Stehen und Gehen auf hartem Untergrund, intensiver Laufsport sowie ein zu schneller Anstieg der Trainingsbelastung. All das erhöht die Zugkräfte auf die Sehnenplatte.

                    Auch die Anatomie des Fußes spielt eine Rolle. Ein Knick-Senkfuß oder ein ausgeprägtes Hohlfußprofil verändern die Belastung der Plantarfaszie ungünstig. Hinzu kommt sehr häufig eine verkürzte Waden- und Fußmuskulatur, die den Zug auf den Sehnenansatz verstärkt. Ungeeignetes Schuhwerk mit zu wenig Dämpfung oder Stütze verschärft das Problem zusätzlich. Meist wirken mehrere dieser Faktoren zusammen.

                    Typische Symptome

                    Das Leitsymptom ist ein stechender Schmerz an der Fußsohle im Bereich der Ferse, der bei Belastung auftritt. Besonders charakteristisch ist der Anlaufschmerz, also ein starker Schmerz bei den ersten Schritten nach dem Aufstehen am Morgen oder nach längeren Ruhepausen. Nach einigen Schritten lässt der Schmerz oft etwas nach, um bei längerer Belastung wieder zuzunehmen.

                    Viele Betroffene beschreiben das Gefühl, in einen Nagel zu treten. Der Druckschmerz lässt sich meist genau an der Innenseite der Ferse an der Fußsohle auslösen. Die Beschwerden entwickeln sich in der Regel schleichend über Wochen und werden ohne Behandlung häufig hartnäckiger. Spätestens wenn der Alltag oder der Sport spürbar eingeschränkt sind, sollte die Ursache abgeklärt werden.

                    Diagnose

                    Am Anfang stehen das Gespräch über die Beschwerden und die körperliche Untersuchung. Der typische Anlaufschmerz und der genau lokalisierbare Druckschmerz an der Fußsohle geben oft schon deutliche Hinweise. Der Facharzt beurteilt außerdem die Fußform, die Beweglichkeit des Fußes und die Spannung der Wadenmuskulatur, die häufig verkürzt ist.

                    Ergänzend kann eine Ultraschalluntersuchung den Zustand der Plantarfaszie darstellen und eine Verdickung oder Reizung sichtbar machen. Eine Röntgenaufnahme dient vor allem dem Ausschluss anderer Ursachen und kann einen begleitenden Fersensporn zeigen. Wichtig ist, den Befund immer im Zusammenhang mit den tatsächlichen Beschwerden zu bewerten, denn behandelt wird der Mensch und nicht das Bild.

                    Konservative Behandlung

                    In den allermeisten Fällen lässt sich eine Plantarfasziitis ohne Operation erfolgreich behandeln. Die Grundlage bilden die Entlastung des gereizten Gewebes und die Behebung der Überlastung. Dazu gehören individuell angepasste Einlagen zur Stützung des Längsgewölbes, gut gedämpftes Schuhwerk und eine vorübergehende Reduktion belastender Aktivitäten. In der akuten Phase können Kälteanwendungen die Beschwerden lindern.

                    Eine zentrale Rolle spielen regelmäßige Dehnübungen für die Wadenmuskulatur und die Fußsohle, da eine verkürzte Muskulatur die Reizung unterhält. Ergänzend stärkt gezieltes Training die Fußmuskulatur. Wie Sie die Fußmuskulatur kräftigen und Überlastungen dauerhaft vorbeugen, erfahren Sie in unserem Bereich Sportmedizin und Prävention. Für Läufer sind zudem die Anpassung von Trainingsumfang und Laufschuhen sowie ausreichende Erholungspausen entscheidend.

                    Moderne Verfahren bei hartnäckigen Beschwerden

                    Halten die Beschwerden trotz konsequenter konservativer Behandlung an, hat sich die fokussierte Stoßwellentherapie bewährt. Sie regt die Durchblutung und die Selbstheilung im gereizten Gewebe an und kann die hartnäckigen Schmerzen an der Fußsohle oft deutlich lindern. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag zur fokussierten Stoßwellentherapie.

                    Bei besonders hartnäckigen Sehnenreizungen kann zudem die Eigenbluttherapie (ACP/PRP) erwogen werden, bei der körpereigene Wachstumsfaktoren die Heilung unterstützen sollen. Eine Operation ist bei der Plantarfasziitis nur sehr selten nötig und kommt erst dann infrage, wenn alle konservativen Möglichkeiten über einen langen Zeitraum ausgeschöpft sind, ohne dass sich eine Besserung einstellt.

                    FAQ

                    Häufige Fragen (FAQ)

                    Wie lange dauert eine Plantarfasziitis?

                    Die Beschwerden können mehrere Wochen bis Monate anhalten. Mit konsequenter Behandlung bessern sie sich bei den meisten Betroffenen deutlich. Da sich das gereizte Gewebe nur langsam erholt, ist Geduld wichtig.

                    Was hilft schnell gegen die Schmerzen?

                    Kurzfristig lindern Entlastung, dämpfende Einlagen, das Dehnen von Wade und Fußsohle sowie Kälteanwendungen die Beschwerden. Für einen dauerhaften Erfolg müssen die Überlastung behoben und die Übungen konsequent fortgeführt werden.

                    Welche Übungen helfen bei einer Plantarfasziitis?

                    Besonders wirksam sind Dehnübungen für die Wadenmuskulatur und die Plantarfaszie sowie ein gezieltes Training der Fußmuskulatur. Diese Übungen sollten regelmäßig über mindestens 12 Wochen durchgeführt werden.

                    Darf man mit einer Plantarfasziitis laufen?

                    Gelenkschonende Bewegung ist meist möglich, in der akuten Phase sollten stark belastende Laufeinheiten auf hartem Untergrund jedoch reduziert werden. Welche Belastung sinnvoll ist, stimmen wir individuell ab.

                    Welche Schuhe und Einlagen sind sinnvoll?

                    Empfehlenswert sind gut gedämpfte Schuhe mit stützender Sohle und individuell angepasste Einlagen, die das Längsgewölbe stützen und die Ferse entlasten. Welcher Arzt behandelt eine Plantarfasziitis?
                    Die richtige Adresse ist die Orthopädie. Sie klärt die Ursache und stellt einen individuellen Behandlungsplan zusammen.

                    Plantarfasziitis in Hamburg behandeln lassen

                    In der Praxis für Orthopädie Am Michel in Hamburg-Neustadt klären wir die Ursache Ihrer Fußsohlenschmerzen und finden die passende Behandlung, damit Sie wieder schmerzfrei auftreten können. Vereinbaren Sie hier online Ihren Termin über Doctolib.

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                    Für allgemeine Fragen zur Praxis oder zu meinem Behandlungsansatz. Eine konkrete medizinische Einschätzung gibt es in der Sprechstunde — Termine über Doctolib oder telefonisch.

                      Bewertungen

                      Was unsere Patienten sagen

                      Ich habe muss schon sagen, dass Dr. Kolle für einen Orthopäden nicht nur ungewöhnlich sympathisch ist, sondern auch erfrischend innovativ und fortschrittlich. Kein stumpfes „Sportverbot für 6 Wochen“ und unreflektierte Cortisonspritzen, sondern progressive Verfahren mit regenerativem Ansatz und nachhaltigem Effekt. Der Doc hört zu, erklärt verständlich und behandelt mit Konzept. Bei meinen Kniebeschwerden hat die Kombination Eigenplasma/Magnetfeldtherapie endlich einen Durchbruch erzielt und den Therapieerfolg kann ich jetzt mit regelmäßigem Training aufrecht erhalten. Falls notwendig, komme ich gern wieder.

                      vor 3 Monaten
                      J ot- Google Rezension

                      Ich war nach meiner Kreuzband-OP wegen anhaltender Knieschmerzen und beginnender Kniearthrose bei Dr. Kolle. Die Diagnostik war gründlich, inklusive BIA-Messung (geht schnell, ist schmerzfrei und gibt einen tollen, nachvollziehbaren Überblick über die eigene Körperzusammensetzung und Potenzial) und Nährstoffanalyse. Eine anschließende ACP-Therapie und konkrete Empfehlungen zu Training und Ernährung haben mir super weitergeholfen. Mein Knie ist nun spürbar stabiler und Sport ist endlich wieder schmerzfrei möglich. Sehr kompetenter Arzt, modernes Konzept und ein super freundliches Praxisteam. Klare Empfehlung!

                      vor 1 Monat
                      E.N.- Google Rezension

                      Aufgrund eines wiederholten Bandscheibenvorfalls mit Taubheitsgefuehlen im rechten Bein in 10/2025 (erstmals 2017.. im Lendenbereich mit damaliger Behandlung in NRW) bin ich aufgrund von Empfehlungen aus unserer Trainingslaufrunde hier in Hamburg bei Dr. Kolle vorstellig geworden. Mit der im Vorfeld extern duchgefuehrten Bildgebung (MRT) und Übersendung war ich sehr ueberrascht, das Dr. Kolle bereits vollkommen vorbereitet zu meiner Person im sehr emphatischen Erstgespräch mit nachfolgender physischer Untersuchung meines Bewegungsapparates wir einen Therapieansatz gemeinsam besprachen. Aufgrund meiner zurueckliegenden Erfahrung mit den Standardtherapien (PRT Spritzen und Physio) bekam ich hier teilweise inhaltlich komplett erweiterteTherapieansaetze vorgeschlagen….. Jetzt nach 5 Monaten bin ich beschwerdefrei und wieder zurueck in meinem Lauftraining. Fazit: Dr. Kolle kümmert sich auf eine sehr empathische Art um seine Patienten und geht "patientensspezifisch" in die Therapieform… Meinen herzlichen Dank auch an Ihr Team

                      vor 3 Monaten
                      Reinhard E.- Google Rezension

                      Ich habe Herrn Dr. Kolle seit Jahren als einen stets freundlichen, hoch kompetenten und engagierten Arzt kennen gelernt, der mir stets das Gefühl vermittelte, auf Augenhöhe mit mir zu sprechen. Neben einer erfolgreichen Stammzellen- und Eigenbluttherapie konnte er als "klassischer Orthopäde" meine gesundheitlichen Probleme nachhaltig beseitigen. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass er den Patienten nicht nur durch die Brille des Orthopäden sieht, sondern ihn auch ganzheitlich betrachtet und behandelt. Zusammen fassend möchte ich feststellen, dass ich gerne bereit bin, 200 km Anreise in Kauf zu nehmen um von Herrn Dr. Kolle behandelt zu werden.

                      vor 6 Monaten
                      Alexander Keitum- Google Rezension

                      Herr Dr. Kolle ist ein sehr kompetenter und vertrauensvoller Arzt. Er hat meinen Golferarm durch Eigenblutspritzen, Stosswellen- und Magnetfeldtherapien erfolgreich behandelt. Ich bin vollkommen schmerzfrei und kann meinen geliebten Golfsport wieder ungehindert ausüben. Danke Herr Dr. Kolle.

                      vor 9 Monaten
                      Helene Page – Google Rezension