Schmerzen in der Kniekehle, Ursachen erkennen und richtig behandeln

Schmerzen in der Kniekehle, Ursachen erkennen und richtig behandeln

Dr. Kim Niklas Kolle
Verfasst von
Dr. Kim Niklas Kolle
Schmerzen in der Kniekehle, Ursachen erkennen und richtig behandeln

Schmerzen in der Kniekehle, dem hinteren Bereich des Knies, sind unangenehm und verunsichern viele Betroffene, weil sie ganz unterschiedliche Ursachen haben können. Manche sind harmlos und muskulär bedingt, andere gehen auf eine Baker-Zyste oder einen Meniskusschaden zurück. In seltenen Fällen steckt eine Ursache dahinter, die rasch abgeklärt werden muss. Umso wichtiger ist die genaue Einordnung.

Dieser Ratgeber erklärt, welche Ursachen hinter Schmerzen in der Kniekehle stecken können, an welchen Zeichen Sie diese erkennen, welche Warnsignale ernst zu nehmen sind und welche Behandlungen helfen. So verstehen Sie, wann Sie beobachten können und wann eine zeitnahe Abklärung wichtig ist.

Warum die Kniekehle schmerzen kann

Die Kniekehle ist der hintere Bereich des Kniegelenks, in dem zahlreiche Strukturen auf engem Raum verlaufen, darunter Muskeln, Sehnen, Bänder, Nerven sowie Blut- und Lymphgefäße. Schmerzen in diesem Bereich können daher von ganz verschiedenen Strukturen ausgehen. Die Beschwerden reichen von einem Ziehen und Spannungsgefühl bis zu einem stechenden Schmerz bei Belastung oder beim Beugen des Knies.

Weil die Ursachen so unterschiedlich sind, lässt sich aus dem Schmerz allein oft nicht ablesen, was dahintersteckt. Entscheidend ist die genaue Untersuchung. Sie klärt, ob eine harmlose muskuläre Reizung, eine Baker-Zyste, ein Meniskusschaden oder eine andere Ursache vorliegt. Erst danach lässt sich die Behandlung gezielt darauf ausrichten.

Häufige Ursachen

Eine der häufigsten Ursachen ist die Baker-Zyste, eine mit Gelenkflüssigkeit gefüllte Aussackung in der Kniekehle. Sie entsteht meist als Folge einer Reizung im Kniegelenk, etwa bei Arthrose oder einem Meniskusschaden, wenn vermehrt Gelenkflüssigkeit gebildet wird. Ebenfalls häufig sind Schäden des hinteren Meniskusanteils, die beim Beugen und Drehen Schmerzen in der Kniekehle verursachen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber zu Meniskus und Knieschmerzen.

Auch muskuläre Ursachen kommen infrage, etwa Verspannungen oder Reizungen der Beugemuskulatur und ihrer Sehnen an der Rückseite des Oberschenkels. Überlastung durch Sport, eine ungewohnte Belastung oder eine Reizung der Kniekehlenstrukturen spielen ebenfalls eine Rolle. Seltener gehen die Beschwerden auf Gefäß- oder Nervenprobleme zurück, die eine besondere Aufmerksamkeit erfordern.

Wichtige Warnsignale

Bei Schmerzen in der Kniekehle gibt es Warnsignale, die eine rasche ärztliche Abklärung erfordern. Dazu gehört vor allem eine schmerzhafte Schwellung der Wade in Verbindung mit Überwärmung, Rötung und einem Spannungsgefühl. Solche Zeichen können auf eine Thrombose, also ein Blutgerinnsel in einer tiefen Vene, hinweisen, die zeitnah abgeklärt werden muss.

Auch eine plötzliche, starke Schwellung, eine deutliche Bewegungseinschränkung oder ausgeprägte Beschwerden ohne erkennbaren Auslöser sollten nicht abgewartet werden. In solchen Fällen ist es wichtig, zügig ärztlichen Rat einzuholen. Die allermeisten Schmerzen in der Kniekehle sind zwar harmlos, doch gerade wegen dieser möglichen ernsten Ursachen ist die genaue Einordnung so wichtig.

Diagnose

Am Anfang stehen das Gespräch über die Beschwerden und mögliche Auslöser sowie die körperliche Untersuchung. Der Facharzt beurteilt Schwellung, Druckpunkte, Beweglichkeit und Stabilität des Knies und prüft, bei welchen Bewegungen die Schmerzen auftreten. Eine tastbare Aussackung in der Kniekehle kann auf eine Baker-Zyste hinweisen.

Zur genaueren Beurteilung eignet sich die Ultraschalluntersuchung, die eine Baker-Zyste, eine Schwellung und die Weichteile gut darstellt und zugleich helfen kann, ernste Ursachen einzugrenzen. Bei Verdacht auf einen Meniskus- oder Knorpelschaden liefert eine Magnetresonanztomografie genaue Bilder. So lässt sich die Ursache eingrenzen und die Behandlung gezielt planen.

Behandlung

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Bei muskulär bedingten Beschwerden helfen Entlastung, gezielte Dehn- und Kräftigungsübungen und die Anpassung der Belastung. Ebenfalls kann die Versorgung mit Kinesiotapin und Akupunkturdauerpflastern linderung bewirken. Wie Sie die Bein- und Kniemuskulatur gezielt stärken, erfahren Sie in unserem Bereich Sportmedizin und Prävention. Bei einer Baker-Zyste steht die Behandlung der zugrunde liegenden Reizung im Kniegelenk im Vordergrund, denn wenn die Ursache im Gelenk beruhigt wird, bildet sich die Zyste häufig zurück.

Liegt ein Meniskus- oder Knorpelschaden zugrunde, richtet sich die Behandlung danach, von konservativen Maßnahmen bis zu regenerativen Verfahren wie der Eigenbluttherapie (ACP) oder SVF. Besteht der Verdacht auf eine Thrombose oder eine andere ernste Ursache, hat die entsprechende Abklärung und Behandlung Vorrang. Ziel ist immer, nicht nur den Schmerz zu lindern, sondern die eigentliche Ursache gezielt zu behandeln.

FAQ

Häufige Fragen (FAQ)

Was verursacht Schmerzen in der Kniekehle?

Häufige Ursachen sind eine Baker-Zyste, ein Schaden des hinteren Meniskus, muskuläre Verspannungen und Überlastungen. Seltener gehen die Beschwerden auf Gefäß- oder Nervenprobleme zurück, weshalb die genaue Untersuchung wichtig ist.

Wann sind Schmerzen in der Kniekehle gefährlich?

Vorsicht ist geboten bei einer schmerzhaften Schwellung der Wade mit Überwärmung, Rötung und Spannungsgefühl, da dies auf eine Thrombose hinweisen kann. In solchen Fällen sollten Sie rasch ärztlichen Rat einholen.

Was ist eine Baker-Zyste?

Eine Baker-Zyste ist eine mit Gelenkflüssigkeit gefüllte Aussackung in der Kniekehle, die meist als Folge einer Reizung im Kniegelenk entsteht. Behandelt man die Ursache im Gelenk, bildet sie sich häufig zurück.

Was hilft gegen Schmerzen in der Kniekehle?

Das hängt von der Ursache ab. Bei muskulären Beschwerden helfen Entlastung und gezielte Übungen, bei einer Baker-Zyste die Behandlung der Gelenkreizung. Die genaue Behandlung richtet sich nach der Diagnose.

Welcher Arzt behandelt Schmerzen in der Kniekehle?

Ein Gelenkersatz kommt erst infrage, wenn Die richtige Adresse ist die Orthopädie mit Schwerpunkt Knie. Sie klärt die Ursache, schließt ernste Ursachen aus und stellt einen individuellen Behandlungsplan zusammen.
Knorpel weitgehend aufgebraucht ist, die Beschwerden die Lebensqualität stark einschränken und konservative sowie gelenkerhaltende Maßnahmen nicht mehr ausreichen.

Schmerzen in der Kniekehle in Hamburg abklären lassen

In der Praxis für Orthopädie Am Michel in Hamburg-Neustadt klären wir die Ursache Ihrer Beschwerden in der Kniekehle sorgfältig ab und finden die passende Behandlung. Vereinbaren Sie hier online Ihren Termin über Doctolib.

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Für allgemeine Fragen zur Praxis oder zu meinem Behandlungsansatz. Eine konkrete medizinische Einschätzung gibt es in der Sprechstunde — Termine über Doctolib oder telefonisch.

    Bewertungen

    Was unsere Patienten sagen

    Ich habe muss schon sagen, dass Dr. Kolle für einen Orthopäden nicht nur ungewöhnlich sympathisch ist, sondern auch erfrischend innovativ und fortschrittlich. Kein stumpfes „Sportverbot für 6 Wochen“ und unreflektierte Cortisonspritzen, sondern progressive Verfahren mit regenerativem Ansatz und nachhaltigem Effekt. Der Doc hört zu, erklärt verständlich und behandelt mit Konzept. Bei meinen Kniebeschwerden hat die Kombination Eigenplasma/Magnetfeldtherapie endlich einen Durchbruch erzielt und den Therapieerfolg kann ich jetzt mit regelmäßigem Training aufrecht erhalten. Falls notwendig, komme ich gern wieder.

    vor 3 Monaten
    J ot- Google Rezension

    Ich war nach meiner Kreuzband-OP wegen anhaltender Knieschmerzen und beginnender Kniearthrose bei Dr. Kolle. Die Diagnostik war gründlich, inklusive BIA-Messung (geht schnell, ist schmerzfrei und gibt einen tollen, nachvollziehbaren Überblick über die eigene Körperzusammensetzung und Potenzial) und Nährstoffanalyse. Eine anschließende ACP-Therapie und konkrete Empfehlungen zu Training und Ernährung haben mir super weitergeholfen. Mein Knie ist nun spürbar stabiler und Sport ist endlich wieder schmerzfrei möglich. Sehr kompetenter Arzt, modernes Konzept und ein super freundliches Praxisteam. Klare Empfehlung!

    vor 1 Monat
    E.N.- Google Rezension

    Aufgrund eines wiederholten Bandscheibenvorfalls mit Taubheitsgefuehlen im rechten Bein in 10/2025 (erstmals 2017.. im Lendenbereich mit damaliger Behandlung in NRW) bin ich aufgrund von Empfehlungen aus unserer Trainingslaufrunde hier in Hamburg bei Dr. Kolle vorstellig geworden. Mit der im Vorfeld extern duchgefuehrten Bildgebung (MRT) und Übersendung war ich sehr ueberrascht, das Dr. Kolle bereits vollkommen vorbereitet zu meiner Person im sehr emphatischen Erstgespräch mit nachfolgender physischer Untersuchung meines Bewegungsapparates wir einen Therapieansatz gemeinsam besprachen. Aufgrund meiner zurueckliegenden Erfahrung mit den Standardtherapien (PRT Spritzen und Physio) bekam ich hier teilweise inhaltlich komplett erweiterteTherapieansaetze vorgeschlagen….. Jetzt nach 5 Monaten bin ich beschwerdefrei und wieder zurueck in meinem Lauftraining. Fazit: Dr. Kolle kümmert sich auf eine sehr empathische Art um seine Patienten und geht "patientensspezifisch" in die Therapieform… Meinen herzlichen Dank auch an Ihr Team

    vor 3 Monaten
    Reinhard E.- Google Rezension

    Ich habe Herrn Dr. Kolle seit Jahren als einen stets freundlichen, hoch kompetenten und engagierten Arzt kennen gelernt, der mir stets das Gefühl vermittelte, auf Augenhöhe mit mir zu sprechen. Neben einer erfolgreichen Stammzellen- und Eigenbluttherapie konnte er als "klassischer Orthopäde" meine gesundheitlichen Probleme nachhaltig beseitigen. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass er den Patienten nicht nur durch die Brille des Orthopäden sieht, sondern ihn auch ganzheitlich betrachtet und behandelt. Zusammen fassend möchte ich feststellen, dass ich gerne bereit bin, 200 km Anreise in Kauf zu nehmen um von Herrn Dr. Kolle behandelt zu werden.

    vor 6 Monaten
    Alexander Keitum- Google Rezension

    Herr Dr. Kolle ist ein sehr kompetenter und vertrauensvoller Arzt. Er hat meinen Golferarm durch Eigenblutspritzen, Stosswellen- und Magnetfeldtherapien erfolgreich behandelt. Ich bin vollkommen schmerzfrei und kann meinen geliebten Golfsport wieder ungehindert ausüben. Danke Herr Dr. Kolle.

    vor 9 Monaten
    Helene Page – Google Rezension
    Schulterarthrose (Omarthrose), Ursachen, Symptome und Behandlung

    Schulterarthrose (Omarthrose), Ursachen, Symptome und Behandlung

    Dr. Kim Niklas Kolle
    Verfasst von
    Dr. Kim Niklas Kolle
    Schulterarthrose (Omarthrose), Ursachen, Symptome und Behandlung

    Die Schulterarthrose, medizinisch Omarthrose, ist der Verschleiß des Schultergelenks. Sie ist seltener als die Arthrose an Knie oder Hüfte, kann aber ebenso zu Schmerzen und einer zunehmenden Bewegungseinschränkung führen. Da die Schulter das beweglichste Gelenk des Körpers ist, wirkt sich der Verschleiß spürbar auf den Alltag und die Lebensqualität aus. Mit einer guten Behandlung lassen sich Beschwerden lindern und die Beweglichkeit erhalten.

    Dieser Ratgeber erklärt, wie eine Schulterarthrose entsteht, an welchen Symptomen Sie sie erkennen, wie die Diagnose gestellt wird und welche Behandlungen von konservativ bis regenerativ zur Verfügung stehen. So wissen Sie, wie Sie Ihre Schulter möglichst lange beweglich und schmerzarm halten.

    Was ist eine Schulterarthrose?

    Bei der Omarthrose nutzt sich der Gelenkknorpel im Schultergelenk ab, der den Oberarmkopf und die Gelenkpfanne überzieht. Wird der Knorpel dünner und schließlich stellenweise aufgebraucht, reiben die Knochen zunehmend aneinander, was Schmerzen, Entzündungsreize und eine nachlassende Beweglichkeit verursacht. Häufig bilden sich zusätzlich knöcherne Anbauten, die die Bewegung weiter einschränken.

    Die Schulterarthrose entwickelt sich in der Regel langsam über Jahre. Sie steht oft im Zusammenhang mit anderen Schultererkrankungen, etwa einem Verschleiß oder Defekt der Rotatorenmanschette. Weitere Ursachen von Schulterbeschwerden ordnen wir in unserem Ratgeber zu Schulterschmerzen ein. Die genaue Einordnung ist wichtig, weil sich die Behandlung danach richtet.

    Wie sie entsteht

    Man unterscheidet zwei Formen. Bei der primären Omarthrose lässt sich keine eindeutige Ursache benennen, der Verschleiß entsteht durch das Zusammenspiel aus Veranlagung, Belastung und Alterung. Bei der sekundären Form geht die Arthrose auf eine erkennbare Ursache zurück, etwa auf frühere Verletzungen wie Brüche oder Verrenkungen, auf einen Defekt der Rotatorenmanschette oder auf entzündliche Erkrankungen.

    Begünstigend wirken eine hohe berufliche oder sportliche Dauerbelastung der Schulter, frühere Verletzungen und eine familiäre Veranlagung. Auch eine langjährige Überkopfbelastung kann eine Rolle spielen. Häufig wirken mehrere Faktoren zusammen. Wer die Schulter durch eine kräftige, ausgewogene Muskulatur gut führt und Überlastungen vermeidet, trägt dazu bei, das Gelenk zu entlasten.

    Typische Symptome

    Kennzeichnend ist ein zunächst belastungsabhängiger Schmerz, der bei Bewegungen der Schulter und besonders beim Heben des Arms auftritt. Typisch sind auch nächtliche Schmerzen, vor allem beim Liegen auf der betroffenen Seite, die den Schlaf stören können. Mit fortschreitender Arthrose nehmen die Beschwerden zu und können auch in Ruhe bestehen bleiben.

    Hinzu kommt eine zunehmende Bewegungseinschränkung, die sich im Alltag bemerkbar macht, etwa beim Anziehen, beim Greifen nach oben oder hinter den Rücken. Manche Betroffene bemerken ein Reiben oder Knirschen im Gelenk. Da die Schulter für viele Alltagsbewegungen wichtig ist, schränkt die Omarthrose die Lebensqualität deutlich ein. Eine frühzeitige Abklärung hilft, die Beschwerden gezielt zu behandeln.

    Diagnose

    Am Anfang steht das Gespräch über den Verlauf der Beschwerden und die körperliche Untersuchung, bei der Beweglichkeit, Kraft, Druckpunkte und mögliche Begleiterkrankungen der Rotatorenmanschette beurteilt werden. Der typische belastungs- und bewegungsabhängige Schmerz sowie die eingeschränkte Beweglichkeit geben oft schon deutliche Hinweise.

    Zur Sicherung der Diagnose und zur Beurteilung des Verschleißes wird in der Regel eine Röntgenaufnahme angefertigt, die die Verschmälerung des Gelenkspalts und knöcherne Anbauten zeigt. Eine Ultraschalluntersuchung oder eine Magnetresonanztomografie kann zusätzlich den Zustand der Rotatorenmanschette und der Weichteile beurteilen. Auf dieser Grundlage lässt sich die passende Behandlung wählen.

    Behandlung, von konservativ bis regenerativ

    Solange die Beschwerden es zulassen, steht die konservative Behandlung im Vordergrund. Ziel ist es, das Gelenk zu entlasten, die Beweglichkeit zu erhalten und die Muskulatur zu kräftigen. Dazu gehören gezielte Physiotherapie, ein an die Beschwerden angepasstes Training und eine vorübergehende Schmerzbehandlung. Wie Sie die Schultermuskulatur gezielt stärken, erfahren Sie in unserem Bereich Sportmedizin und Prävention.

    Bei Verschleiß und chronischer Reizung können regenerative Verfahren die Beschwerden lindern. Die Eigenbluttherapie (ACP/PRP) und die SVF-Therapie setzen auf körpereigene Bausteine, ergänzend kann die extrakorporale Magnetotransduktionstherapie (EMTT) die Regeneration unterstützen. Auch eine entzündungshemmende Ernährung und eine gute Nährstoffversorgung spielen eine Rolle. Ein künstliches Schultergelenk kommt erst infrage, wenn der Knorpel weitgehend aufgebraucht ist, die Beschwerden stark einschränken und konservative Maßnahmen nicht mehr ausreichen.

    FAQ

    Häufige Fragen (FAQ)

    Was hilft gegen Schulterarthrose ohne Operation?

    In vielen Fällen helfen gezielte Physiotherapie, ein angepasstes Krafttraining, eine vorübergehende Schmerzbehandlung und bei Verschleiß regenerative Verfahren wie die Eigenbluttherapie. Damit lassen sich die Beschwerden oft deutlich lindern.

    Wie schnell schreitet eine Schulterarthrose fort?

    Der Verlauf ist individuell unterschiedlich und meist langsam über Jahre. Mit einer guten Behandlung und einer kräftigen, ausgewogenen Muskulatur lässt sich das Fortschreiten häufig verlangsamen.

    Welche Bewegung ist bei Schulterarthrose gut?

    Geeignet sind gezielte Übungen, die die Schulter beweglich halten und die Muskulatur kräftigen, ohne sie zu überlasten. Ruckartige Überkopfbelastungen sollten in der akuten Phase vermieden werden.

    Wann ist ein künstliches Schultergelenk sinnvoll?

    Ein Gelenkersatz kommt erst infrage, wenn der Knorpel weitgehend aufgebraucht ist, die Beschwerden die Lebensqualität stark einschränken und konservative sowie regenerative Maßnahmen nicht mehr ausreichen.

    Welcher Arzt behandelt eine Schulterarthrose?

    Die richtige Adresse ist die Orthopädie mit Schwerpunkt Schulter. Sie stellt die Diagnose, beurteilt das Ausmaß und bespricht die passende Behandlung. Knorpel weitgehend aufgebraucht ist, die Beschwerden die Lebensqualität stark einschränken und konservative sowie gelenkerhaltende Maßnahmen nicht mehr ausreichen.

    Schulterarthrose in Hamburg behandeln lassen

    In der Praxis für Orthopädie Am Michel in Hamburg-Neustadt untersuchen wir Ihre Schulter gründlich und beraten Sie zu allen Behandlungsmöglichkeiten, von konservativ bis regenerativ. Vereinbaren Sie hier online Ihren Termin über Doctolib.

    KONTAKT

    Schreiben Sie mir

    Für allgemeine Fragen zur Praxis oder zu meinem Behandlungsansatz. Eine konkrete medizinische Einschätzung gibt es in der Sprechstunde — Termine über Doctolib oder telefonisch.

      Bewertungen

      Was unsere Patienten sagen

      Ich habe muss schon sagen, dass Dr. Kolle für einen Orthopäden nicht nur ungewöhnlich sympathisch ist, sondern auch erfrischend innovativ und fortschrittlich. Kein stumpfes „Sportverbot für 6 Wochen“ und unreflektierte Cortisonspritzen, sondern progressive Verfahren mit regenerativem Ansatz und nachhaltigem Effekt. Der Doc hört zu, erklärt verständlich und behandelt mit Konzept. Bei meinen Kniebeschwerden hat die Kombination Eigenplasma/Magnetfeldtherapie endlich einen Durchbruch erzielt und den Therapieerfolg kann ich jetzt mit regelmäßigem Training aufrecht erhalten. Falls notwendig, komme ich gern wieder.

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      Ich war nach meiner Kreuzband-OP wegen anhaltender Knieschmerzen und beginnender Kniearthrose bei Dr. Kolle. Die Diagnostik war gründlich, inklusive BIA-Messung (geht schnell, ist schmerzfrei und gibt einen tollen, nachvollziehbaren Überblick über die eigene Körperzusammensetzung und Potenzial) und Nährstoffanalyse. Eine anschließende ACP-Therapie und konkrete Empfehlungen zu Training und Ernährung haben mir super weitergeholfen. Mein Knie ist nun spürbar stabiler und Sport ist endlich wieder schmerzfrei möglich. Sehr kompetenter Arzt, modernes Konzept und ein super freundliches Praxisteam. Klare Empfehlung!

      vor 1 Monat
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      Aufgrund eines wiederholten Bandscheibenvorfalls mit Taubheitsgefuehlen im rechten Bein in 10/2025 (erstmals 2017.. im Lendenbereich mit damaliger Behandlung in NRW) bin ich aufgrund von Empfehlungen aus unserer Trainingslaufrunde hier in Hamburg bei Dr. Kolle vorstellig geworden. Mit der im Vorfeld extern duchgefuehrten Bildgebung (MRT) und Übersendung war ich sehr ueberrascht, das Dr. Kolle bereits vollkommen vorbereitet zu meiner Person im sehr emphatischen Erstgespräch mit nachfolgender physischer Untersuchung meines Bewegungsapparates wir einen Therapieansatz gemeinsam besprachen. Aufgrund meiner zurueckliegenden Erfahrung mit den Standardtherapien (PRT Spritzen und Physio) bekam ich hier teilweise inhaltlich komplett erweiterteTherapieansaetze vorgeschlagen….. Jetzt nach 5 Monaten bin ich beschwerdefrei und wieder zurueck in meinem Lauftraining. Fazit: Dr. Kolle kümmert sich auf eine sehr empathische Art um seine Patienten und geht "patientensspezifisch" in die Therapieform… Meinen herzlichen Dank auch an Ihr Team

      vor 3 Monaten
      Reinhard E.- Google Rezension

      Ich habe Herrn Dr. Kolle seit Jahren als einen stets freundlichen, hoch kompetenten und engagierten Arzt kennen gelernt, der mir stets das Gefühl vermittelte, auf Augenhöhe mit mir zu sprechen. Neben einer erfolgreichen Stammzellen- und Eigenbluttherapie konnte er als "klassischer Orthopäde" meine gesundheitlichen Probleme nachhaltig beseitigen. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass er den Patienten nicht nur durch die Brille des Orthopäden sieht, sondern ihn auch ganzheitlich betrachtet und behandelt. Zusammen fassend möchte ich feststellen, dass ich gerne bereit bin, 200 km Anreise in Kauf zu nehmen um von Herrn Dr. Kolle behandelt zu werden.

      vor 6 Monaten
      Alexander Keitum- Google Rezension

      Herr Dr. Kolle ist ein sehr kompetenter und vertrauensvoller Arzt. Er hat meinen Golferarm durch Eigenblutspritzen, Stosswellen- und Magnetfeldtherapien erfolgreich behandelt. Ich bin vollkommen schmerzfrei und kann meinen geliebten Golfsport wieder ungehindert ausüben. Danke Herr Dr. Kolle.

      vor 9 Monaten
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      Bänderriss im Sprunggelenk, Ursachen, Behandlung und sichere Heilung

      Bänderriss im Sprunggelenk, Ursachen, Behandlung und sichere Heilung

      Dr. Kim Niklas Kolle
      Verfasst von
      Dr. Kim Niklas Kolle
      Bänderriss im Sprunggelenk, Ursachen, Behandlung und sichere Heilung

      Ein Umknicken beim Sport, auf unebenem Untergrund oder beim Treppensteigen, und schon ist es passiert. Der Bänderriss im Sprunggelenk gehört zu den häufigsten Verletzungen überhaupt. Meist sind die Außenbänder betroffen. Auch wenn die Verletzung schmerzhaft ist und das Sprunggelenk stark anschwellen kann, heilt sie mit der richtigen Behandlung in den allermeisten Fällen gut und ohne Operation aus.

      Dieser Ratgeber erklärt, wie ein Bänderriss im Sprunggelenk entsteht, an welchen Symptomen Sie ihn erkennen, wie die Diagnose gestellt wird und welche Behandlung die Heilung unterstützt. Sie erfahren außerdem, wie Sie das Gelenk wieder stabilisieren und einem erneuten Umknicken vorbeugen.

      Was ist ein Bänderriss im Sprunggelenk?

      Das obere Sprunggelenk wird von mehreren Bändern stabilisiert, die den Knöchel führen und ein Umknicken verhindern. Besonders häufig betroffen sind die Außenbänder auf der äußeren Seite des Knöchels. Beim Umknicken nach innen werden diese Bänder überdehnt und können teilweise oder vollständig reißen. Je nach Ausmaß spricht man von einer Bänderdehnung, einem Teilriss oder einem kompletten Riss.

      Diese Einteilung ist für die Behandlung wichtig. Bei einer Dehnung sind die Bänder überdehnt, aber nicht gerissen. Beim Teilriss ist ein Teil der Fasern durchtrennt, beim kompletten Riss das gesamte Band. Häufig ist mehr als ein Band betroffen. Gemeinsam ist allen, dass die Stabilität des Sprunggelenks vorübergehend beeinträchtigt ist, was die richtige Behandlung so wichtig macht.

      Wie es entsteht

      Die typische Ursache ist das Umknicken des Fußes nach innen, medizinisch als Supinationstrauma bezeichnet. Dabei kippt der Fuß über die Außenkante, und die Außenbänder werden über ihr normales Maß beansprucht. Solche Verletzungen passieren besonders häufig bei Sportarten mit schnellen Richtungswechseln, Sprüngen und Landungen wie Fußball, Basketball und Volleyball, aber auch im Alltag auf unebenem Untergrund oder in ungeeignetem Schuhwerk.

      Begünstigend wirken eine bereits vorbestehende Instabilität des Sprunggelenks nach früheren Verletzungen, eine schwache Muskulatur und eine unzureichende Balance und Körperwahrnehmung. Wer schon einmal umgeknickt ist, hat ein erhöhtes Risiko für erneute Verletzungen, wenn das Gelenk nicht ausreichend stabilisiert wurde. Genau deshalb ist die konsequente Nachbehandlung so wichtig.

      Typische Symptome

      Kennzeichnend sind ein plötzlicher, stechender Schmerz beim Umknicken, gefolgt von einer oft raschen und deutlichen Schwellung des Knöchels. Häufig bildet sich ein Bluterguss an der Außenseite des Sprunggelenks. Das Auftreten und Belasten ist schmerzhaft, und manche Betroffene bemerken ein Instabilitätsgefühl im Gelenk.

      Die Ausprägung der Beschwerden hängt vom Schweregrad ab. Bei einer leichten Dehnung sind Schmerz und Schwellung geringer, bei einem kompletten Riss oft deutlich ausgeprägt. Wichtig ist, nach dem Umknicken zwischen einem Bänderriss und einem möglichen Knochenbruch zu unterscheiden, was nur eine Untersuchung sicher leisten kann. Deshalb sollte ein stark geschwollenes, schmerzhaftes Sprunggelenk fachärztlich beurteilt werden.

      Diagnose

      Am Anfang stehen das Gespräch über den Unfallhergang und die körperliche Untersuchung, bei der Schwellung, Druckschmerz, Beweglichkeit und Stabilität des Sprunggelenks beurteilt werden. Mit gezielten Tests lässt sich prüfen, wie stabil die Bänder das Gelenk noch führen. Ein wichtiges Ziel ist der Ausschluss eines Knochenbruchs, für den bei entsprechendem Verdacht eine Röntgenaufnahme angefertigt wird.

      Zur genaueren Beurteilung der Bänder eignet sich die Ultraschalluntersuchung, die einen Riss und die Schwellung darstellen kann. In besonderen Fällen liefert eine Magnetresonanztomografie zusätzliche Informationen über Bänder, Knorpel und Sehnen. Auf dieser Grundlage lässt sich der Schweregrad einschätzen und die passende Behandlung wählen.

      Behandlung

      In den allermeisten Fällen wird ein Bänderriss im Sprunggelenk konservativ, also ohne Operation, behandelt. In Frühphasen kann bereits der Einsatz vom EMTT die helfen und in der akuten Phase gelten die bewährten Sofortmaßnahmen aus Pause, Kühlung, leichtem Druckverband und Hochlagern, um Schwellung und Bluterguss zu begrenzen. Anschließend steht die funktionelle Behandlung im Vordergrund, bei der das Gelenk mit einer stabilisierenden Orthese oder Schiene geschützt wird, während frühzeitig eine kontrollierte Bewegung erfolgt.

      Entscheidend für die dauerhafte Stabilität ist die anschließende Physiotherapie mit gezieltem Kraft- und Balancetraining, das die Muskulatur und die Körperwahrnehmung schult. Wie Sie das Sprunggelenk gezielt stabilisieren und erneutem Umknicken vorbeugen, erfahren Sie in unserem Bereich Sportmedizin und Prävention. Bei anhaltenden Reizungen kann ergänzend die Eigenbluttherapie (ACP) erwogen werden. Eine Operation ist nur in bestimmten Fällen nötig, etwa bei ausgeprägter Instabilität oder bei Leistungssportlern.

      FAQ

      Häufige Fragen (FAQ)

      Wie lange dauert die Heilung eines Bänderrisses im Sprunggelenk?

      Mit funktioneller Behandlung bessern sich die Beschwerden meist über einige Wochen. Bis das Gelenk wieder voll belastbar und stabil ist, vergehen häufig mehrere Wochen, abhängig vom Schweregrad und vom konsequenten Training.

      Muss ein Bänderriss im Sprunggelenk operiert werden?

      In der Regel nicht. Die meisten Bänderrisse heilen mit funktioneller Behandlung gut aus. Eine Operation kommt nur bei ausgeprägter Instabilität, bestimmten Begleitverletzungen oder bei Leistungssportlern infrage.

      Was tun direkt nach dem Umknicken?

      Sofort gelten Pause, Kühlung, ein leichter Druckverband und das Hochlagern des Fußes, um Schwellung und Bluterguss zu begrenzen. Anschließend sollte das Sprunggelenk fachärztlich beurteilt werden, um einen Knochenbruch auszuschließen.

      Wie beugt man erneutem Umknicken vor?

      Entscheidend sind ein gezieltes Kraft- und Balancetraining, gutes Schuhwerk und bei Bedarf eine stützende Orthese in der Wiedereinstiegsphase. Eine gut trainierte Muskulatur schützt das Gelenk am besten.

      Welcher Arzt behandelt einen Bänderriss im Sprunggelenk?

      Die richtige Adresse ist die Orthopädie, idealerweise mit Schwerpunkt Fuß und Sportmedizin. Sie stellt die Diagnose, schließt einen Bruch aus und begleitet die Heilung.

      Bänderriss im Sprunggelenk in Hamburg behandeln lassen

      In der Praxis für Orthopädie Am Michel in Hamburg-Neustadt beurteilen wir Ihre Verletzung und begleiten Sie mit einer funktionellen Behandlung sicher zurück in Alltag und Sport. Vereinbaren Sie hier online Ihren Termin über Doctolib.

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        vor 3 Monaten
        J ot- Google Rezension

        Ich war nach meiner Kreuzband-OP wegen anhaltender Knieschmerzen und beginnender Kniearthrose bei Dr. Kolle. Die Diagnostik war gründlich, inklusive BIA-Messung (geht schnell, ist schmerzfrei und gibt einen tollen, nachvollziehbaren Überblick über die eigene Körperzusammensetzung und Potenzial) und Nährstoffanalyse. Eine anschließende ACP-Therapie und konkrete Empfehlungen zu Training und Ernährung haben mir super weitergeholfen. Mein Knie ist nun spürbar stabiler und Sport ist endlich wieder schmerzfrei möglich. Sehr kompetenter Arzt, modernes Konzept und ein super freundliches Praxisteam. Klare Empfehlung!

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        Ich habe Herrn Dr. Kolle seit Jahren als einen stets freundlichen, hoch kompetenten und engagierten Arzt kennen gelernt, der mir stets das Gefühl vermittelte, auf Augenhöhe mit mir zu sprechen. Neben einer erfolgreichen Stammzellen- und Eigenbluttherapie konnte er als "klassischer Orthopäde" meine gesundheitlichen Probleme nachhaltig beseitigen. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass er den Patienten nicht nur durch die Brille des Orthopäden sieht, sondern ihn auch ganzheitlich betrachtet und behandelt. Zusammen fassend möchte ich feststellen, dass ich gerne bereit bin, 200 km Anreise in Kauf zu nehmen um von Herrn Dr. Kolle behandelt zu werden.

        vor 6 Monaten
        Alexander Keitum- Google Rezension

        Herr Dr. Kolle ist ein sehr kompetenter und vertrauensvoller Arzt. Er hat meinen Golferarm durch Eigenblutspritzen, Stosswellen- und Magnetfeldtherapien erfolgreich behandelt. Ich bin vollkommen schmerzfrei und kann meinen geliebten Golfsport wieder ungehindert ausüben. Danke Herr Dr. Kolle.

        vor 9 Monaten
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        Schleudertrauma, Beschwerden nach dem Unfall richtig behandeln

        Schleudertrauma, Beschwerden nach dem Unfall richtig behandeln

        Dr. Kim Niklas Kolle
        Verfasst von
        Dr. Kim Niklas Kolle
        Schleudertrauma, Beschwerden nach dem Unfall richtig behandeln

        Ein Auffahrunfall, ein Sturz oder ein Aufprall beim Sport, und kurz darauf schmerzt und verspannt der Nacken. Ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule gehört zu den häufigen Folgen solcher Ereignisse. Die Beschwerden können verunsichern, weil sie oft erst mit Verzögerung auftreten. In den allermeisten Fällen handelt es sich jedoch um eine Weichteilverletzung, die mit der richtigen Behandlung gut ausheilt.

        Dieser Ratgeber erklärt, was bei einem Schleudertrauma geschieht, wie es entsteht, an welchen Symptomen Sie es erkennen und welche Behandlung heute empfohlen wird. Sie erfahren außerdem, warum frühe Bewegung wichtiger ist als lange Schonung und welche Warnsignale eine rasche Abklärung erfordern.

        Was ist ein Schleudertrauma?

        Ein Schleudertrauma, medizinisch als Beschleunigungsverletzung oder HWS-Distorsion bezeichnet, entsteht durch eine plötzliche, ruckartige Beschleunigung und Abbremsung des Kopfes. Typisch ist die peitschenartige Bewegung des Kopfes nach vorne und wieder nach hinten, etwa bei einem Auffahrunfall. Dabei werden die Weichteile der Halswirbelsäule, also Muskeln, Bänder und Gelenkkapseln, überdehnt und gereizt.

        In den allermeisten Fällen handelt es sich um eine Verletzung der Weichteile ohne knöcherne Schäden oder Verletzungen der Nervenstrukturen. Genau deshalb ist die Prognose meist gut. Man teilt das Schleudertrauma je nach Ausprägung der Beschwerden in verschiedene Schweregrade ein, von einer leichten Reizung mit Nackenschmerzen und Verspannung bis zu ausgeprägteren Beschwerden mit deutlicher Bewegungseinschränkung.

        Wie es entsteht

        Die häufigste Ursache ist ein Verkehrsunfall, insbesondere ein Auffahrunfall, bei dem der Kopf ruckartig beschleunigt wird. Aber auch Stürze, Sportunfälle, etwa bei Kontaktsportarten, und andere plötzliche Krafteinwirkungen auf Kopf und Nacken können ein Schleudertrauma auslösen. Entscheidend ist die schnelle, unkontrollierte Bewegung der Halswirbelsäule über ihr normales Maß hinaus.

        Wie stark die Beschwerden ausfallen, hängt von mehreren Faktoren ab, darunter die Wucht des Aufpralls, die Kopfhaltung im Moment des Unfalls und die individuelle Vorbelastung der Halswirbelsäule. Bereits bestehende Verschleißerscheinungen oder Verspannungen können die Beschwerden verstärken. Häufig ist die Wucht des Ereignisses jedoch nicht direkt an der Schwere der späteren Beschwerden ablesbar.

        Typische Symptome

        Kennzeichnend ist, dass die Beschwerden oft nicht sofort, sondern mit einer Verzögerung von Stunden bis zum nächsten Tag auftreten. Im Vordergrund stehen Nackenschmerzen und eine schmerzhafte Verspannung der Nackenmuskulatur mit eingeschränkter Beweglichkeit. Häufig kommen Kopfschmerzen hinzu, die vom Nacken ausstrahlen. Weitere Ursachen von Nackenbeschwerden ordnen wir in unserem Ratgeber zu Nackenschmerzen ein.

        Manche Betroffene berichten zusätzlich über Schwindel, ein Schwächegefühl oder Konzentrationsstörungen. Warnsignale, die eine rasche ärztliche Abklärung erfordern, sind ausgeprägte neurologische Beschwerden wie starke Taubheitsgefühle, Lähmungen, Sehstörungen oder eine starke Gangunsicherheit. Sie können auf eine ernstere Verletzung hinweisen. In den allermeisten Fällen bleiben die Beschwerden jedoch auf den Bereich von Nacken und Kopf begrenzt.

        Diagnose

        Am Anfang stehen das Gespräch über den Unfallhergang und die Beschwerden sowie die körperliche Untersuchung, bei der Beweglichkeit, Druckpunkte, Kraft, Gefühl und Reflexe geprüft werden. Ein wichtiges Ziel ist der Ausschluss ernster Verletzungen wie Brüche oder Verletzungen der Nervenstrukturen. Bei entsprechendem Verdacht oder nach stärkeren Unfällen kommen bildgebende Verfahren wie Röntgen oder eine Magnetresonanztomografie zum Einsatz.

        Zeigt sich keine strukturelle Verletzung, bestätigt sich die Diagnose einer Weichteilverletzung. Das ist eine wichtige und beruhigende Information, denn sie bedeutet, dass die Prognose in der Regel gut ist. Die Diagnostik dient also vor allem dazu, ernste Ursachen sicher auszuschließen und die Behandlung gezielt auf die Weichteilverletzung auszurichten.

        Behandlung

        Die moderne Behandlung des Schleudertraumas hat sich deutlich gewandelt. Früher wurde häufig eine Halskrause zur Ruhigstellung verordnet, heute weiß man, dass eine lange Ruhigstellung die Heilung eher verzögert. Im Vordergrund stehen daher eine frühe, schonende Bewegung, eine vorübergehende Schmerzbehandlung und gezielte Physiotherapie. Wärme und Entspannungsübungen können die Verspannung lösen.

        Ziel ist es, die Beweglichkeit früh wiederherzustellen und den schmerzhaften Kreislauf aus Schmerz, Verspannung und Schonhaltung zu durchbrechen. Wie Sie Nacken und oberen Rücken nach der akuten Phase gezielt stärken, erfahren Sie in unserem Bereich Sportmedizin und Prävention. Bei anhaltenden Verspannungen können ergänzende Maßnahmen sinnvoll sein. In den allermeisten Fällen bessern sich die Beschwerden über Tage bis Wochen deutlich.

        FAQ

        Häufige Fragen (FAQ)

        Wie lange dauern die Beschwerden nach einem Schleudertrauma?

        Bei den meisten Betroffenen bessern sich die Beschwerden innerhalb von Tagen bis wenigen Wochen deutlich. Halten sie länger an, ist eine erneute fachärztliche Abklärung und eine gezielte Behandlung sinnvoll.

        Warum treten die Beschwerden erst später auf?

        Nach einem Schleudertrauma setzen die Beschwerden häufig verzögert ein, oft erst Stunden nach dem Unfall oder am nächsten Tag. Das ist typisch und liegt an der einsetzenden Reaktion der gereizten Weichteile.

        Sollte man den Nacken ruhigstellen oder bewegen?

        Eine lange Ruhigstellung mit Halskrause gilt heute als überholt. Empfohlen wird eine frühe, schonende Bewegung, da sie die Heilung fördert und Verspannungen löst.

        Wann sollte man nach einem Schleudertrauma zum Arzt?

        Grundsätzlich ist eine ärztliche Abklärung nach einem Unfall sinnvoll. Bei starken neurologischen Beschwerden wie Taubheit, Lähmungen, Sehstörungen oder ausgeprägtem Schwindel sollten Sie rasch einen Arzt aufsuchen.

        Welcher Arzt behandelt ein Schleudertrauma?

        Die richtige Adresse ist die Orthopädie mit Schwerpunkt Wirbelsäule. Sie schließt ernste Verletzungen aus und stellt einen individuellen Behandlungsplan zusammen.

        Schleudertrauma in Hamburg behandeln lassen

        In der Praxis für Orthopädie Am Michel in Hamburg-Neustadt klären wir die Beschwerden nach Ihrem Unfall ab und begleiten Sie mit einer modernen, aktiven Behandlung. Vereinbaren Sie hier online Ihren Termin über Doctolib.

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        Für allgemeine Fragen zur Praxis oder zu meinem Behandlungsansatz. Eine konkrete medizinische Einschätzung gibt es in der Sprechstunde — Termine über Doctolib oder telefonisch.

          Bewertungen

          Was unsere Patienten sagen

          Ich habe muss schon sagen, dass Dr. Kolle für einen Orthopäden nicht nur ungewöhnlich sympathisch ist, sondern auch erfrischend innovativ und fortschrittlich. Kein stumpfes „Sportverbot für 6 Wochen“ und unreflektierte Cortisonspritzen, sondern progressive Verfahren mit regenerativem Ansatz und nachhaltigem Effekt. Der Doc hört zu, erklärt verständlich und behandelt mit Konzept. Bei meinen Kniebeschwerden hat die Kombination Eigenplasma/Magnetfeldtherapie endlich einen Durchbruch erzielt und den Therapieerfolg kann ich jetzt mit regelmäßigem Training aufrecht erhalten. Falls notwendig, komme ich gern wieder.

          vor 3 Monaten
          J ot- Google Rezension

          Ich war nach meiner Kreuzband-OP wegen anhaltender Knieschmerzen und beginnender Kniearthrose bei Dr. Kolle. Die Diagnostik war gründlich, inklusive BIA-Messung (geht schnell, ist schmerzfrei und gibt einen tollen, nachvollziehbaren Überblick über die eigene Körperzusammensetzung und Potenzial) und Nährstoffanalyse. Eine anschließende ACP-Therapie und konkrete Empfehlungen zu Training und Ernährung haben mir super weitergeholfen. Mein Knie ist nun spürbar stabiler und Sport ist endlich wieder schmerzfrei möglich. Sehr kompetenter Arzt, modernes Konzept und ein super freundliches Praxisteam. Klare Empfehlung!

          vor 1 Monat
          E.N.- Google Rezension

          Aufgrund eines wiederholten Bandscheibenvorfalls mit Taubheitsgefuehlen im rechten Bein in 10/2025 (erstmals 2017.. im Lendenbereich mit damaliger Behandlung in NRW) bin ich aufgrund von Empfehlungen aus unserer Trainingslaufrunde hier in Hamburg bei Dr. Kolle vorstellig geworden. Mit der im Vorfeld extern duchgefuehrten Bildgebung (MRT) und Übersendung war ich sehr ueberrascht, das Dr. Kolle bereits vollkommen vorbereitet zu meiner Person im sehr emphatischen Erstgespräch mit nachfolgender physischer Untersuchung meines Bewegungsapparates wir einen Therapieansatz gemeinsam besprachen. Aufgrund meiner zurueckliegenden Erfahrung mit den Standardtherapien (PRT Spritzen und Physio) bekam ich hier teilweise inhaltlich komplett erweiterteTherapieansaetze vorgeschlagen….. Jetzt nach 5 Monaten bin ich beschwerdefrei und wieder zurueck in meinem Lauftraining. Fazit: Dr. Kolle kümmert sich auf eine sehr empathische Art um seine Patienten und geht "patientensspezifisch" in die Therapieform… Meinen herzlichen Dank auch an Ihr Team

          vor 3 Monaten
          Reinhard E.- Google Rezension

          Ich habe Herrn Dr. Kolle seit Jahren als einen stets freundlichen, hoch kompetenten und engagierten Arzt kennen gelernt, der mir stets das Gefühl vermittelte, auf Augenhöhe mit mir zu sprechen. Neben einer erfolgreichen Stammzellen- und Eigenbluttherapie konnte er als "klassischer Orthopäde" meine gesundheitlichen Probleme nachhaltig beseitigen. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass er den Patienten nicht nur durch die Brille des Orthopäden sieht, sondern ihn auch ganzheitlich betrachtet und behandelt. Zusammen fassend möchte ich feststellen, dass ich gerne bereit bin, 200 km Anreise in Kauf zu nehmen um von Herrn Dr. Kolle behandelt zu werden.

          vor 6 Monaten
          Alexander Keitum- Google Rezension

          Herr Dr. Kolle ist ein sehr kompetenter und vertrauensvoller Arzt. Er hat meinen Golferarm durch Eigenblutspritzen, Stosswellen- und Magnetfeldtherapien erfolgreich behandelt. Ich bin vollkommen schmerzfrei und kann meinen geliebten Golfsport wieder ungehindert ausüben. Danke Herr Dr. Kolle.

          vor 9 Monaten
          Helene Page – Google Rezension
          Fingerarthrose (Heberden- und Bouchard-Arthrose), Ursachen und Behandlung

          Fingerarthrose (Heberden- und Bouchard-Arthrose), Ursachen und Behandlung

          Dr. Kim Niklas Kolle
          Verfasst von
          Dr. Kim Niklas Kolle
          Fingerarthrose (Heberden- und Bouchard-Arthrose), Ursachen und Behandlung

          Knotige Verdickungen an den Fingergelenken, Schmerzen beim Zugreifen und eine zunehmende Steifigkeit der Finger sind typische Zeichen einer Fingerarthrose. Sie gehört zu den häufigsten Arthroseformen und betrifft vor allem Frauen ab der Lebensmitte. Auch wenn sich der Verschleiß nicht rückgängig machen lässt, kann eine gute Behandlung die Beschwerden lindern und die Funktion der Hand möglichst lange erhalten.

          Dieser Ratgeber erklärt, was eine Fingerarthrose ist, welche Gelenke betroffen sein können, wie sie entsteht und welche Behandlungen von konservativ bis operativ helfen. So wissen Sie, wie Sie Ihre Handfunktion unterstützen und die Beschwerden in den Griff bekommen.

          Was ist eine Fingerarthrose?

          Bei der Fingerarthrose nutzt sich der Gelenkknorpel in den Fingergelenken ab. Je nachdem, welche Gelenke betroffen sind, unterscheidet man verschiedene Formen. Die Heberden-Arthrose betrifft die Fingerendgelenke, also die Gelenke direkt an den Fingerkuppen. Die Bouchard-Arthrose betrifft die Fingermittelgelenke. Beide führen zu Schmerzen, Steifigkeit und im Verlauf zu sichtbaren knotigen Verdickungen.

          Davon abzugrenzen ist die Rhizarthrose, die Arthrose des Daumensattelgelenks, die einer eigenen Behandlung bedarf. Die Fingerarthrose ist eine Verschleißerkrankung, die sich meist langsam über Jahre entwickelt. Da die Hände an fast jeder Tätigkeit beteiligt sind, wirken sich die Beschwerden im Alltag oft deutlich aus, von der Feinmotorik bis zum kräftigen Zugreifen.

          Wie sie entsteht

          Wie bei anderen Arthroseformen wirken mehrere Faktoren zusammen. Eine wichtige Rolle spielt die genetische Veranlagung, weshalb die Fingerarthrose familiär gehäuft auftritt. Auch hormonelle Faktoren werden diskutiert, was das deutlich häufigere Auftreten bei Frauen, besonders nach den Wechseljahren, erklärt.

          Hinzu kommen jahrelange Belastungen der Hände, frühere Verletzungen der Fingergelenke und der natürliche Alterungsprozess. Häufig lässt sich keine einzelne Ursache benennen. Vielmehr führt das Zusammenspiel aus Veranlagung, Belastung und Alterung zum allmählichen Verschleiß des Knorpels in den kleinen Fingergelenken. Wer die eigenen Risikofaktoren kennt, kann durch gelenkschonende Gewohnheiten dazu beitragen, die Gelenke zu entlasten.

          Typische Symptome

          Zu Beginn treten die Schmerzen vor allem bei Belastung auf, etwa beim kräftigen Zugreifen oder bei feinmotorischen Tätigkeiten. Typisch sind ein Druck- und Bewegungsschmerz sowie eine morgendliche Steifigkeit der Finger. Im Verlauf bilden sich an den betroffenen Gelenken die charakteristischen knotigen Verdickungen, die sich hart anfühlen und sichtbar sind.

          In aktiven Phasen können die Gelenke gerötet, geschwollen und deutlich schmerzhaft sein. Später lassen die entzündlichen Beschwerden oft nach, während die Verdickungen und eine gewisse Bewegungseinschränkung bestehen bleiben. Manche Finger können sich leicht verformen. Spätestens wenn alltägliche Griffe zunehmend schwerfallen oder die Beschwerden belasten, ist eine fachärztliche Abklärung sinnvoll.

          Diagnose

          Am Anfang stehen das Gespräch über die Beschwerden und die körperliche Untersuchung. Die typischen knotigen Verdickungen an den Finger end- oder mittelgelenken sowie der Druck- und Bewegungsschmerz geben oft schon deutliche Hinweise. Der Facharzt beurteilt außerdem Beweglichkeit, Kraft und mögliche Fehlstellungen.

          Zur Sicherung der Diagnose und zur Beurteilung des Verschleißes wird in der Regel eine Röntgenaufnahme angefertigt, die den Zustand der Gelenke und das Ausmaß der Arthrose zeigt. In manchen Fällen ist die Abgrenzung zu entzündlich-rheumatischen Erkrankungen wichtig, die ebenfalls die Fingergelenke betreffen können. Auf dieser Grundlage lässt sich die passende Behandlung wählen.

          Behandlung, von konservativ bis operativ

          Solange die Beschwerden erträglich sind, steht die konservative Behandlung im Vordergrund. Sie kann die Arthrose nicht rückgängig machen, aber die Beschwerden lindern und die Funktion erhalten. Dazu gehören gezielte Handübungen, die die Beweglichkeit und Kraft erhalten, Wärme- oder Kälteanwendungen je nach Beschwerden, der Einsatz von Hilfsmitteln im Alltag und die Anpassung belastender Tätigkeiten. In aktiven, entzündlichen Phasen können entzündungshemmende Maßnahmen helfen.

          Auch Ernährung und Nährstoffe spielen eine Rolle. Wie eine entzündungshemmende Ernährung und die gezielte Versorgung mit Mikronährstoffen den Gelenkstoffwechsel unterstützen können, lesen Sie in unseren Ratgebern. Bei ausgeprägtem Verschleiß und chronischer Reizung kann als regeneratives Verfahren die Eigenbluttherapie (ACP/PRP)erwogen werden. Reichen die konservativen Maßnahmen nicht mehr aus und schränken die Beschwerden den Alltag stark ein, kann in bestimmten Fällen eine Operation sinnvoll sein.

          FAQ

          Häufige Fragen (FAQ)

          Was ist der Unterschied zwischen Heberden- und Bouchard-Arthrose?

          Die Heberden-Arthrose betrifft die Fingerendgelenke direkt an den Fingerkuppen, die Bouchard-Arthrose die Fingermittelgelenke. Beide sind Formen der Fingerarthrose und folgen einem ähnlichen Prinzip.

          Was hilft gegen Fingerarthrose?

          In frühen Stadien helfen Handübungen, Wärme- oder Kälteanwendungen, Hilfsmittel, die Anpassung belastender Tätigkeiten und eine gelenkfreundliche Ernährung. Bei ausgeprägten Beschwerden können regenerative Verfahren erwogen werden.

          Kann man Fingerarthrose aufhalten?

          Der Verschleiß lässt sich nicht rückgängig machen, aber mit gelenkschonenden Gewohnheiten, gezielten Übungen und einer guten Behandlung lassen sich die Beschwerden lindern und die Funktion möglichst lange erhalten.

          Welche Übungen helfen bei Fingerarthrose?

          Sinnvoll sind sanfte Beweglichkeits- und Kräftigungsübungen für die Finger, die die Gelenke mobil halten, ohne sie zu überlasten. Sie sollten regelmäßig und im schmerzarmen Bereich durchgeführt werden.

          Welcher Arzt behandelt eine Fingerarthrose?

          In der Praxis für Orthopädie Am Michel in Hamburg-Neustadt untersuchen wir Ihre Fingergelenke gründlich und beraten Sie zu allen Behandlungsmöglichkeiten, von konservativ bis regenerativ. Vereinbaren Sie hier online Ihren Termin über Doctolib.

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            Was unsere Patienten sagen

            Ich habe muss schon sagen, dass Dr. Kolle für einen Orthopäden nicht nur ungewöhnlich sympathisch ist, sondern auch erfrischend innovativ und fortschrittlich. Kein stumpfes „Sportverbot für 6 Wochen“ und unreflektierte Cortisonspritzen, sondern progressive Verfahren mit regenerativem Ansatz und nachhaltigem Effekt. Der Doc hört zu, erklärt verständlich und behandelt mit Konzept. Bei meinen Kniebeschwerden hat die Kombination Eigenplasma/Magnetfeldtherapie endlich einen Durchbruch erzielt und den Therapieerfolg kann ich jetzt mit regelmäßigem Training aufrecht erhalten. Falls notwendig, komme ich gern wieder.

            vor 3 Monaten
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            Ich war nach meiner Kreuzband-OP wegen anhaltender Knieschmerzen und beginnender Kniearthrose bei Dr. Kolle. Die Diagnostik war gründlich, inklusive BIA-Messung (geht schnell, ist schmerzfrei und gibt einen tollen, nachvollziehbaren Überblick über die eigene Körperzusammensetzung und Potenzial) und Nährstoffanalyse. Eine anschließende ACP-Therapie und konkrete Empfehlungen zu Training und Ernährung haben mir super weitergeholfen. Mein Knie ist nun spürbar stabiler und Sport ist endlich wieder schmerzfrei möglich. Sehr kompetenter Arzt, modernes Konzept und ein super freundliches Praxisteam. Klare Empfehlung!

            vor 1 Monat
            E.N.- Google Rezension

            Aufgrund eines wiederholten Bandscheibenvorfalls mit Taubheitsgefuehlen im rechten Bein in 10/2025 (erstmals 2017.. im Lendenbereich mit damaliger Behandlung in NRW) bin ich aufgrund von Empfehlungen aus unserer Trainingslaufrunde hier in Hamburg bei Dr. Kolle vorstellig geworden. Mit der im Vorfeld extern duchgefuehrten Bildgebung (MRT) und Übersendung war ich sehr ueberrascht, das Dr. Kolle bereits vollkommen vorbereitet zu meiner Person im sehr emphatischen Erstgespräch mit nachfolgender physischer Untersuchung meines Bewegungsapparates wir einen Therapieansatz gemeinsam besprachen. Aufgrund meiner zurueckliegenden Erfahrung mit den Standardtherapien (PRT Spritzen und Physio) bekam ich hier teilweise inhaltlich komplett erweiterteTherapieansaetze vorgeschlagen….. Jetzt nach 5 Monaten bin ich beschwerdefrei und wieder zurueck in meinem Lauftraining. Fazit: Dr. Kolle kümmert sich auf eine sehr empathische Art um seine Patienten und geht "patientensspezifisch" in die Therapieform… Meinen herzlichen Dank auch an Ihr Team

            vor 3 Monaten
            Reinhard E.- Google Rezension

            Ich habe Herrn Dr. Kolle seit Jahren als einen stets freundlichen, hoch kompetenten und engagierten Arzt kennen gelernt, der mir stets das Gefühl vermittelte, auf Augenhöhe mit mir zu sprechen. Neben einer erfolgreichen Stammzellen- und Eigenbluttherapie konnte er als "klassischer Orthopäde" meine gesundheitlichen Probleme nachhaltig beseitigen. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass er den Patienten nicht nur durch die Brille des Orthopäden sieht, sondern ihn auch ganzheitlich betrachtet und behandelt. Zusammen fassend möchte ich feststellen, dass ich gerne bereit bin, 200 km Anreise in Kauf zu nehmen um von Herrn Dr. Kolle behandelt zu werden.

            vor 6 Monaten
            Alexander Keitum- Google Rezension

            Herr Dr. Kolle ist ein sehr kompetenter und vertrauensvoller Arzt. Er hat meinen Golferarm durch Eigenblutspritzen, Stosswellen- und Magnetfeldtherapien erfolgreich behandelt. Ich bin vollkommen schmerzfrei und kann meinen geliebten Golfsport wieder ungehindert ausüben. Danke Herr Dr. Kolle.

            vor 9 Monaten
            Helene Page – Google Rezension
            Morbus Scheuermann, wenn die Wirbelsäule im Wachstum aus der Form gerät

            Morbus Scheuermann, wenn die Wirbelsäule im Wachstum aus der Form gerät

            Dr. Kim Niklas Kolle
            Verfasst von
            Dr. Kim Niklas Kolle
            Morbus Scheuermann, wenn die Wirbelsäule im Wachstum aus der Form gerät

            Ein zunehmender Rundrücken im Jugendalter, verbunden mit Rückenschmerzen und einer schlechten Haltung, kann auf einen Morbus Scheuermann hinweisen. Diese Wachstumsstörung der Wirbelsäule zählt zu den häufigsten Ursachen für einen verstärkten Rundrücken bei Jugendlichen. Wird sie früh erkannt, lässt sich der Verlauf mit gezielten Maßnahmen gut beeinflussen.

            Dieser Ratgeber erklärt, was ein Morbus Scheuermann ist, wie er entsteht, an welchen Zeichen Sie ihn erkennen und welche Behandlungen von Physiotherapie bis in seltenen Fällen zur Operation zur Verfügung stehen. Sie erfahren außerdem, was der Morbus Scheuermann für das Erwachsenenalter bedeutet.

            Was ist ein Morbus Scheuermann?

            Der Morbus Scheuermann ist eine Wachstumsstörung der Wirbelsäule, die während der Pubertät auftritt. Dabei entwickeln sich einzelne Wirbelkörper nicht gleichmäßig, sondern werden im vorderen Bereich flacher und keilförmig. Da mehrere Wirbel betroffen sein können, krümmt sich die Wirbelsäule stärker nach vorne, und es entsteht ein verstärkter Rundrücken, meist im Bereich der Brustwirbelsäule.

            Die Wachstumsstörung betrifft die Wachstumszonen der Wirbelkörper und die angrenzenden Bandscheiben. Weil sie während der Wachstumsphase auftritt, kann sie in dieser Zeit fortschreiten, kommt aber mit dem Abschluss des Wachstums zum Stillstand. Die entstandene Form der Wirbelsäule bleibt dann bestehen. Deshalb ist es wichtig, den Morbus Scheuermann früh zu erkennen und im Wachstum zu begleiten.

            Wie er entsteht

            Die genaue Ursache ist nicht abschließend geklärt. Vermutet wird ein Zusammenspiel aus genetischer Veranlagung und mechanischen Faktoren, die während des Wachstums auf die noch nicht vollständig ausgereiften Wirbelkörper einwirken. Eine familiäre Häufung deutet auf eine erbliche Komponente hin. Auch eine ungünstige Haltung und einseitige Belastungen können den Verlauf beeinflussen.

            Wichtig zu wissen ist, dass der Morbus Scheuermann keine Folge von schlechter Erziehung zur Haltung oder von Faulheit ist, auch wenn der Rundrücken oft als Haltungsschwäche fehlgedeutet wird. Es handelt sich um eine echte, strukturelle Wachstumsstörung der Wirbelkörper. Betroffen sind vor allem Jugendliche in der Pubertät, Jungen etwas häufiger als Mädchen.

            Typische Symptome

            Das auffälligste Zeichen ist ein zunehmender Rundrücken, der sich im Unterschied zu einer reinen Haltungsschwäche nicht einfach aktiv aufrichten lässt. Viele Betroffene und ihre Eltern bemerken zunächst die veränderte Haltung. Hinzu kommen können Rückenschmerzen, besonders nach längerem Sitzen oder Stehen, sowie eine schnellere Ermüdung der Rückenmuskulatur.

            Die Beschwerden sind im Jugendalter oft noch gering, können aber mit der Ausprägung des Rundrückens zunehmen. In ausgeprägten Fällen ist die Beweglichkeit der Wirbelsäule eingeschränkt. Da der Morbus Scheuermann im Wachstum fortschreiten kann, ist eine frühzeitige Abklärung wichtig, um den Verlauf zu beobachten und rechtzeitig zu handeln. Allgemeine Hinweise zu Rückenbeschwerden finden Sie in unserem Ratgeber zu Rückenschmerzen.

            Diagnose

            Am Anfang stehen das Gespräch und die körperliche Untersuchung, bei der die Haltung, die Ausprägung des Rundrückens und die Beweglichkeit der Wirbelsäule beurteilt werden. Charakteristisch ist, dass sich der Rundrücken beim Morbus Scheuermann nicht vollständig aktiv ausgleichen lässt, was ihn von einer reinen Haltungsschwäche unterscheidet.

            Zur Sicherung der Diagnose wird eine Röntgenaufnahme der Wirbelsäule angefertigt, auf der die typischen keilförmigen Wirbelkörper und weitere Veränderungen sichtbar werden. Anhand des Röntgenbildes lässt sich auch das Ausmaß der Krümmung bestimmen, was für die Wahl der Behandlung und die Verlaufskontrolle wichtig ist. Gerade im Wachstum sind regelmäßige Kontrollen sinnvoll.

            Behandlung

            Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmaß der Krümmung und dem verbleibenden Wachstum. In den meisten Fällen steht die konservative Behandlung im Vordergrund. Gezielte Physiotherapie kräftigt die Rückenmuskulatur, schult die Haltung, dehnt verkürzte Strukturen und wirkt der Krümmung entgegen. Sport, der die Rückenmuskulatur stärkt und die Beweglichkeit fördert, ist ausdrücklich sinnvoll.

            Bei ausgeprägten Krümmungen im Wachstumsalter kann ein Korsett eingesetzt werden, um ein weiteres Fortschreiten zu bremsen. Wie Sie Rücken und Rumpf gezielt stärken, erfahren Sie in unserem Bereich Sportmedizin und Prävention. Eine Operation ist nur in seltenen Fällen bei sehr starken Krümmungen notwendig. Bei Erwachsenen, deren Wachstum abgeschlossen ist, steht die Linderung von Beschwerden und der Erhalt der Beweglichkeit durch gezieltes Training im Vordergrund.

            FAQ

            Häufige Fragen (FAQ)

            Was ist Morbus Scheuermann?

            Der Morbus Scheuermann ist eine Wachstumsstörung der Wirbelsäule in der Pubertät, bei der einzelne Wirbelkörper keilförmig werden und ein verstärkter Rundrücken entsteht. Es handelt sich um eine strukturelle Veränderung, nicht um eine reine Haltungsschwäche.

            Kann man Morbus Scheuermann behandeln?

            Ja. In den meisten Fällen helfen gezielte Physiotherapie und haltungsstärkendes Training. Bei ausgeprägten Krümmungen im Wachstum kann ein Korsett sinnvoll sein. Eine Operation ist selten nötig.

            Welcher Sport ist bei Morbus Scheuermann gut?

            Geeignet sind Sportarten, die die Rückenmuskulatur kräftigen und die Beweglichkeit fördern, etwa Schwimmen und gezieltes Rückentraining. Wichtig ist eine regelmäßige, ausgewogene Bewegung.

            Wächst sich ein Morbus Scheuermann aus?

            Die Wachstumsstörung kommt mit dem Abschluss des Wachstums zum Stillstand, die entstandene Form der Wirbelsäule bleibt jedoch bestehen. Deshalb ist die Begleitung im Wachstum so wichtig.

            Welcher Arzt behandelt einen Morbus Scheuermann?

            Die richtige Adresse ist die Orthopädie mit Schwerpunkt Wirbelsäule. Sie stellt die Diagnose, beurteilt den Verlauf und bespricht die passende Behandlung.

            Morbus Scheuermann in Hamburg abklären lassen

            In der Praxis für Orthopädie Am Michel in Hamburg-Neustadt untersuchen wir die Wirbelsäule gründlich und stellen einen individuellen Behandlungsplan zusammen. Vereinbaren Sie hier online Ihren Termin über Doctolib.

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              Ich habe muss schon sagen, dass Dr. Kolle für einen Orthopäden nicht nur ungewöhnlich sympathisch ist, sondern auch erfrischend innovativ und fortschrittlich. Kein stumpfes „Sportverbot für 6 Wochen“ und unreflektierte Cortisonspritzen, sondern progressive Verfahren mit regenerativem Ansatz und nachhaltigem Effekt. Der Doc hört zu, erklärt verständlich und behandelt mit Konzept. Bei meinen Kniebeschwerden hat die Kombination Eigenplasma/Magnetfeldtherapie endlich einen Durchbruch erzielt und den Therapieerfolg kann ich jetzt mit regelmäßigem Training aufrecht erhalten. Falls notwendig, komme ich gern wieder.

              vor 3 Monaten
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              Ich war nach meiner Kreuzband-OP wegen anhaltender Knieschmerzen und beginnender Kniearthrose bei Dr. Kolle. Die Diagnostik war gründlich, inklusive BIA-Messung (geht schnell, ist schmerzfrei und gibt einen tollen, nachvollziehbaren Überblick über die eigene Körperzusammensetzung und Potenzial) und Nährstoffanalyse. Eine anschließende ACP-Therapie und konkrete Empfehlungen zu Training und Ernährung haben mir super weitergeholfen. Mein Knie ist nun spürbar stabiler und Sport ist endlich wieder schmerzfrei möglich. Sehr kompetenter Arzt, modernes Konzept und ein super freundliches Praxisteam. Klare Empfehlung!

              vor 1 Monat
              E.N.- Google Rezension

              Aufgrund eines wiederholten Bandscheibenvorfalls mit Taubheitsgefuehlen im rechten Bein in 10/2025 (erstmals 2017.. im Lendenbereich mit damaliger Behandlung in NRW) bin ich aufgrund von Empfehlungen aus unserer Trainingslaufrunde hier in Hamburg bei Dr. Kolle vorstellig geworden. Mit der im Vorfeld extern duchgefuehrten Bildgebung (MRT) und Übersendung war ich sehr ueberrascht, das Dr. Kolle bereits vollkommen vorbereitet zu meiner Person im sehr emphatischen Erstgespräch mit nachfolgender physischer Untersuchung meines Bewegungsapparates wir einen Therapieansatz gemeinsam besprachen. Aufgrund meiner zurueckliegenden Erfahrung mit den Standardtherapien (PRT Spritzen und Physio) bekam ich hier teilweise inhaltlich komplett erweiterteTherapieansaetze vorgeschlagen….. Jetzt nach 5 Monaten bin ich beschwerdefrei und wieder zurueck in meinem Lauftraining. Fazit: Dr. Kolle kümmert sich auf eine sehr empathische Art um seine Patienten und geht "patientensspezifisch" in die Therapieform… Meinen herzlichen Dank auch an Ihr Team

              vor 3 Monaten
              Reinhard E.- Google Rezension

              Ich habe Herrn Dr. Kolle seit Jahren als einen stets freundlichen, hoch kompetenten und engagierten Arzt kennen gelernt, der mir stets das Gefühl vermittelte, auf Augenhöhe mit mir zu sprechen. Neben einer erfolgreichen Stammzellen- und Eigenbluttherapie konnte er als "klassischer Orthopäde" meine gesundheitlichen Probleme nachhaltig beseitigen. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass er den Patienten nicht nur durch die Brille des Orthopäden sieht, sondern ihn auch ganzheitlich betrachtet und behandelt. Zusammen fassend möchte ich feststellen, dass ich gerne bereit bin, 200 km Anreise in Kauf zu nehmen um von Herrn Dr. Kolle behandelt zu werden.

              vor 6 Monaten
              Alexander Keitum- Google Rezension

              Herr Dr. Kolle ist ein sehr kompetenter und vertrauensvoller Arzt. Er hat meinen Golferarm durch Eigenblutspritzen, Stosswellen- und Magnetfeldtherapien erfolgreich behandelt. Ich bin vollkommen schmerzfrei und kann meinen geliebten Golfsport wieder ungehindert ausüben. Danke Herr Dr. Kolle.

              vor 9 Monaten
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              Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule (HWS), Symptome und Behandlung

              Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule (HWS), Symptome und Behandlung

              Dr. Kim Niklas Kolle
              Verfasst von
              Dr. Kim Niklas Kolle
              Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule (HWS), Symptome und Behandlung

              Ein Bandscheibenvorfall betrifft nicht nur den unteren Rücken. Auch in der Halswirbelsäule kann eine Bandscheibe vorfallen und Beschwerden verursachen, die in Schulter, Arm und Hand ausstrahlen. Der HWS-Bandscheibenvorfall ist seltener als der im Lendenbereich, kann aber ähnlich belastend sein. Die gute Nachricht ist, dass sich auch hier die große Mehrheit ohne Operation gut behandeln lässt.

              Dieser Ratgeber erklärt, wie ein Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule entsteht, an welchen Symptomen Sie ihn erkennen, wie die Diagnose gestellt wird und welche Behandlungen helfen. Sie erfahren außerdem, welche Warnsignale eine rasche Abklärung erfordern.

              Was ist ein HWS-Bandscheibenvorfall?

              Zwischen den Wirbelkörpern liegen die Bandscheiben, die als elastische Puffer wirken. Jede besteht aus einem festen Faserring und einem weichen Gallertkern. Reißt der Faserring ein, kann der Gallertkern austreten und auf eine benachbarte Nervenwurzel oder den Rückenmarkskanal drücken. Geschieht dies in der Halswirbelsäule, spricht man von einem HWS-Bandscheibenvorfall.

              Da in der Halswirbelsäule die Nervenwurzeln für Schulter, Arm und Hand austreten, führt der Druck auf diese Nerven zu den typischen ausstrahlenden Beschwerden. Die Halswirbelsäule ist zudem sehr beweglich und trägt das Gewicht des Kopfes, was sie anfällig für Verschleiß macht. Das Grundprinzip ähnelt dem Bandscheibenvorfall im Lendenbereich, die Beschwerden zeigen sich jedoch in der oberen Körperhälfte.

              Wie er entsteht

              Die häufigste Grundlage sind altersbedingte Verschleißprozesse. Mit den Jahren verlieren die Bandscheiben an Wasser und Elastizität, wodurch der Faserring anfälliger für Risse wird. Begünstigend wirken eine dauerhaft ungünstige Kopfhaltung, etwa langes Arbeiten am Bildschirm oder der ständige Blick aufs Smartphone, sowie Bewegungsmangel und eine schwache Nacken- und Rückenmuskulatur.

              Seltener löst ein Unfall oder eine ruckartige Belastung einen HWS-Bandscheibenvorfall aus. Häufig entsteht er jedoch schleichend auf dem Boden jahrelanger Fehl- und Überlastung. Wer viel sitzt und den Kopf oft nach vorn neigt, belastet die Halswirbelsäule besonders. Vorbeugend wirken eine kräftige Nackenmuskulatur, eine gute Haltung und regelmäßige Bewegung.

              Typische Symptome

              Kennzeichnend sind Nackenschmerzen, die in Schulter, Arm und bis in die Hand ausstrahlen können. Häufig kommen Kribbeln, Taubheitsgefühle oder ein Schwächegefühl in Arm oder Hand hinzu, je nachdem, welche Nervenwurzel betroffen ist. Der Schmerz kann sich bei bestimmten Kopfbewegungen verstärken. Weitere Ursachen von Nackenbeschwerden ordnen wir in unserem Ratgeber zu Nackenschmerzen ein.

              Ernst zu nehmen sind Warnsignale wie eine zunehmende Muskelschwäche, ausgeprägte Taubheit, Gangunsicherheit oder Störungen der Feinmotorik. Sie können auf eine stärkere Beteiligung der Nervenstrukturen hinweisen und erfordern eine rasche ärztliche Abklärung. In den allermeisten Fällen sind die Beschwerden jedoch auf eine Nervenwurzelreizung begrenzt und gut behandelbar.

              Diagnose

              Am Anfang stehen das ausführliche Gespräch und die körperliche Untersuchung, bei der Reflexe, Kraft, Gefühl und bestimmte Provokationstests geprüft werden. Daraus lässt sich oft schon einschätzen, welche Nervenwurzel betroffen ist. Bestätigt sich der Verdacht oder bestehen neurologische Ausfälle, liefert eine Magnetresonanztomografie genaue Bilder der Bandscheiben und Nervenstrukturen.

              Wie beim Bandscheibenvorfall im Lendenbereich gilt auch hier, dass ein bildgebender Befund immer im Zusammenhang mit den Beschwerden bewertet werden muss. Viele Menschen haben altersbedingte Veränderungen in der Halswirbelsäule, ohne Beschwerden zu haben. Entscheidend ist das Gesamtbild aus Befund, Symptomen und körperlicher Untersuchung.

              Behandlung

              In den allermeisten Fällen heilt ein HWS-Bandscheibenvorfall ohne Operation aus. Die Basis bilden eine gezielte Schmerzbehandlung, Physiotherapie und die schrittweise Rückkehr in die Bewegung. In der akuten Phase geht es darum, die Beschwerden so weit zu lindern, dass Bewegung wieder möglich wird. Anschließend kräftigt gezieltes Training die Nacken- und Schultermuskulatur und stabilisiert die Halswirbelsäule.

              Wie Sie Nacken und oberen Rücken gezielt stärken, erfahren Sie in unserem Bereich Sportmedizin und Prävention. Reichen diese Maßnahmen nicht aus, können gezielte, bildgesteuerte Infiltrationen an die gereizte Nervenwurzel helfen, und bei chronischen Reizzuständen kann ergänzend die Eigenbluttherapie (ACP) erwogen werden. Eine Operation wird nur bei ausgeprägten oder zunehmenden neurologischen Ausfällen oder bei anhaltend starken Beschwerden trotz Therapie notwendig.

              FAQ

              Häufige Fragen (FAQ)

              Wie erkennt man einen Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule?

              Typisch sind Nackenschmerzen, die in Schulter, Arm und Hand ausstrahlen, oft begleitet von Kribbeln, Taubheit oder Schwäche. Die Beschwerden können sich bei bestimmten Kopfbewegungen verstärken.

              Muss ein HWS-Bandscheibenvorfall operiert werden?

              In der Regel nicht. Die meisten Vorfälle bessern sich unter konservativer Behandlung. Eine Operation ist nur bei ausgeprägten neurologischen Ausfällen oder anhaltend starken Beschwerden trotz Therapie angezeigt.

              Wie lange dauert die Heilung?

              Bei vielen Betroffenen bessern sich die Beschwerden innerhalb einiger Wochen deutlich. Der Wiederaufbau von Kraft und Beweglichkeit sowie der Abbau des Gewebes durch den Körper können jedoch mehrere Wochen bis Monate dauern.

              Was sollte man vermeiden?

              Ungünstig sind eine dauerhaft nach vorn geneigte Kopfhaltung, langes starres Sitzen und ruckartige Belastungen. Moderate Bewegung und ein ergonomischer Arbeitsplatz unterstützen dagegen die Heilung.

              Welcher Arzt behandelt einen HWS-Bandscheibenvorfall?

              Die richtige Adresse ist die Orthopädie mit Schwerpunkt Wirbelsäule. Sie stellt die Diagnose und bespricht mit Ihnen den passenden Behandlungsweg.

              HWS-Bandscheibenvorfall in Hamburg behandeln lassen

              In der Praxis für Orthopädie Am Michel in Hamburg-Neustadt klären wir die Ursache Ihrer Beschwerden und stellen einen individuellen Behandlungsplan zusammen. Vereinbaren Sie hier online Ihren Termin über Doctolib.

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                Was unsere Patienten sagen

                Ich habe muss schon sagen, dass Dr. Kolle für einen Orthopäden nicht nur ungewöhnlich sympathisch ist, sondern auch erfrischend innovativ und fortschrittlich. Kein stumpfes „Sportverbot für 6 Wochen“ und unreflektierte Cortisonspritzen, sondern progressive Verfahren mit regenerativem Ansatz und nachhaltigem Effekt. Der Doc hört zu, erklärt verständlich und behandelt mit Konzept. Bei meinen Kniebeschwerden hat die Kombination Eigenplasma/Magnetfeldtherapie endlich einen Durchbruch erzielt und den Therapieerfolg kann ich jetzt mit regelmäßigem Training aufrecht erhalten. Falls notwendig, komme ich gern wieder.

                vor 3 Monaten
                J ot- Google Rezension

                Ich war nach meiner Kreuzband-OP wegen anhaltender Knieschmerzen und beginnender Kniearthrose bei Dr. Kolle. Die Diagnostik war gründlich, inklusive BIA-Messung (geht schnell, ist schmerzfrei und gibt einen tollen, nachvollziehbaren Überblick über die eigene Körperzusammensetzung und Potenzial) und Nährstoffanalyse. Eine anschließende ACP-Therapie und konkrete Empfehlungen zu Training und Ernährung haben mir super weitergeholfen. Mein Knie ist nun spürbar stabiler und Sport ist endlich wieder schmerzfrei möglich. Sehr kompetenter Arzt, modernes Konzept und ein super freundliches Praxisteam. Klare Empfehlung!

                vor 1 Monat
                E.N.- Google Rezension

                Aufgrund eines wiederholten Bandscheibenvorfalls mit Taubheitsgefuehlen im rechten Bein in 10/2025 (erstmals 2017.. im Lendenbereich mit damaliger Behandlung in NRW) bin ich aufgrund von Empfehlungen aus unserer Trainingslaufrunde hier in Hamburg bei Dr. Kolle vorstellig geworden. Mit der im Vorfeld extern duchgefuehrten Bildgebung (MRT) und Übersendung war ich sehr ueberrascht, das Dr. Kolle bereits vollkommen vorbereitet zu meiner Person im sehr emphatischen Erstgespräch mit nachfolgender physischer Untersuchung meines Bewegungsapparates wir einen Therapieansatz gemeinsam besprachen. Aufgrund meiner zurueckliegenden Erfahrung mit den Standardtherapien (PRT Spritzen und Physio) bekam ich hier teilweise inhaltlich komplett erweiterteTherapieansaetze vorgeschlagen….. Jetzt nach 5 Monaten bin ich beschwerdefrei und wieder zurueck in meinem Lauftraining. Fazit: Dr. Kolle kümmert sich auf eine sehr empathische Art um seine Patienten und geht "patientensspezifisch" in die Therapieform… Meinen herzlichen Dank auch an Ihr Team

                vor 3 Monaten
                Reinhard E.- Google Rezension

                Ich habe Herrn Dr. Kolle seit Jahren als einen stets freundlichen, hoch kompetenten und engagierten Arzt kennen gelernt, der mir stets das Gefühl vermittelte, auf Augenhöhe mit mir zu sprechen. Neben einer erfolgreichen Stammzellen- und Eigenbluttherapie konnte er als "klassischer Orthopäde" meine gesundheitlichen Probleme nachhaltig beseitigen. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass er den Patienten nicht nur durch die Brille des Orthopäden sieht, sondern ihn auch ganzheitlich betrachtet und behandelt. Zusammen fassend möchte ich feststellen, dass ich gerne bereit bin, 200 km Anreise in Kauf zu nehmen um von Herrn Dr. Kolle behandelt zu werden.

                vor 6 Monaten
                Alexander Keitum- Google Rezension

                Herr Dr. Kolle ist ein sehr kompetenter und vertrauensvoller Arzt. Er hat meinen Golferarm durch Eigenblutspritzen, Stosswellen- und Magnetfeldtherapien erfolgreich behandelt. Ich bin vollkommen schmerzfrei und kann meinen geliebten Golfsport wieder ungehindert ausüben. Danke Herr Dr. Kolle.

                vor 9 Monaten
                Helene Page – Google Rezension
                Kniearthrose (Gonarthrose), Ursachen, Symptome und moderne Behandlung

                Kniearthrose (Gonarthrose), Ursachen, Symptome und moderne Behandlung

                Dr. Kim Niklas Kolle
                Verfasst von
                Dr. Kim Niklas Kolle
                Kniearthrose (Gonarthrose), Ursachen, Symptome und moderne Behandlung

                Die Kniearthrose, medizinisch Gonarthrose, gehört zu den häufigsten Gelenkerkrankungen überhaupt. Sie entsteht durch den fortschreitenden Verschleiß des Gelenkknorpels im Knie und führt zu Schmerzen, Steifigkeit und einer nachlassenden Beweglichkeit. Auch wenn sich Arthrose nicht rückgängig machen lässt, kann eine gute, mehrgleisige Behandlung die Beschwerden lindern, die Beweglichkeit erhalten und den Verlauf günstig beeinflussen.

                Dieser Ratgeber erklärt, wie eine Kniearthrose entsteht, an welchen Symptomen Sie sie erkennen, wie die Diagnose gestellt wird und welche Behandlungen von konservativ bis regenerativ zur Verfügung stehen. So verstehen Sie, wie Sie Ihr Kniegelenk möglichst lange funktionsfähig und schmerzarm halten.

                Was ist eine Kniearthrose?

                Bei der Gonarthrose nutzt sich der Gelenkknorpel im Knie über die Jahre ab. Der Knorpel überzieht die Gelenkflächen von Oberschenkel, Schienbein und Kniescheibe und sorgt dafür, dass sie nahezu reibungslos gleiten und Stöße abgefedert werden. Wird er dünner, rau und schließlich stellenweise ganz aufgebraucht, reiben die Knochen zunehmend aneinander, was Schmerzen und Entzündungsreize auslöst.

                Die Kniearthrose entwickelt sich in der Regel langsam über Jahre. Sie kann das gesamte Gelenk oder nur einen Teil betreffen, etwa den inneren oder äußeren Bereich. Häufig ist die Arthrose die Folge oder Begleiterin anderer Kniebeschwerden, etwa eines früheren Meniskus- oder Knorpelschadens. Mehr zu den verschiedenen Ursachen von Kniebeschwerden lesen Sie in unserem Ratgeber zu Meniskus und Knieschmerzen.

                Ursachen und Risikofaktoren

                Bei vielen Menschen lässt sich keine einzelne Ursache benennen, vielmehr führt das Zusammenspiel aus Veranlagung, Belastung und Alterung zum allmählichen Verschleiß. Begünstigend wirken Übergewicht, das die Knie dauerhaft stark belastet, sowie Achsfehlstellungen wie O- oder X-Beine, die das Gewicht ungleich verteilen. Auch frühere Verletzungen von Meniskus, Bändern oder Knorpel erhöhen das Risiko.

                Hinzu kommen eine hohe berufliche oder sportliche Dauerbelastung, Bewegungsmangel mit schwacher Muskulatur und eine familiäre Veranlagung. Viele dieser Faktoren lassen sich beeinflussen. Ein gesundes Körpergewicht, eine kräftige Beinmuskulatur und gelenkschonende Bewegung tragen dazu bei, das Knie zu entlasten und den Verlauf günstig zu gestalten. Genau hier setzt eine vorbeugend ausgerichtete Behandlung an.

                Typische Symptome

                Kennzeichnend ist ein zunächst belastungsabhängiger Schmerz, der vor allem beim Gehen, Treppensteigen, Bergabgehen und beim Aufstehen aus dem Sitzen auftritt. Typisch ist der Anlaufschmerz, also ein Schmerz bei den ersten Schritten nach einer Ruhephase, der sich nach kurzer Bewegung bessert. Viele Betroffene bemerken zudem eine morgendliche Steifigkeit.

                Mit fortschreitender Arthrose nehmen die Beschwerden zu und können auch in Ruhe und nachts bestehen bleiben. Hinzu kommen eine abnehmende Beweglichkeit, gelegentliches Anschwellen des Knies und mitunter ein Reiben oder Knirschen im Gelenk. Im Verlauf kann sich das Gangbild verändern, da das schmerzende Knie geschont wird. Spätestens wenn die Beschwerden den Alltag einschränken, ist eine fachärztliche Abklärung sinnvoll.

                Diagnose

                Am Anfang stehen das Gespräch über den Verlauf der Beschwerden und die körperliche Untersuchung, bei der Beweglichkeit, Stabilität, Schwellung, Beinachse und Druckpunkte beurteilt werden. Der typische Anlaufschmerz und die belastungsabhängigen Beschwerden geben oft schon deutliche Hinweise.

                Zur Sicherung der Diagnose und zur Beurteilung des Verschleißes wird in der Regel eine Röntgenaufnahme angefertigt, die die Verschmälerung des Gelenkspalts und weitere Arthrosezeichen zeigt. In manchen Fällen liefert eine Magnetresonanztomografie zusätzliche Informationen über Knorpel und Menisken. Wichtig ist, den Befund immer im Zusammenhang mit den tatsächlichen Beschwerden zu bewerten, denn das Ausmaß im Bild und das Beschwerdebild stimmen nicht immer überein.

                Konservative Behandlung

                Die Grundlage jeder Arthrosebehandlung sind konservative Maßnahmen. Ziel ist es, das Gelenk zu entlasten, die Muskulatur zu kräftigen und die Beweglichkeit zu erhalten. Dazu gehören regelmäßige, gelenkschonende Bewegung, gezielte Physiotherapie, ein gesundes Körpergewicht und die Anpassung der Belastung. Bewegung ist dabei kein Widerspruch zur Arthrose, sondern ihr wichtigster Verbündeter, denn sie ernährt den Knorpel und stärkt die führende Muskulatur.

                Auch die Ernährung spielt eine Rolle. Wie eine entzündungshemmende Ernährung den Körper unterstützt und welche Rolle Mikronährstoffe als Bausteine für den Gelenkstoffwechsel spielen, lesen Sie in unseren Ratgebern. Wie Sie die Beinmuskulatur gezielt kräftigen, erfahren Sie in unserem Bereich Sportmedizin und Prävention.

                Moderne und regenerative Verfahren

                Reichen die konservativen Maßnahmen nicht aus, stehen mehrere ergänzende Verfahren zur Verfügung, die sich gut miteinander kombinieren lassen. Die Hyaluronsäure verbessert die Gleitfähigkeit im Gelenk. Regenerative Ansätze setzen auf körpereigenes Material, etwa die Eigenbluttherapie (ACP/PRP) mit körpereigenen Wachstumsfaktoren und die SVF-Therapie mit regenerativen Zellen aus dem Fettgewebe. Wie die Eigenbluttherapie speziell am Knie eingesetzt wird, beschreiben wir im Beitrag zur ACP-Therapie am Knie und zur PRP-Eigenbluttherapie bei Kniearthrose.

                Ergänzend kann die extrakorporale Magnetotransduktionstherapie (EMTT) die Regeneration unterstützen, und eine Analyse von Stoffwechsel und Nährstoffversorgung zeigt, ob im Hintergrund Faktoren die Heilung bremsen. Diese Bausteine ergänzen sich in ihrer Wirkung. Ein künstliches Kniegelenk kommt erst infrage, wenn der Knorpel großflächig aufgebraucht ist, die Beschwerden die Lebensqualität stark einschränken und alle konservativen und gelenkerhaltenden Maßnahmen ausgeschöpft sind.

                FAQ

                Häufige Fragen (FAQ)

                Was hilft gegen Kniearthrose ohne Operation?

                In vielen Fällen helfen gelenkschonende Bewegung, gezieltes Krafttraining, ein gesundes Körpergewicht, eine ausgewogene Ernährung und bei Bedarf Injektionen mit Hyaluronsäure oder regenerative Verfahren wie die Eigenbluttherapie. Damit lassen sich die Beschwerden oft deutlich lindern.

                Wie schnell schreitet eine Kniearthrose fort?

                Der Verlauf ist individuell sehr unterschiedlich und meist langsam über Jahre. Mit einer guten Behandlung und einem gelenkschonenden Lebensstil lässt sich das Fortschreiten häufig verlangsamen.

                Welcher Sport ist bei Kniearthrose gut?

                Geeignet sind gelenkschonende Aktivitäten wie Radfahren, Schwimmen, Walking und gezieltes Krafttraining. Sportarten mit starken Stoß- und Drehbelastungen sollten in akuten Beschwerdephasen eher gemieden werden.

                Kann man Knorpel bei Kniearthrose wieder aufbauen?

                Verbrauchter Knorpel wächst nicht einfach nach. Regenerative Verfahren und eine gute Behandlung zielen darauf ab, Beschwerden zu lindern, das Gelenkmilieu zu verbessern und das Fortschreiten zu verlangsamen.

                Wann ist ein künstliches Kniegelenk sinnvoll?

                Ein Gelenkersatz kommt erst infrage, wenn der Knorpel weitgehend aufgebraucht ist, die Beschwerden die Lebensqualität stark einschränken und konservative sowie gelenkerhaltende Maßnahmen nicht mehr ausreichen.

                Kniearthrose in Hamburg behandeln lassen

                In der Praxis für Orthopädie Am Michel in Hamburg-Neustadt betrachten wir Ihre Kniearthrose ganzheitlich, von Bewegung und Ernährung über regenerative Verfahren bis zur ehrlichen Einordnung, wann eine Operation wirklich sinnvoll ist. Vereinbaren Sie hier online Ihren Termin über Doctolib.

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                  Was unsere Patienten sagen

                  Ich habe muss schon sagen, dass Dr. Kolle für einen Orthopäden nicht nur ungewöhnlich sympathisch ist, sondern auch erfrischend innovativ und fortschrittlich. Kein stumpfes „Sportverbot für 6 Wochen“ und unreflektierte Cortisonspritzen, sondern progressive Verfahren mit regenerativem Ansatz und nachhaltigem Effekt. Der Doc hört zu, erklärt verständlich und behandelt mit Konzept. Bei meinen Kniebeschwerden hat die Kombination Eigenplasma/Magnetfeldtherapie endlich einen Durchbruch erzielt und den Therapieerfolg kann ich jetzt mit regelmäßigem Training aufrecht erhalten. Falls notwendig, komme ich gern wieder.

                  vor 3 Monaten
                  J ot- Google Rezension

                  Ich war nach meiner Kreuzband-OP wegen anhaltender Knieschmerzen und beginnender Kniearthrose bei Dr. Kolle. Die Diagnostik war gründlich, inklusive BIA-Messung (geht schnell, ist schmerzfrei und gibt einen tollen, nachvollziehbaren Überblick über die eigene Körperzusammensetzung und Potenzial) und Nährstoffanalyse. Eine anschließende ACP-Therapie und konkrete Empfehlungen zu Training und Ernährung haben mir super weitergeholfen. Mein Knie ist nun spürbar stabiler und Sport ist endlich wieder schmerzfrei möglich. Sehr kompetenter Arzt, modernes Konzept und ein super freundliches Praxisteam. Klare Empfehlung!

                  vor 1 Monat
                  E.N.- Google Rezension

                  Aufgrund eines wiederholten Bandscheibenvorfalls mit Taubheitsgefuehlen im rechten Bein in 10/2025 (erstmals 2017.. im Lendenbereich mit damaliger Behandlung in NRW) bin ich aufgrund von Empfehlungen aus unserer Trainingslaufrunde hier in Hamburg bei Dr. Kolle vorstellig geworden. Mit der im Vorfeld extern duchgefuehrten Bildgebung (MRT) und Übersendung war ich sehr ueberrascht, das Dr. Kolle bereits vollkommen vorbereitet zu meiner Person im sehr emphatischen Erstgespräch mit nachfolgender physischer Untersuchung meines Bewegungsapparates wir einen Therapieansatz gemeinsam besprachen. Aufgrund meiner zurueckliegenden Erfahrung mit den Standardtherapien (PRT Spritzen und Physio) bekam ich hier teilweise inhaltlich komplett erweiterteTherapieansaetze vorgeschlagen….. Jetzt nach 5 Monaten bin ich beschwerdefrei und wieder zurueck in meinem Lauftraining. Fazit: Dr. Kolle kümmert sich auf eine sehr empathische Art um seine Patienten und geht "patientensspezifisch" in die Therapieform… Meinen herzlichen Dank auch an Ihr Team

                  vor 3 Monaten
                  Reinhard E.- Google Rezension

                  Ich habe Herrn Dr. Kolle seit Jahren als einen stets freundlichen, hoch kompetenten und engagierten Arzt kennen gelernt, der mir stets das Gefühl vermittelte, auf Augenhöhe mit mir zu sprechen. Neben einer erfolgreichen Stammzellen- und Eigenbluttherapie konnte er als "klassischer Orthopäde" meine gesundheitlichen Probleme nachhaltig beseitigen. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass er den Patienten nicht nur durch die Brille des Orthopäden sieht, sondern ihn auch ganzheitlich betrachtet und behandelt. Zusammen fassend möchte ich feststellen, dass ich gerne bereit bin, 200 km Anreise in Kauf zu nehmen um von Herrn Dr. Kolle behandelt zu werden.

                  vor 6 Monaten
                  Alexander Keitum- Google Rezension

                  Herr Dr. Kolle ist ein sehr kompetenter und vertrauensvoller Arzt. Er hat meinen Golferarm durch Eigenblutspritzen, Stosswellen- und Magnetfeldtherapien erfolgreich behandelt. Ich bin vollkommen schmerzfrei und kann meinen geliebten Golfsport wieder ungehindert ausüben. Danke Herr Dr. Kolle.

                  vor 9 Monaten
                  Helene Page – Google Rezension
                  Morton Neurom, Ursachen und Behandlung des brennenden Vorfußschmerzes

                  Morton Neurom, Ursachen und Behandlung des brennenden Vorfußschmerzes

                  Dr. Kim Niklas Kolle
                  Verfasst von
                  Dr. Kim Niklas Kolle
                  Morton Neurom, Ursachen und Behandlung des brennenden Vorfußschmerzes

                  Ein brennender Schmerz im Vorfuß, ein Gefühl, als läge ein Stein oder eine Falte im Schuh, und ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Zehen, das sind typische Zeichen eines Morton Neuroms. Diese gutartige Verdickung eines Nervs zwischen den Mittelfußköpfchen kann das Gehen deutlich beeinträchtigen. Mit der richtigen Behandlung lassen sich die Beschwerden jedoch in den meisten Fällen gut lindern.

                  Dieser Ratgeber erklärt, was ein Morton Neurom ist, wie es entsteht, an welchen Symptomen Sie es erkennen und welche Behandlungen von konservativ bis operativ helfen. Sie erfahren außerdem, welche Schuhe und Einlagen sinnvoll sind und wie Sie den Vorfuß entlasten.

                  Was ist ein Morton Neurom?

                  Ein Morton Neurom ist eine gutartige Verdickung des Gewebes um einen der Nerven, die zwischen den Mittelfußknochen zu den Zehen verlaufen. Am häufigsten ist der Nerv zwischen dem dritten und vierten Zeh betroffen, seltener der zwischen dem zweiten und dritten. Durch die Verdickung und die Reizung des Nervs entstehen die typischen brennenden Schmerzen und Missempfindungen im Vorfuß.

                  Es handelt sich also nicht um einen echten Tumor, sondern um eine reaktive Verdickung als Folge einer dauerhaften Reizung oder Einengung des Nervs. Der Nerv wird im engen Raum zwischen den Mittelfußköpfchen zusammengedrückt, besonders beim Abrollen und in engem Schuhwerk. Diese wiederkehrende Reizung führt zur Verdickung und zu den Beschwerden, die für das Morton Neurom charakteristisch sind.

                  Wie es entsteht

                  Die Hauptursache ist eine dauerhafte Einengung und Reizung des Nervs im Vorfuß. Begünstigend wirken enges, spitz zulaufendes Schuhwerk und hohe Absätze, die den Vorfuß zusammendrücken und den Druck auf den Nerv erhöhen. Deshalb sind Frauen häufiger betroffen als Männer. Auch ein Spreizfuß, bei dem die Mittelfußknochen auseinanderdrängen, spielt eine wichtige Rolle.

                  Hinzu kommen Überlastungen durch langes Stehen und Gehen, bestimmte Sportarten und Fehlstellungen des Fußes. Häufig wirken mehrere Faktoren zusammen, wobei die Kombination aus ungeeignetem Schuhwerk und einer ungünstigen Fußform besonders oft zum Morton Neurom führt. Wer die auslösenden Faktoren kennt, kann durch geeignete Maßnahmen gezielt gegensteuern.

                  Typische Symptome

                  Kennzeichnend ist ein brennender, stechender oder elektrisierender Schmerz im Vorfuß, der beim Gehen und in engem Schuhwerk zunimmt und beim Ausziehen der Schuhe oder in Ruhe nachlässt. Viele Betroffene beschreiben das Gefühl, als läge ein Stein, eine Falte oder ein zusammengeknülltes Stück Stoff im Schuh unter dem Vorfuß.

                  Häufig kommen ein Kribbeln, ein Taubheitsgefühl oder Missempfindungen in den betroffenen Zehen hinzu. Typisch ist, dass die Beschwerden beim Barfußgehen oder beim Ausziehen der Schuhe und Massieren des Vorfußes nachlassen. Schreiten die Beschwerden fort, können sie das Gehen deutlich einschränken. Weil sich ein Morton Neurom ohne Behandlung häufig verschlechtert, ist eine frühzeitige Abklärung sinnvoll.

                  Diagnose

                  Am Anfang stehen das Gespräch über die Beschwerden und die körperliche Untersuchung. Der Facharzt kann durch gezielten Druck auf den Zwischenraum der Mittelfußknochen und durch Zusammendrücken des Vorfußes oft die typischen Beschwerden auslösen und manchmal ein Klicken tasten. Diese Zeichen geben deutliche Hinweise auf ein Morton Neurom.

                  Zur Sicherung der Diagnose und zur Beurteilung der Größe eignet sich die Ultraschalluntersuchung, die die Verdickung des Nervengewebes darstellen kann. In manchen Fällen liefert eine Magnetresonanztomografie zusätzliche Informationen. Wichtig ist die Abgrenzung zu anderen Ursachen von Vorfußschmerzen, damit die Behandlung gezielt geplant werden kann.

                  Behandlung, von konservativ bis operativ

                  In frühen Stadien steht die konservative Behandlung im Vordergrund. Grundlage ist die Entlastung des Vorfußes und die Beseitigung der Einengung. Dazu gehören weites, flaches Schuhwerk mit ausreichend Platz im Vorfußbereich sowie individuell angepasste Einlagen mit einer Abstützung, die die Mittelfußköpfchen spreizt und den Druck auf den Nerv verringert. Auch das Meiden enger Schuhe und hoher Absätze ist wichtig. Reichen diese Maßnahmen nicht aus, können gezielte Infiltrationen den gereizten Nerv beruhigen. Ergänzend können die fokussierte Stoßwellentherapie (fESWT) und die extrakorporale Magnetotransduktionstherapie (EMTT) die Reizung lindern und die Regeneration unterstützen. Unterstützend wirken zudem eine entzündungshemmende Ernährung und gezielte Nahrungsergänzungsmittel mit Mikronährstoffen.

                  Wie Sie den Fuß entlasten und die Fußmuskulatur kräftigen, erfahren Sie in unserem Bereich Sportmedizin und Prävention. Bei anhaltenden Beschwerden können gezielte Injektionen den gereizten Nerv beruhigen. Bleiben die Beschwerden trotz konsequenter konservativer Behandlung bestehen und schränken sie den Alltag stark ein, kann ein operativer Eingriff sinnvoll sein, bei dem der eingeengte Nerv entlastet oder das verdickte Gewebe entfernt wird.

                  FAQ

                  Häufige Fragen (FAQ)

                  Was ist ein Morton Neurom?

                  Ein Morton Neurom ist eine gutartige Verdickung des Gewebes um einen Nerv im Vorfuß, meist zwischen dem dritten und vierten Zeh. Sie entsteht durch eine dauerhafte Reizung und verursacht brennende Schmerzen und Missempfindungen.

                  Wie fühlt sich ein Morton Neurom an?

                  Typisch ist ein brennender oder stechender Vorfußschmerz mit dem Gefühl, als läge ein Stein oder eine Falte im Schuh, oft begleitet von Kribbeln oder Taubheit in den Zehen. Die Beschwerden nehmen in engem Schuhwerk zu.

                  Was hilft gegen ein Morton Neurom?

                  In frühen Stadien helfen weites, flaches Schuhwerk, individuelle Einlagen mit spreizender Abstützung und die Entlastung des Vorfußes. Bei anhaltenden Beschwerden können Injektionen helfen.

                  Welche Schuhe sind bei einem Morton Neurom sinnvoll?

                  Empfehlenswert sind flache, weite Schuhe mit ausreichend Platz im Vorfußbereich und einer weichen Sohle. Enge, spitze Schuhe und hohe Absätze sollten Sie meiden, da sie den Nerv zusätzlich einengen.

                  Wann muss ein Morton Neurom operiert werden?

                  Eine Operation kommt infrage, wenn die Beschwerden trotz konsequenter konservativer Behandlung bestehen bleiben und den Alltag stark einschränken.

                  Welcher Arzt behandelt ein Morton Neurom?

                  Die richtige Adresse ist die Orthopädie, idealerweise mit Schwerpunkt Fuß. Sie stellt die Diagnose und stellt einen individuellen Behandlungsplan zusammen.

                  Morton Neurom in Hamburg behandeln lassen

                  In der Praxis für Orthopädie Am Michel in Hamburg-Neustadt klären wir die Ursache Ihrer Vorfußschmerzen und finden die passende Behandlung, damit Sie wieder schmerzfrei gehen können. Vereinbaren Sie hier online Ihren Termin über Doctolib.

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                  Für allgemeine Fragen zur Praxis oder zu meinem Behandlungsansatz. Eine konkrete medizinische Einschätzung gibt es in der Sprechstunde — Termine über Doctolib oder telefonisch.

                    Bewertungen

                    Was unsere Patienten sagen

                    Ich habe muss schon sagen, dass Dr. Kolle für einen Orthopäden nicht nur ungewöhnlich sympathisch ist, sondern auch erfrischend innovativ und fortschrittlich. Kein stumpfes „Sportverbot für 6 Wochen“ und unreflektierte Cortisonspritzen, sondern progressive Verfahren mit regenerativem Ansatz und nachhaltigem Effekt. Der Doc hört zu, erklärt verständlich und behandelt mit Konzept. Bei meinen Kniebeschwerden hat die Kombination Eigenplasma/Magnetfeldtherapie endlich einen Durchbruch erzielt und den Therapieerfolg kann ich jetzt mit regelmäßigem Training aufrecht erhalten. Falls notwendig, komme ich gern wieder.

                    vor 3 Monaten
                    J ot- Google Rezension

                    Ich war nach meiner Kreuzband-OP wegen anhaltender Knieschmerzen und beginnender Kniearthrose bei Dr. Kolle. Die Diagnostik war gründlich, inklusive BIA-Messung (geht schnell, ist schmerzfrei und gibt einen tollen, nachvollziehbaren Überblick über die eigene Körperzusammensetzung und Potenzial) und Nährstoffanalyse. Eine anschließende ACP-Therapie und konkrete Empfehlungen zu Training und Ernährung haben mir super weitergeholfen. Mein Knie ist nun spürbar stabiler und Sport ist endlich wieder schmerzfrei möglich. Sehr kompetenter Arzt, modernes Konzept und ein super freundliches Praxisteam. Klare Empfehlung!

                    vor 1 Monat
                    E.N.- Google Rezension

                    Aufgrund eines wiederholten Bandscheibenvorfalls mit Taubheitsgefuehlen im rechten Bein in 10/2025 (erstmals 2017.. im Lendenbereich mit damaliger Behandlung in NRW) bin ich aufgrund von Empfehlungen aus unserer Trainingslaufrunde hier in Hamburg bei Dr. Kolle vorstellig geworden. Mit der im Vorfeld extern duchgefuehrten Bildgebung (MRT) und Übersendung war ich sehr ueberrascht, das Dr. Kolle bereits vollkommen vorbereitet zu meiner Person im sehr emphatischen Erstgespräch mit nachfolgender physischer Untersuchung meines Bewegungsapparates wir einen Therapieansatz gemeinsam besprachen. Aufgrund meiner zurueckliegenden Erfahrung mit den Standardtherapien (PRT Spritzen und Physio) bekam ich hier teilweise inhaltlich komplett erweiterteTherapieansaetze vorgeschlagen….. Jetzt nach 5 Monaten bin ich beschwerdefrei und wieder zurueck in meinem Lauftraining. Fazit: Dr. Kolle kümmert sich auf eine sehr empathische Art um seine Patienten und geht "patientensspezifisch" in die Therapieform… Meinen herzlichen Dank auch an Ihr Team

                    vor 3 Monaten
                    Reinhard E.- Google Rezension

                    Ich habe Herrn Dr. Kolle seit Jahren als einen stets freundlichen, hoch kompetenten und engagierten Arzt kennen gelernt, der mir stets das Gefühl vermittelte, auf Augenhöhe mit mir zu sprechen. Neben einer erfolgreichen Stammzellen- und Eigenbluttherapie konnte er als "klassischer Orthopäde" meine gesundheitlichen Probleme nachhaltig beseitigen. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass er den Patienten nicht nur durch die Brille des Orthopäden sieht, sondern ihn auch ganzheitlich betrachtet und behandelt. Zusammen fassend möchte ich feststellen, dass ich gerne bereit bin, 200 km Anreise in Kauf zu nehmen um von Herrn Dr. Kolle behandelt zu werden.

                    vor 6 Monaten
                    Alexander Keitum- Google Rezension

                    Herr Dr. Kolle ist ein sehr kompetenter und vertrauensvoller Arzt. Er hat meinen Golferarm durch Eigenblutspritzen, Stosswellen- und Magnetfeldtherapien erfolgreich behandelt. Ich bin vollkommen schmerzfrei und kann meinen geliebten Golfsport wieder ungehindert ausüben. Danke Herr Dr. Kolle.

                    vor 9 Monaten
                    Helene Page – Google Rezension
                    Osteoporose, Knochenschwund erkennen, behandeln und vorbeugen

                    Osteoporose, Knochenschwund erkennen, behandeln und vorbeugen

                    Dr. Kim Niklas Kolle
                    Verfasst von
                    Dr. Kim Niklas Kolle
                    Osteoporose, Knochenschwund erkennen, behandeln und vorbeugen

                    Osteoporose, im Volksmund Knochenschwund genannt, ist eine weit verbreitete Erkrankung, bei der die Knochen an Dichte und Stabilität verlieren und dadurch leichter brechen. Oft bleibt sie lange unbemerkt, bis es zu einem Knochenbruch kommt. Dabei lässt sich mit rechtzeitiger Diagnose und einer guten Behandlung viel erreichen, um die Knochen zu stärken und Brüche zu vermeiden.

                    Dieser Ratgeber erklärt, was Osteoporose ist, wie sie entsteht, an welchen Zeichen Sie sie erkennen und welche Rolle Bewegung, Ernährung, Nährstoffe und der Stoffwechsel bei der Behandlung spielen. So verstehen Sie, warum die Vorbeugung so wichtig ist und wie Sie Ihre Knochengesundheit aktiv unterstützen können.

                    Was ist Osteoporose?

                    Bei der Osteoporose verliert der Knochen an Substanz und innerer Struktur. Der Knochen ist kein starres Gewebe, sondern wird lebenslang auf- und abgebaut. Überwiegt der Abbau, nimmt die Knochendichte ab, die feine innere Bälkchenstruktur wird poröser, und der Knochen verliert an Stabilität. Dadurch steigt das Risiko für Brüche, die schon bei geringer Belastung oder kleinen Stürzen auftreten können.

                    Besonders häufig betroffen sind die Wirbelkörper, der Oberschenkelhals und das Handgelenk. Brüche der Wirbelkörper können schleichend entstehen und zu einer Abnahme der Körpergröße und einem zunehmenden Rundrücken führen. Osteoporose ist damit nicht nur eine Frage der Knochendichte, sondern hat konkrete Folgen für Beweglichkeit, Haltung und Lebensqualität. Umso wichtiger ist es, sie frühzeitig zu erkennen.

                    Wie sie entsteht und wer betroffen ist

                    Osteoporose entsteht durch ein Ungleichgewicht zwischen Knochenaufbau und Knochenabbau. Mit zunehmendem Alter nimmt die Knochendichte natürlicherweise ab, weshalb ältere Menschen häufiger betroffen sind. Bei Frauen spielt zusätzlich der Rückgang des Hormons Östrogen nach den Wechseljahren eine wichtige Rolle, was erklärt, warum Frauen deutlich häufiger an Osteoporose erkranken als Männer.

                    Begünstigend wirken Bewegungsmangel, ein Mangel an Kalzium und Vitamin D, eine unausgewogene Ernährung, Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum sowie eine familiäre Veranlagung. Auch bestimmte Erkrankungen und Medikamente können den Knochenabbau fördern. Häufig wirken mehrere Faktoren zusammen. Viele dieser Risikofaktoren lassen sich beeinflussen, weshalb Vorbeugung und ein gesunder Lebensstil eine so große Rolle spielen.

                    In den Leitlinien stehen meist Kalzium und Vitamin D im Vordergrund. Der Knochen ist jedoch weit mehr als Kalzium. Für einen gesunden Knochenstoffwechsel spielt eine ganze Reihe weiterer Bausteine eine Rolle, darunter ausreichend Protein, Phosphat und Magnesium sowie Vitamin K, Vitamin C, Zink, Kupfer, Mangan, Bor und die Vitamine B6, B9 und B12. Diese Nährstoffe sind an Aufbau, Struktur und Regulation des Knochengewebes beteiligt, und ein Ungleichgewicht kann den Knochenstoffwechsel ungünstig beeinflussen. Genau deshalb betrachten wir die Knochengesundheit nicht allein über die Knochendichte, sondern ergänzend über eine gezielte Analyse von Stoffwechsel und Nährstoffversorgung, um mögliche Lücken zu erkennen und gezielt auszugleichen.

                    Warum sie oft unbemerkt bleibt

                    Eine Tücke der Osteoporose ist, dass sie lange keine Beschwerden verursacht. Der Knochenabbau verläuft schleichend und schmerzlos, sodass die Erkrankung oft erst bemerkt wird, wenn bereits ein Knochenbruch aufgetreten ist. Ein Bruch, der ohne größere Gewalteinwirkung entsteht, etwa nach einem leichten Sturz oder sogar spontan an einem Wirbelkörper, ist ein wichtiges Warnsignal.

                    Hinweise können auch eine Abnahme der Körpergröße, ein zunehmender Rundrücken und wiederkehrende Rückenschmerzen sein, die auf unbemerkte Wirbelkörperbrüche zurückgehen. Weil die Erkrankung so lange stumm verläuft, ist es sinnvoll, bei Risikofaktoren rechtzeitig an eine Abklärung zu denken, bevor es zum ersten Bruch kommt. Genau hier setzt die moderne, vorbeugend ausgerichtete Betreuung an.

                    Diagnose

                    Am Anfang stehen das Gespräch über Risikofaktoren und Vorgeschichte sowie die körperliche Untersuchung. Das wichtigste Verfahren zur Diagnose ist die Knochendichtemessung, mit der sich die Dichte des Knochens bestimmen und das Bruchrisiko einschätzen lässt. Ergänzend können Laboruntersuchungen sinnvoll sein, um mögliche Ursachen und Mangelzustände zu erkennen.

                    Gerade die Analyse von Stoffwechsel und Nährstoffversorgung liefert wertvolle Hinweise, denn ein Mangel an bestimmten Bausteinen kann den Knochenabbau fördern. Eine Stoffwechselanalyse kann zeigen, wo Ansatzpunkte liegen, um die Knochengesundheit gezielt zu unterstützen. Auf dieser Grundlage lässt sich eine individuelle Behandlung zusammenstellen, die über die reine Messung der Knochendichte hinausgeht.

                    Behandlung und Vorbeugung

                    Die Behandlung der Osteoporose ruht auf mehreren Säulen. Eine zentrale Rolle spielt regelmäßige Bewegung, insbesondere gezieltes Krafttraining und belastende Aktivitäten, die den Knochenaufbau anregen und die Muskulatur kräftigen. Eine starke Muskulatur schützt zusätzlich vor Stürzen. Wie Sie gezielt trainieren, erfahren Sie in unserem Bereich Sportmedizin und Prävention.

                    Bei Frauen spielt der Rückgang des Hormons Östrogen nach den Wechseljahren eine wichtige Rolle beim Knochenabbau. Deshalb kann eine Hormonersatztherapie, gegebenenfalls mit bioidentischen Hormonen, in bestimmten Fällen sehr sinnvoll sein, um den Knochenabbau günstig zu beeinflussen und die Knochengesundheit zu unterstützen. Ob eine solche Therapie für Sie infrage kommt und welche Form geeignet ist, sollte individuell abgewogen werden. Sprechen Sie dazu am besten Ihre Frauenärztin oder Ihren Frauenarzt an, die eine Hormontherapie fachgerecht einleiten und begleiten. Wir arbeiten dabei gern mit den behandelnden Gynäkologen zusammen, damit Bewegung, Nährstoffversorgung und Hormonhaushalt ineinandergreifen.

                    Ebenso wichtig ist die Ernährung. Eine ausreichende Versorgung mit Kalzium und Vitamin D ist für gesunde Knochen entscheidend, und Mikronährstoffe liefern weitere Bausteine für den Knochenstoffwechsel. Wie eine ausgewogene, entzündungshemmende Ernährung den Körper unterstützt, lesen Sie in unserem Ratgeber. Bei ausgeprägter Osteoporose oder erhöhtem Bruchrisiko können zusätzlich Medikamente notwendig sein, die den Knochenabbau bremsen oder den Aufbau fördern. Diese werden individuell ärztlich abgestimmt.

                    FAQ

                    Häufige Fragen (FAQ)

                    Was ist Osteoporose?

                    Osteoporose ist eine Erkrankung, bei der die Knochen an Dichte und Stabilität verlieren und dadurch leichter brechen. Der Knochenabbau überwiegt den Aufbau, wodurch der Knochen porös und anfällig für Brüche wird.

                    Wie erkennt man eine Osteoporose?

                    Die Erkrankung verläuft lange ohne Beschwerden. Hinweise sind Knochenbrüche ohne größere Gewalteinwirkung, eine Abnahme der Körpergröße, ein zunehmender Rundrücken und wiederkehrende Rückenschmerzen. Die Diagnose erfolgt über eine Knochendichtemessung.

                    Was hilft gegen Osteoporose?

                    Wichtig sind regelmäßiges Krafttraining und belastende Bewegung, eine ausreichende Versorgung mit Kalzium, Vitamin D und weiteren Nährstoffen sowie ein gesunder Lebensstil. Bei Frauen kann nach den Wechseljahren zusätzlich eine Hormonersatztherapie, gegebenenfalls mit bioidentischen Hormonen, sinnvoll sein, um den Knochenabbau günstig zu beeinflussen. Das sollten Sie mit Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt besprechen. Bei erhöhtem Bruchrisiko können zudem Medikamente ergänzend notwendig sein.

                    Welche Ernährung ist bei Osteoporose sinnvoll?

                    Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Kalzium und Vitamin D unterstützt die Knochengesundheit. Eine gezielte Nährstoffanalyse kann helfen, Mangelzustände zu erkennen und die Versorgung zu optimieren.

                    Kann man Osteoporose vorbeugen?

                    Ja, ein Teil der Risikofaktoren lässt sich beeinflussen. Regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Vitamin D, der Verzicht auf Rauchen und ein möglichst zurückhaltender Alkoholkonsum tragen dazu bei, die Knochen langfristig gesund zu halten.

                    Welcher Arzt behandelt eine Osteoporose?

                    Die Orthopädie ist eine wichtige Anlaufstelle, insbesondere in Verbindung mit einer stoffwechsel- und ernährungsorientierten Betreuung. Sie klärt die Ursachen ab und stellt einen individuellen Behandlungsplan zusammen.

                    Osteoporose in Hamburg abklären lassen

                    In der Praxis für Orthopädie Am Michel in Hamburg-Neustadt betrachten wir Ihre Knochengesundheit ganzheitlich, von der Diagnostik über Bewegung bis zu Stoffwechsel und Nährstoffen. Vereinbaren Sie hier online Ihren Termin über Doctolib.

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                    Schreiben Sie mir

                    Für allgemeine Fragen zur Praxis oder zu meinem Behandlungsansatz. Eine konkrete medizinische Einschätzung gibt es in der Sprechstunde — Termine über Doctolib oder telefonisch.

                      Bewertungen

                      Was unsere Patienten sagen

                      Ich habe muss schon sagen, dass Dr. Kolle für einen Orthopäden nicht nur ungewöhnlich sympathisch ist, sondern auch erfrischend innovativ und fortschrittlich. Kein stumpfes „Sportverbot für 6 Wochen“ und unreflektierte Cortisonspritzen, sondern progressive Verfahren mit regenerativem Ansatz und nachhaltigem Effekt. Der Doc hört zu, erklärt verständlich und behandelt mit Konzept. Bei meinen Kniebeschwerden hat die Kombination Eigenplasma/Magnetfeldtherapie endlich einen Durchbruch erzielt und den Therapieerfolg kann ich jetzt mit regelmäßigem Training aufrecht erhalten. Falls notwendig, komme ich gern wieder.

                      vor 3 Monaten
                      J ot- Google Rezension

                      Ich war nach meiner Kreuzband-OP wegen anhaltender Knieschmerzen und beginnender Kniearthrose bei Dr. Kolle. Die Diagnostik war gründlich, inklusive BIA-Messung (geht schnell, ist schmerzfrei und gibt einen tollen, nachvollziehbaren Überblick über die eigene Körperzusammensetzung und Potenzial) und Nährstoffanalyse. Eine anschließende ACP-Therapie und konkrete Empfehlungen zu Training und Ernährung haben mir super weitergeholfen. Mein Knie ist nun spürbar stabiler und Sport ist endlich wieder schmerzfrei möglich. Sehr kompetenter Arzt, modernes Konzept und ein super freundliches Praxisteam. Klare Empfehlung!

                      vor 1 Monat
                      E.N.- Google Rezension

                      Aufgrund eines wiederholten Bandscheibenvorfalls mit Taubheitsgefuehlen im rechten Bein in 10/2025 (erstmals 2017.. im Lendenbereich mit damaliger Behandlung in NRW) bin ich aufgrund von Empfehlungen aus unserer Trainingslaufrunde hier in Hamburg bei Dr. Kolle vorstellig geworden. Mit der im Vorfeld extern duchgefuehrten Bildgebung (MRT) und Übersendung war ich sehr ueberrascht, das Dr. Kolle bereits vollkommen vorbereitet zu meiner Person im sehr emphatischen Erstgespräch mit nachfolgender physischer Untersuchung meines Bewegungsapparates wir einen Therapieansatz gemeinsam besprachen. Aufgrund meiner zurueckliegenden Erfahrung mit den Standardtherapien (PRT Spritzen und Physio) bekam ich hier teilweise inhaltlich komplett erweiterteTherapieansaetze vorgeschlagen….. Jetzt nach 5 Monaten bin ich beschwerdefrei und wieder zurueck in meinem Lauftraining. Fazit: Dr. Kolle kümmert sich auf eine sehr empathische Art um seine Patienten und geht "patientensspezifisch" in die Therapieform… Meinen herzlichen Dank auch an Ihr Team

                      vor 3 Monaten
                      Reinhard E.- Google Rezension

                      Ich habe Herrn Dr. Kolle seit Jahren als einen stets freundlichen, hoch kompetenten und engagierten Arzt kennen gelernt, der mir stets das Gefühl vermittelte, auf Augenhöhe mit mir zu sprechen. Neben einer erfolgreichen Stammzellen- und Eigenbluttherapie konnte er als "klassischer Orthopäde" meine gesundheitlichen Probleme nachhaltig beseitigen. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass er den Patienten nicht nur durch die Brille des Orthopäden sieht, sondern ihn auch ganzheitlich betrachtet und behandelt. Zusammen fassend möchte ich feststellen, dass ich gerne bereit bin, 200 km Anreise in Kauf zu nehmen um von Herrn Dr. Kolle behandelt zu werden.

                      vor 6 Monaten
                      Alexander Keitum- Google Rezension

                      Herr Dr. Kolle ist ein sehr kompetenter und vertrauensvoller Arzt. Er hat meinen Golferarm durch Eigenblutspritzen, Stosswellen- und Magnetfeldtherapien erfolgreich behandelt. Ich bin vollkommen schmerzfrei und kann meinen geliebten Golfsport wieder ungehindert ausüben. Danke Herr Dr. Kolle.

                      vor 9 Monaten
                      Helene Page – Google Rezension